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	<title>Hochschule Rhein-Waal Archive - Hochschulnetzwerk NRW</title>
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		<title>Künstliche Intelligenz kartiert invasive Baumart</title>
		<link>https://hn-nrw.org/kuenstliche-intelligenz-kartiert-invasive-baumart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit handelsüblichen Drohnen, Schrägluftbildern aus mehreren Blickwinkeln und Künstlicher Intelligenz gelang es erstmals, den invasiven Götterbaum auch dort zu kartieren, wo er bislang unsichtbar blieb [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h3>Künstliche Intelligenz macht versteckte Invasion im Wald sichtbar</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="680" title="© HSRW | Harley Nelson Lara Alonso" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/InvasiveBaumart.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19513" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/InvasiveBaumart-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/InvasiveBaumart-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/InvasiveBaumart-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/InvasiveBaumart-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/InvasiveBaumart.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-2"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© HSRW | Harley Nelson Lara Alonso</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><p><strong>Kleve, 05. August 2026.</strong></p>
<p>Forschenden gelingt es erstmals, mit Hilfe von Drohnen und Künstlicher Intelligenz (KI) die unter Baumkronen verborgene invasive Baumart Götterbaum zu kartieren. An der Untersuchung beteiligt ist mit Prof. Dr.-Ing. Rolf Becker ein Forscher der Hochschule Rhein-Waal (HSRW). Er stellt dem Forschungsteam der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit dem Earth Observation Lab (EO-Lab) eine wichtige Infrastruktur zur Verfügung.</p>
<p>Wie lässt sich eine invasive Pflanzenart im Unterwuchs eines Waldes aufspüren? Dafür hat das Forschungsteam der JLU eine neuartige Methode entwickelt: Mit handelsüblichen Drohnen, Schrägluftbildern aus mehreren Blickwinkeln und Künstlicher Intelligenz gelang es erstmals, den invasiven Götterbaum (Ailanthus altissima) auch dort zu kartieren, wo er bislang unsichtbar blieb – unter dem Kronendach eines dürregeschädigten Waldes in Südhessen.</p>
<p>Invasive Arten wie der Götterbaum können heimische Ökosysteme erheblich verändern – auch in Nordrhein-Westfalen nimmt die Verbreitung des Götterbaums mit steigenden Temperaturen zu. Ihr Monitoring aus der Luft stößt jedoch an Grenzen: Gängige Verfahren werten sogenannte Orthomosaike aus – das sind aus vielen Einzelbildern zusammengesetzte, von oben betrachtete Gesamtkarten. Was unter den Baumkronen verborgen liegt, bleibt dabei systematisch unsichtbar. Genau hier setzt die Studie an. Die Forschenden werteten die unbearbeiteten Originalaufnahmen der Drohne mit KI aus und verknüpften die Ergebnisse zu einem dreidimensionalen Modell des Waldes. Das Ergebnis war eindeutig: Über 40 Prozent des tatsächlichen Götterbaum-Befalls lagen verborgen unter dem Kronendach – und wären mit herkömmlichen Methoden unentdeckt geblieben.</p>
<p>„Ein erheblicher Teil dieser Invasion spielt sich im Verborgenen ab, unter dem Kronendach“, erläutert PD Dr. André Große-Stoltenberg von der JLU. „Erst die Kombination aus Schrägluftbildern und Künstlicher Intelligenz macht diese versteckte Invasion sichtbar – und liefert ein realistisches Bild ihres tatsächlichen Ausmaßes.“ Ein weiteres Ergebnis überraschte das Team: Die KI-Modelle arbeiteten genauer, wenn sie mit den unbearbeiteten Originalaufnahmen trainiert wurden, statt mit den sonst üblichen, aufwendig zusammengesetzten Orthomosaiken. „Das vereinfacht den Arbeitsablauf und macht die Methode für die Praxis attraktiv“, so Marcel Dogotari. Der Absolvent der HSRW war zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HSRW; seit 2021 ist er an der JLU.</p>
<p>„Marcel Dogotari hat seine akademischen Wurzeln an der Hochschule Rhein-Waal und war langjähriger Mitarbeiter in meinem Team. Für seine innovativen Sensorentwicklungen nutzt er nach wie vor die Infrastruktur unseres Earth Observation Labs. Für uns ist diese Kooperation mit der Universität Gießen eine fantastische Möglichkeit, gemeinsam an ökologisch drängenden Zukunftsfragen zu forschen“, so Professor Dr.-Ing. Rolf Becker, Professor für Physik mit dem Schwerpunkt Sensorik und Mechatronik an der HSRW und Mitautor der Studie.</p>
<p>Die Auswertung der unbearbeiteten Originalaufnahmen der Drohnenflüge erfolgte mittels neuronaler Netze, einem Verfahren des maschinellen Lernens zur automatisierten Erkennung von Bildinhalten. Anschließend projizierten die Forschenden die Ergebnisse mithilfe photogrammetrischer Verfahren auf eine georeferenzierte dreidimensionale Punktwolke des Waldes. Der Ansatz liefert nicht nur genauere Karten, sondern auch reichhaltigere räumliche Informationen und dürfte sich besser auf andere Gebiete übertragen lassen. Da er sich auf bereits vorhandene Bilddatensätze anwenden lässt, eröffnet er nach Einschätzung der Forschenden neue Möglichkeiten – für das Monitoring invasiver Arten ebenso wie für die Vegetationsforschung insgesamt. Damit könnte die Methode künftig Entscheidungen im Natur- und Umweltschutz unterstützen.</p>
<p>Die Arbeit ist im Projekt MonA (Monitoring von naturschutzrelevanten Arten und Renaturierungsmaßnahmen per Fernerkundung) entstanden, das durch den Hessischen Biodiversitätsforschungsfonds des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) gefördert wurde. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „ISPRS Open Journal of Photogrammetry and Remote Sensing“ veröffentlicht.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hochschule-rhein-waal.de/kennenlernen/presse/news/detail/kuenstliche-intelligenz-macht-versteckte-invasion-im-wald-sichtbar">https://www.hochschule-rhein-waal.de/kennenlernen/presse/news/detail/kuenstliche-intelligenz-macht-versteckte-invasion-im-wald-sichtbar</a></p>
<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
Hochschule Rhein-Waal<br />
Teamleitung Hochschulkommunikation und -marketing<br />
Lisa Waberg<br />
+49 2821 80673 9832<br />
<a href="mailto:lisa.waberg@hochschule-rhein-waal.de" target="_blank" rel="noopener">lisa.waberg@hochschule-rhein-waal.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachweis von Speiseöl-Betrug</title>
		<link>https://hn-nrw.org/nachweis-von-speiseoel-betrug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 14:29:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion & Fertigung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein Betrug, der oft unbemerkt bleibt und doch System hat: das Strecken von hochwertigem Olivenöl mit billigeren Pflanzenölen wie beispielsweise Sonnenblumenöl. An der Hochschule Rhein-Waal hat Kilian Visser, Student an der Fakultät Life Sciences, diesem Problem den Kampf angesagt. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><h3>Auszeichung eines Masterabsolventen der HSRW für Nachweis von Speiseöl-Betrug</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="750" height="498" title="20250808_Preisträger-im-Labor_©Stephan_Hanf_HSRW_web" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/09/20250808_Preistraeger-im-Labor_©Stephan_Hanf_HSRW_web.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18278" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/09/20250808_Preistraeger-im-Labor_©Stephan_Hanf_HSRW_web-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/09/20250808_Preistraeger-im-Labor_©Stephan_Hanf_HSRW_web-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/09/20250808_Preistraeger-im-Labor_©Stephan_Hanf_HSRW_web-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/09/20250808_Preistraeger-im-Labor_©Stephan_Hanf_HSRW_web.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© HSRW | Stephan Hanf</span></p>
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<p>Es ist ein Betrug, der oft unbemerkt bleibt und doch System hat: das Strecken von hochwertigem Olivenöl mit billigeren Pflanzenölen wie beispielsweise Sonnenblumenöl. Der Schaden ist nicht nur ökonomischer Art, sondern untergräbt auch das Vertrauen in das Lebensmittel Speiseöl. An der Hochschule Rhein-Waal hat der junge Wissenschaftler Kilian Visser, Student an der Fakultät Life Sciences, diesem Problem den Kampf angesagt. Für das Ergebnis erhielt er nun den mit 2.500 Euro dotierten Nachwuchspreis der Heinrich-Stockmeyer-Stiftung. Überreicht wurde die Auszeichnung von Prof. Dr. Dr. Manfred Gareis, dem Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums, der eigens aus Bayern anreiste, um das persönliche Engagement der Stiftung zu unterstreichen. „Erfolge tragen dann am schönsten, wenn sie auch eine Wahrnehmung bekommen“, betonte Prof. Dr. Peter Scholz, Dekan der Fakultät Life Sciences, und dankte der Stiftung dafür, „Zukunft zu bauen“.</p>
<p>Im Zentrum der prämierten Arbeit steht ein Problem von großer wirtschaftlicher Tragweite. „Gerade in Europa stellt eben Olivenöl ein Lebensmittel dar, das sehr gerne und sehr häufig verfälscht wird“, erklärte Preisträger Kilian Visser. Um diesem Problem zu begegnen, untersuchte Visser in seiner Masterarbeit das Potenzial der sogenannten Raman-Spektroskopie, einer Methode, bei der das vom untersuchten Material reflektierte Laserlicht analysiert wird. Mithilfe eines Raman-Mikroskops nahm Visser die chemischen „Fingerabdrücke“ von insgesamt 27 Speiseölproben aus 15 verschiedenen Ölsorten und erstellte eine Datenbank aus rund 1.800 Raman-Spektren. So untersuchte er beispielsweise, welche Auswirkungen eine leicht veränderte Fokussierung des Lasers innerhalb des gemessenen Speiseöltropfens auf das Messergebnis hat.</p>
<p>Vissers Innovation liegt dabei in der Datenauswertung: In seiner Arbeit kombinierte er etablierte Untersuchungsmethoden mit modernen Verfahren des maschinellen Lernens. Das Ergebnis ist eine Methode, die beim praktischen Einsatz mit sehr hoher Präzision, nämlich bereits bei einer Konzentration von nur 0,25 Prozent, raffiniertes Sonnenblumenöl in nativem Olivenöl sicher nachweisen kann. Die Messungen dauern dabei nur wenige Sekunden. Damit hat die Methode das Potenzial, die Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie und die amtliche Lebensmittelüberwachung zu verbessern. „Es ist praxisbezogen, es hat eine hohe Wissenschaftlichkeit, es ist sauber fundiert dargestellt“, lobte Prof. Gareis die Arbeit, die im Kuratorium einstimmig als preiswürdig befunden wurde.</p>
<p>Für Kilian Visser schließt sich hier ein Kreis. Er ist der Hochschule über sein Studium hinaus treu geblieben: Nach seinem Bachelorabschluss im Studiengang „Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene“ und dem anschließenden Masterstudium in „Lebensmittelwissenschaften“ an der Fakultät Life Sciences arbeitet er heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter im lebensmittelwissenschaftlichen Bereich der Fakultät. Er sieht großes Potenzial in der Methode und hält es durchaus für denkbar, dass sie in Zukunft auch auf portable Systeme übertragen wird, um Messungen direkt vor Ort zu ermöglichen. Eine solche Entwicklung könnte die Karten im Kampf gegen Lebensmittelbetrug neu mischen und das Vertrauen der Verbraucher*innen nachhaltig stärken. Die Masterarbeit wurde von Prof. Dr. Florian Kugler, Professor für Wissenschaft und Technologie der Lebensmittel, sowie von Thomas Tewes, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Fakultät Life Sciences, betreut.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/news/der-tropfen-wahrheit-im-speiseoel-masterabsolvent-der-hsrw-fuer-nachweis-von-speiseoel-betrug" target="_blank" rel="noopener">https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/news/der-tropfen-wahrheit-im-speiseoel-masterabsolvent-der-hsrw-fuer-nachweis-von-speiseoel-betrug</a></p>
<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
Hochschule Rhein-Waal<br />
Teamleitung Hochschulkommunikation und -marketing<br />
Lisa Waberg<br />
+49 2821 80673 9832<br />
<a href="mailto:lisa.waberg@hochschule-rhein-waal.de" target="_blank" rel="noopener">lisa.waberg@hochschule-rhein-waal.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nutzpilze als Pflanzenschutz</title>
		<link>https://hn-nrw.org/nutzpilze-als-pflanzenschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 15:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
		<category><![CDATA[HSBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=16627</guid>

					<description><![CDATA[<p>Forschung für gesunde Kartoffeln: die HSBI-Promovendin Jana Könker entwickelt ein Verfahren zur biologischen Schädlingsbekämpfung von Nematoden, welche in der Landwirtschaft jährlich einen Schaden im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich verursachen. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>HSBI-Promovendin forscht zu biologischer Schädlingsbekämpfung</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="Forschungsmeldungen" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/01/Forschungsmeldungen.jpg" alt class="img-responsive wp-image-16628" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/01/Forschungsmeldungen-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/01/Forschungsmeldungen-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/01/Forschungsmeldungen-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/01/Forschungsmeldungen-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2025/01/Forschungsmeldungen.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© <span class="copyright">HSBI | P. Pollmeier</span><br />
</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><strong>Bielefeld, 18. Dezember 2024.</strong> Wie sich der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft reduzieren lässt, ist ein heiß diskutiertes Thema. Eine Möglichkeit der Pflanzenstärkung und Schädlingsbekämpfung zum Schutz der Kartoffel auf biologischem Wege hat die HSBI jetzt in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Hochschule Rhein-Waal und den Industriepartnern BIOCARE GmbH und Feldsaaten Freudenberger GmbH &amp;Co.KG erfolgreich untersucht. Promovendin Jana Könker entwickelte ein Verfahren, das mit Hilfe der Zwischenfrucht Phacelia und dem Pilz Pochonia chlamydosporia pflanzenschädliche Fadenwürmer bekämpft. Das könnte sich lohnen, denn der Schaden, den die Nematoden anrichten, geht weltweit in den dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.</p>
<p>Als Pommes, Püree, gekocht oder gebraten – die Kartoffel ist fast überall beliebt auf dem menschlichen Speiseplan. Leider mögen nicht nur wir Menschen die vielfältige Knolle. Auch Nematoden haben sie zum Fressen gern. Genauer: ihre Wurzeln. „Die Fadenwürmer nisten sich in den Wurzeln ein und saugen die Zellen aus. Das kann zu massiven Pflanzenschäden und massiven Ernteverlusten führen“, erklärt Jana Könker das Problem. In ihrer Promotion ist sie der Lösung ein Stück nähergekommen – mit Hilfe eines Pilzes und einer Pflanze.</p>
<p>Seit 2019 forscht die Biologin im Bielefelder Institut für Angewandte Materialforschung (BifAM) an der Hochschule Bielefeld (HSBI). Ihr Projekt FORK steht für „Entwicklung von innovativen Formulierungsverfahren mit Nutzpilzen als neuartige Pflanzenstärkungsmittel für die Kartoffelfruchtfolge“. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt sind außerdem die Hochschule Rhein-Waal und die Industriepartner BIOCARE Gesellschaft für biologische Schutzmittel mbH und der Saatguthersteller Feldsaaten Freudenberger GmbH &amp; Ko.KG mit an Bord. „Es geht um Verfahren zur biologischen Pflanzenstärkung und Schädlingsbekämpfung, letztlich um eine gesunde, widerstandsfähige und ertragreiche Kartoffel“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Anant Patel, Leiter der Arbeitsgruppe „Fermentation and Formulation of Biologicals and Chemicals“ an der HSBI und neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit auch Vizepräsident für Forschung und Entwicklung.</p>
<p><strong>Pochonia chlamydosporia ist der natürliche Feind der Kartoffelschädlinge</strong></p>
<p>Jana Könker hat sich in ihrer kooperativen Dissertation mit der Universität Bielefeld der Schädlingsbekämpfung gewidmet, ihr Gegner ist besagter Nematode. „Nematoden sind spannende Organismen, mit vielfältigen Lebens- und Anpassungsstrategien“, erzählt die 30-Jährige mit einer gewissen Faszination. Sie hat Erfahrung, denn schon in ihrer Masterarbeit hat sie sich mit Nematoden in Süßgewässern beschäftigt. Jetzt arbeitet sie wieder an Land: Könker steht in Bünde auf einem Feldweg und schaut über die herbstlichen Äcker. Sie ist selbst Tochter eines Landwirts und weiß: „Gegen Nematoden im Boden gibt es aktuell nur wenige Möglichkeiten.“ Die chemische Bekämpfung ist in Deutschland im Freiland verboten, zu groß sind die schädlichen Auswirkungen. „Bleibt nur der Anbau der wenigen Pflanzenarten, die die Nematoden verschmähen. Oder die sogenannte Schwarzbrache, bei der das Feld eine Zeitlang frei von jeglicher Vegetation gehalten wird.“ Wo nichts wächst, fehlt den pflanzenparasitären Nematoden die Möglichkeit sich fortzupflanzen, die Nahrung, und sie sterben ab. „So oder so ist der Aufwand groß, für die Bodengesundheit wenig empfehlenswert und im Fall der Brache auch ökonomisch verlustreich.“</p>
<p>Mit ihrer Forschung hat Jana Könker eine echte Alternative aufgezeigt. Sie hat sich einen Verbündeten gesucht, einen natürlichen Feind der Nematoden: Pochonia chlamydosporia. „Dieser Bodenpilz ernährt sich mit Vorliebe von den Fadenwürmern“, erklärt Könker. Das Knifflige an der Sache: Wie kommt der Pilz zum Nematoden? „Wir arbeiten hauptsächlich an der Formulierung, also daran, das Prinzip in eine technisch anwendbare Form zu bringen“, erläutert Anant Patel. Könker spielte verschiedene Möglichkeiten durch: Den Pilz einfach in seiner Nährlösung auf dem Acker versprühen? Sie schüttelt den Kopf. „Dazu braucht es einen Tankwagen, der zunächst befüllt werden müsste, und zahlreiche Extrafahrten auf dem Acker – wenig praktikabel in der ohnehin schon zeitintensiven Landwirtschaft.“</p>
<p><strong>Zwischenfruchtsaaten nehmen den nützlichen Pilz auf</strong></p>
<p>Könker hat schließlich ein wesentlich charmanteres Vehikel für ihren Pilz gefunden. Sie pflückt eine Pflanze vom Feld. „Die Phacelia, auch Büschelschön oder Bienenfreund genannt. Sehr hübsch.“ Könker zeigt die filigranen, zartlila Blüten und lacht. „Aber für die Forschung ganz fürchterlich.“ In der Literatur war nur wenig über ihren Einsatz in Studien zu finden, was mit Phacelias recht eigenwilligem Verhalten als Forschungspflanze zu tun haben mag. „In der Klimakammer wächst sie gar nicht, im Gewächshaus auch nicht wirklich gut. Aber zu Hause im Hochbeet wuchs sie wie verrückt“, beschreibt sie ihre Erfahrungen. Trotzdem, auf Phacelia wollte Könker nicht verzichten. Zu groß sind die Vorteile der Pflanze für den landwirtschaftlichen Einsatz. „Sie kann in beliebige Fruchtfolgen eingebracht werden, ist weniger anfällig für gängige Pflanzenkrankheiten, verträgt sich mit dem Pilz und wird von den Nematoden nicht allzu sehr gemocht,“ zählt Könker die Vorteile auf. Und vor allem: „Phacelia ist eine beliebte Zwischenfrucht, die zur Gründüngung eingesetzt wird, um Nährstoffe zu fixieren. Das heißt, sie wird ohnehin ausgesät.“ Ein unschlagbarer weiterer Pluspunkt der Phacelia.</p>
<p>Die Idee der Forscherin sieht nun so aus: Der Pilz wird mit dem Phacelia-Saatgut verbunden und in einem Arbeitsgang aufs Feld gebracht. Auch für die Nematoden bedeutet das eine Art Doppelschlag: „Sie erhalten kaum Nahrung, da sie Phacelia nicht mögen, und noch dazu bekommen sie es mit einem Fressfeind zu tun“, erläutert Jana Könker. So muss sich die Kartoffel oder auch anderes Gemüse, das nach der Phacelia angepflanzt wird, mit deutlich weniger Nematoden herumplagen. Im Labor lernte Könker den Pilz zunächst besser kennen: „Man muss ein Gefühl dafür bekommen, was er zum Wachsen braucht.“ Mag er es warm oder kalt, welchen PH-Wert bevorzugt er? In Zusammenarbeit mit Feldsaaten Freudenberger entwickelte Könker dann eine Rezeptur mit biokompatiblen Materialien und ein Verfahren, Pilz und Saatgut erfolgreich zu verbinden.</p>
<p><strong>Biologische Schädlingsbekämpfung funktioniert auch im Freiland</strong></p>
<p>Und im Freiland? Jana Könker zuckt etwas entschuldigend mit den Schultern. „Niemand möchte auf seinem Feld zusätzliche Nematoden haben.“ Also packten die Forschenden das Feld in Töpfe und kontaminierten die Erde mit weiteren Nematoden. Dann folgte der landwirtschaftliche Alltag: unkontrollierbare Umweltbedingungen. Könker seufzt. „Der erste Versuch ist uns im Regen weggeschwommen, der zweite dagegen wahrscheinlich vertrocknet.“ Aber sie ließ sich nicht entmutigen und konnte schließlich mit Gewächshausversuchen zeigen, dass das Prinzip funktioniert und anwendbar ist. Und beschrieb nebenbei auch noch durch eine RNA-Sequenzierung, wie Pilz, Nematode und Phacelia überhaupt miteinander interagieren.</p>
<p>„Das ist ein wichtiger Schritt in der Forschung und Anwendung der biologischen Schädlingsbekämpfung und zur Reduzierung des Pestizid-Einsatzes“, lobt Professor Patel. Und Jana Könker freut sich, mit ihrem Projekt aktiv zu einer ökologischeren Landwirtschaft beitragen zu können. „Ich finde es wichtig, die ökologischen Mechanismen zu nutzen, um die Versorgung der Menschen zu gewährleisten, ohne die Umwelt stärker zu belasten als unbedingt notwendig.“</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hsbi.de/presse/pressemitteilungen/biologische-schaedlingsbekaempfung-hsbi-promovendin-setzt-pilze-ein-zum-schutz-der-kartoffel-vor-nematoden" target="_blank" rel="noopener">www.hsbi.de/presse/pressemitteilungen/biologische-schaedlingsbekaempfung-hsbi-promovendin-setzt-pilze-ein-zum-schutz-der-kartoffel-vor-nematoden</a></p>
<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
HS Bielefeld<br />
Leiter Hochschulkommunikation<br />
Dr. phil. Lars Kruse<br />
+49 (0)521 106 7754<br />
<a href="mailto:presse@hsbi.de" target="_blank" rel="noopener">presse@hsbi.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>KI stärkt demokratische Prozesse</title>
		<link>https://hn-nrw.org/ki-staerkt-demokratische-prozesse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 08:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
		<category><![CDATA[Westfälische Hochschule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=15888</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Zusammenarbeit mit Partner*innen plant die Westfälische Hochschule den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Stärkung von demokratischen Prozessen. Innovative KI-Anwendungen sollen die Bürgerbeteiligung fördern und die Transparenz politischer Entscheidungen erhöhen.[...].</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-12 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><h3><b>Westfälische Hochschule entwickelt innovative Anwendung</b></h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="Forschungsmeldungen" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2024/07/Forschungsmeldungen-10.jpg" alt class="img-responsive wp-image-15892" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2024/07/Forschungsmeldungen-10-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2024/07/Forschungsmeldungen-10-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2024/07/Forschungsmeldungen-10-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2024/07/Forschungsmeldungen-10-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2024/07/Forschungsmeldungen-10.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-11"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© <span class="copyright">Daimler und Benz Stiftung/Westfälische Hochschule</span><br />
</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-14 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-12"><p><strong>Gelsenkirchen, 24. Juli 2024.</strong> Die „Daimler und Benz Stiftung“ nimmt in ihrem Förderformat „Ladenburger Kolleg“ neue Technologien für die politische Teilhabe in den Fokus: Der Titel lautet „KI-basierte Methoden zur Unterstützung von Meinungsbildung und Partizipation“. Nach einem umfangreichen Auswahlverfahren stehen dem Forschungsverbund, dem die TU Dortmund, die Westfälische Hochschule, die Hochschule Rhein-Waal und das CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit angehören, für einen Zeitraum von drei Jahren 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Es soll erforscht werden, wie Informationen mithilfe künstlicher Intelligenz geprüft und kontextualisiert werden können.</p>
<p>Die politische Meinungsbildung zählt zu den Grundlagen einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft. Allerdings ist sie in den letzten Jahren großen Änderungen unterworfen: Neben den klassischen Medien bestimmen heute diverse Akteurinnen und Akteuren den öffentlichen Diskurs, der dann häufig unter dem Einfluss einseitiger Filterblasen und Echokammern steht. Für Bürgerinnen und Bürger ergeben sich Unsicherheiten, Unübersichtlichkeiten und nicht zuletzt Polarisierungen. Ob und wen sie aber wählen, hängt maßgeblich von den im Alltag konsumierten Informationen ab.</p>
<p>Die Informationslandschaft ist in unterschiedliche Content-Anbieter fragmentiert – soziale Medien, Influencerinnen, Influencer, Messenger-Dienste und viele mehr. Informationen werden dort häufig ohne Quellenangaben und einordnenden Kontext dargestellt. Im Gegensatz zu Informationen aus dem klassischen Journalismus haben Rezipientinnen und Rezipienten hier keine Überprüfungsmöglichkeiten. Falschdarstellungen, Manipulationen, Verzerrungen oder künstlich erstellten Inhalten sind Tür und Tor geöffnet. Demokratische Prozesse – wie politische Meinungsbildung und freie Wahlen – werden gestört, bestehende Anschauungen verfestigt und konstruktive Diskurse untergraben.</p>
<p>An dieser Stelle setzt der von der Stiftung geförderte Forschungsverbund an. Während der Projekt-laufzeit soll insbesondere ein innovatives Software-Werkzeug (KonCheck) entwickelt und erprobt werden, das als userfreundliche App politisch relevante Informationen kontextualisieren sowie auf ihre Echtheit und Vertrauenswürdigkeit hin überprüfen kann. Technologisch sollen dabei Sprach-modelle der künstlichen Intelligenz zum Einsatz kommen. Nutzende können dann Fragen zu bestimmten Texten stellen, sich Quellen anzeigen lassen, Artikel in einfacher Sprache abrufen oder sich Inhalte im Kontext einordnen lassen. KonCheck soll Menschen zur Partizipation motivieren, indem es einfache Möglichkeiten zur Interaktion schafft.</p>
<p>Die Gestaltung des KI-Tools erfolgt in einem intuitiven und leicht verständlichen Design, da es sich vor allem an vulnerable Nutzungsgruppen richtet. Dazu gehören Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, Seniorinnen und Senioren sowie junge Erstwählerinnen und Erstwähler. Als sogenannte Digital Immigrants teilen ältere Menschen wegen mangelnder Medienkompetenz mitunter gefährliche Fake News. Jungwählerinnen und Jungwähler hingegen sind durch den frühen Konsum sozialer Medien oftmals in polarisierenden Informationsumgebungen sozialisiert und wenig kompromissbereit.</p>
<p>Prof. Dr. Tobias Urban vom Institut für Internet-Sicherheit – if(is) der Westfälischen Hochschule arbeitet in dem Projekt an der technischen Umsetzung der Erkennungsmaßnahmen, also wie In-formationen mithilfe künstlicher Intelligenz geprüft und kontextualisiert werden können. Außerdem entwickelt das Team an der Hochschule technische Werkzeuge, die die entwickelten Lösungen für Bürgerinnen und Bürgern leicht zugänglich und nutzbar machen. Der Anteil der Fördersumme für die Westfälische Hochschule beträgt 243.400 Euro.</p>
<p>Erklärtes Ziel des Ladenburger Kollegs „KI-basierte Methoden zur Unterstützung von Meinungsbildung und Partizipation“ ist es, Menschen in persönlichen Entscheidungsprozessen zu unterstützten und ihre Resilienz gegenüber Manipulation zu stärken. Politische Partizipation ist ein Ausdruck sozialer Gerechtigkeit und stärkt demokratische Mechanismen.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/de/" target="_blank" rel="noopener">www.daimler-benz-stiftung.de</a>.</p>
<p><strong>Originalmeldung</strong><br />
<a href="https://www.w-hs.de/pressemedien/nachrichten-lesen/news/detail/News/kuenstliche-intelligenz-fuer-mehr-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">www.w-hs.de/pressemedien/nachrichten-lesen/news/detail/News/kuenstliche-intelligenz-fuer-mehr-demokratie/</a><br />
<strong>Ansprechperson:</strong><br />
Westfälische Hochschule<br />
Leiterin Pressestelle<br />
Yvonne Gather<br />
+49 (0)209 9596 8963<br />
<a href="mailto:presse@w-hs.de" target="_blank" rel="noopener">presse@w-hs.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hn-nrw.org/ki-staerkt-demokratische-prozesse/">KI stärkt demokratische Prozesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Walnussschalen als Inhaltsstoffe für Kosmetika</title>
		<link>https://hn-nrw.org/walnussschalen-als-inhaltsstoffe-fuer-kosmetika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 10:58:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=15162</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Oktober 2023 ist es EU-weit verboten: Mikroplastik in sämtlichen Kosmetikprodukten und Waschmitteln. Doch welche Alternativen gibt es? [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hn-nrw.org/walnussschalen-als-inhaltsstoffe-fuer-kosmetika/">Walnussschalen als Inhaltsstoffe für Kosmetika</a> erschien zuerst auf <a href="https://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-16 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-13"><h3>Hochschulprojekt erforscht mit Kalkarer Unternehmen Alternativen zu Mikroplastik</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-17 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-5 hover-type-none"><img decoding="async" width="1064" height="680" title="081223_HS-Rein-Waal-Walnusschalen-in-Kosmetika_HS-Rhein-Waal" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/12/081223_HS-Rein-Waal-Walnusschalen-in-Kosmetika_HS-Rhein-Waal.jpg" alt class="img-responsive wp-image-15163" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/12/081223_HS-Rein-Waal-Walnusschalen-in-Kosmetika_HS-Rhein-Waal-200x128.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/12/081223_HS-Rein-Waal-Walnusschalen-in-Kosmetika_HS-Rhein-Waal-400x256.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/12/081223_HS-Rein-Waal-Walnusschalen-in-Kosmetika_HS-Rhein-Waal-600x383.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/12/081223_HS-Rein-Waal-Walnusschalen-in-Kosmetika_HS-Rhein-Waal-800x511.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/12/081223_HS-Rein-Waal-Walnusschalen-in-Kosmetika_HS-Rhein-Waal.jpg 1064w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-14"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© HS Rhein-Waal</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-18 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-19 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-15"><p><strong>Kleve, 08. Dezember 2023.</strong> Seit Oktober 2023 ist es EU-weit verboten: Mikroplastik in sämtlichen Kosmetikprodukten und Waschmitteln. Doch welche Alternativen gibt es? Das möchten Forschende an der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) zusammen mit dem Familienunternehmen bb med. product GmbH vom unteren Niederrhein herausfinden.</p>
<p>Mikroplastik wurde bislang kosmetischen Mitteln (z.B. Dusch- oder Gesichtspeelings) oder Detergenzien (Wasch- und Reinigungsmitteln) als Schleifmittel sowie als Trübungsmittel zugesetzt. Dabei handelt es sich um wasserunlösliche, feste Kunststoffe, die fünf Millimeter und kleiner sind. Dermatolog*innen betonen zwar mitunter, dass für eine gesunde Haut keine Peelings nötig seien, aber wer kennt das nicht: das angenehm weiche Gefühl auf der Haut nach einem Peeling.</p>
<p>Das Problematische an zugesetztem Mikroplastik ist, dass die Partikel mit dem (Ab‑)Waschvorgang in das Abwasser gelangen. Die Partikel, die dadurch in die Kanalisation gespült werden, sind so klein, dass Kläranlagen sie nicht filtern können. In Kläranlagen wird das Abwasser einem mehrstufigen Reinigungsprozess unterzogen: Feststoffe werden entfernt, UV-Licht tötet Keime ab und Membrananlagen filtern Bakterien und Viren. Für Mikroverunreinigungen sind die Kläranlagen mit ihrem mehrstufigen Reinigungsprozess nicht ausgelegt. Darunter fällt u.a.Mikroplastik. Aus diesem Grund schob die EU mit der Chemikalienverordnung REACH der Verwendung von Mikroplastik in Produkten, deren Reste in das Abwasser gelangen, aber dennoch nach dem Reinigungsprozess die Kläranlage verlassen und in Gewässer gelangen, den Riegel vor.</p>
<p>Auch wenn der Anteil an Mikroplastik, der durch Peelings oder Waschmittel ins Abwasser gelangt, recht gering ist, so ist die Forschung an Alternativen dafür ein Anfang. Dieser Verantwortung ist sich bb med.-Geschäftsführer Robert Beinio bewusst: „Wir setzen schon lange kein Mikroplastik mehr ein. Und auch der Dachverband der europäischen Kosmetikverbände hat bereits im Jahr 2015 empfohlen, keine Kunststoffpartikel mehr in Kosmetik einzusetzen“, betont er. Dennoch haben sich Robert Beinio und Dr. Dirk Bockmühl, Professor für Hygiene und Mikrobiologie an der HSRW, zum Ziel gesetzt, natürliche Alternativen einzusetzen. „Eine davon betrachten wir in unserem Projekt näher: Walnussschalen“, so der Professor der Fakultät Life Sciences.</p>
<p>Um das besser zu verstehen, geht die Reise nach Kirgistan: „Das Land hat großartige, natürliche Walnusswälder, deren nachhaltige Nutzung wir im Projekt SUFACHAIN sicherstellen können. Dabei wollen wir auch die Beiprodukte der Walnussernte berücksichtigen. Im Rahmen des Projektes wollen wir die technologischen Herausforderungen dieser möglichen Nutzung – hier sind vor allem der Mahlprozess zur Erzielung von nicht-scharfkantigen Partikeln und die mikrobiologische Qualität zu nennen – untersuchen und Lösungen finden“, erklärt Bockmühl den Ansatz des Forschungsvorhabens.</p>
<p>Dabei gibt es einige Hürden zu meistern, um die kirgisischen Bäuerinnen und Bauern zu unterstützen. Das weiß auch Bockmühl: „Walnussschalen, aber auch die ebenfalls im Projekt betrachteten Aprikosenkernschalen, sind im Zuge des Wachstums, der Ernte und der Weiterverarbeitung immer wieder mikrobiellen Kontaminationen ausgesetzt, zum Beispiel durch Schimmelpilze. Um einen sicheren Kosmetikinhaltsstoff zu erhalten, müssen diese mikrobiologischen Probleme erkannt und gelöst werden. Wir wollen das im Projekt auf eine Weise tun, damit die Produkte mit möglichst geringer Nutzung von Bioziden und ohne den Einsatz von möglicherweise problematischen Behandlungsmethoden wie einer Bestrahlung verarbeitet werden können. Dazu wollen wir vor allem Prozessschritte in Kirgistan mit unseren dortigen Partnern optimieren, aber auch mögliche, risikoarme Konservierungsmethoden entwickeln“, so der HSRW-Professor.</p>
<p>Und auch bevor ein solches Produkt vermarktet werden kann, gibt es in punkto Produktsicherheit einiges zu beachten: „Bei einem Peeling-Produkt mit Kernmehlen kommt es zum Beispiel auf die Scharfkantigkeit der Partikel an. Je nach Herkunft der Partikel und Vermahlungsgrad können sie für eine Anwendung im Gesicht in Frage kommen oder eher für ein Fuß-Peeling“, weiß der Kalkarer Unternehmer Beinio. „Ebenso muss das Produkt einen Lagertest bei verschiedenen Temperaturen bestehen, den sogenannten Stabilitätstest. Es handelt sich um eine beschleunigte Alterung. Dann wird die mikrobiologische Sicherheit durch einen Konservierungsbelastungstest geprüft. Zur Sicherheit für die anwendenden Käufer*innen des Produktes wird ein toxikologisches Gutachten erstellt und ein dermatologischer Test durchgeführt“, erläutert Bockmühl. Beinio ergänzt, dass auch die verschiedenen Naturkosmetiklabel und deren Anforderungen für Zertifizierungen eine wichtige Rolle spielen.</p>
<p>Ziel des Projektes sei laut Bockmühl einerseits die Entwicklung eines Kosmetikinhaltsstoffes, nicht eines fertigen Kosmetikums. Durch die Projektkonzeption, bei der mit finalen Rezepturen gearbeitet wird, sei die Anwendung nach erfolgreichem Projektabschluss tatsächlich recht kurzfristig möglich. Andererseits zielt das Projekt auch darauf ab, „den kirgisischen Bauern Wege zur Vermarktung von Walnussschalen zu eröffnen, die sonst reines Abfallprodukt wären. Hierbei wollen wir aus wissenschaftlicher und industrieller Sicht Möglichkeiten eröffnen, die genannten technologischen Hürden zu meistern, indem wir den kompletten Produktentwicklungsprozess vom Inhaltsstoff Walnussschale bis hin zur fertigen Kosmetik im Hinblick auf die kirgisischen Produkte abbilden und wissenschaftlich begleiten. Letztlich ist das Ziel, dass die Bauern in Zukunft ihre Wertschöpfung durch die Vermarktung hochwertiger Produkte – auch aus derzeitigen Abfällen der Lebensmittelproduktion – optimieren“, fasst der HSRW-Professor das Vorhaben zusammen.</p>
<p>Im Projekt SUFACHAIN soll so eine win-win-win-Situation gemäß der drei Säulen nachhaltigen Wirtschaftens entstehen: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Ein Abfallprodukt wird weiterverarbeitet, dadurch werden Landwirt*innen ökonomisch unterstützt. Und ein Unternehmen aus Kalkar am Niederrhein profitiert davon, bald nachhaltigere Produkte auf den Markt bringen zu können.</p>
<p>Auch wenn die Entwicklung eines kosmetischen Produktes, inklusive aller erforderlichen Tests, ein Jahr oder auch länger dauern kann: Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Projekt sind nicht nur am Niederrhein und in Kirgistan von Bedeutung – davon könnten Hersteller aus ganz Europa profitieren.</p>
<p><strong>Über das Projekt SUFACHAIN – Nachhaltige agroforstwirtschaftliche Wertschöpfungsketten</strong></p>
<p>Der landwirtschaftliche Sektor stellt eine wichtige Lebensgrundlage für die ländliche Bevölkerung in Zentralasien dar. Gleichzeitig werden die Agrar- und Waldlandschaften der Region durch Degradation (dauerhafte Veränderung und teilweise auch der Verlust der Struktur des Bodens) bedroht, verschärft durch Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Entwicklung. Im Projekt SUFACHAIN sollen deshalb Agroforstsysteme analysiert und in die lokale Landnutzung integriert sowie Produkte und Technologien entwickelt werden, welche zu einer nachhaltigen Ressourcennutzung und lokalen Wertschöpfung beitragen.</p>
<p>Als Agroforstsysteme werden Landnutzungssysteme bezeichnet, bei denen Gehölze (Bäume oder Sträucher) mit Ackerkulturen und/oder Tierhaltung so auf einer Fläche kombiniert werden, dass zwischen den verschiedenen Komponenten ökologische und ökonomische Vorteilswirkungen entstehen.</p>
<p>Das Projekt wird mit knapp 1,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Initiative ‚CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen‘ mit einer Projektlaufzeit von zwei Jahren gefördert. Regionale Schwerpunkte werden in Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan gesetzt.</p>
<p>Die Entwicklung effizienterer Technologien zur Verwertung von Abfallstoffen aus dem Verarbeitungsprozess, wie beispielhaft die Walnussschalen oder Aprikosenkerne, ist eines der sechs Arbeitspakete des Projektes. Projektpartner sind die Unternehmen bb med. Product GmbH aus Kalkar in Nordrhein-Westfalen und A+S Biotech aus Völklingen im Saarland.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/news/walnussschalen-als-inhaltsstoffe-fuer-kosmetika-hochschulprojekt-erforscht-mit-kalkarer" target="_blank" rel="noopener">https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/news/walnussschalen-als-inhaltsstoffe-fuer-kosmetika-hochschulprojekt-erforscht-mit-kalkarer</a></p>
<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
Hochschule Rhein-Waal<br />
Teamleitung Hochschulkommunikation und -marketing<br />
Lisa Waberg<br />
+49 2821 80673 9832<br />
<a href="mailto:lisa.waberg@hochschule-rhein-waal.de" target="_blank" rel="noopener">lisa.waberg@hochschule-rhein-waal.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hn-nrw.org/walnussschalen-als-inhaltsstoffe-fuer-kosmetika/">Walnussschalen als Inhaltsstoffe für Kosmetika</a> erschien zuerst auf <a href="https://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Roboterbegleitung in der häuslichen Pflege</title>
		<link>https://hn-nrw.org/roboterbegleitung-in-der-haeuslichen-pflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2023 07:37:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule für Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
		<category><![CDATA[HS Niederrhein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=14756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Modellprojekt „Leicht gesagt und einfach gemacht: Vorsorge und Früherkennung von Darm- und Hautkrebs“, das von der HS Gesundheit wissenschaftlich begleitet und evaluiert wird, stellt Ärzt*innen verschiedene Hilfen zur Verfügung [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hn-nrw.org/roboterbegleitung-in-der-haeuslichen-pflege/">Roboterbegleitung in der häuslichen Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-20 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-16"><h3>Ziel ist die Unterstützung der häuslichen Pflege von Menschen mit Demenz durch Interaktion mit einer personalisierten Roboter-Puppe</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-21 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-6 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="280823_HS-Gesundheit_Roboterbegleitung-in-der-häusl.-Pflege_HS-Gesundheit" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/08/280823_HS-Gesundheit_Roboterbegleitung-in-der-haeusl.-Pflege_HS-Gesundheit.jpg" alt class="img-responsive wp-image-14757" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/08/280823_HS-Gesundheit_Roboterbegleitung-in-der-haeusl.-Pflege_HS-Gesundheit-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/08/280823_HS-Gesundheit_Roboterbegleitung-in-der-haeusl.-Pflege_HS-Gesundheit-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/08/280823_HS-Gesundheit_Roboterbegleitung-in-der-haeusl.-Pflege_HS-Gesundheit-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/08/280823_HS-Gesundheit_Roboterbegleitung-in-der-haeusl.-Pflege_HS-Gesundheit-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/08/280823_HS-Gesundheit_Roboterbegleitung-in-der-haeusl.-Pflege_HS-Gesundheit.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-17"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© HS Gesundheit</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-22 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-23 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-18"><p><strong>Bochum, 28. August 2023. </strong>Nicht zuletzt aufgrund des gravierenden Fachkräftemangels sucht die Pflegebranche immer häufiger nach technischen Lösungen, die einen Beitrag zur Versorgung pflegebedürftiger Menschen leisten können. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „RUBYDemenz“, das nach dreieinhalbjähriger Laufzeit nun mit einer Tagung an der Hochschule für Gesundheit (HS Gesundheit) in Bochum abgeschlossen wurde, ging es um die Entwicklung einer solchen Lösung. „Emotional, persönlich, interaktiv und begleitet“ sollte sie sein und die Situation mit häuslicher Pflege von Menschen mit Demenz erleichtern.</p>
<p>Doch wird die personalisierte Roboter-Puppe, die ein Forschungskonsortium anhand dieser Vorgaben entwickelt hat, diesem Anspruch gerecht? „Die Reaktionen der Testpersonen waren sehr unterschiedlich“, resümiert Prof. Dr. Renate Schramek, Professorin für Gesundheitsdidaktik an der HS Gesundheit. „Fest steht: Die Roboter-Puppe fordert zu Reaktionen auf. Die reichten von ‚ach der ist ja süß, der ist lustig‘ bis zu ‚ich dachte, der kann mehr‘. Aber auch die Motivation der Teilnehmenden, eine solche Puppe zu nutzen, ist ja ganz unterschiedlich.“</p>
<p>Wichtig sei es, dass die Anregungen und Funktionen, mit denen die Roboter-Puppe programmiert wird, mit dem individuell gewünschten Nutzen für die Anwender*innen zusammenpassen. Viele der Anwendungen können jeweils passgenau auf die Bedürfnisse der nutzenden Person eingestellt werden.</p>
<p>Auch nach dem offiziellen Projektabschluss möchten die Beteiligten auf dem Gebiet weiter kooperieren. „Wir finden das Thema zu wichtig und die Ergebnisse zu ermutigend, als dass wir jetzt die Arbeit daran einstellen könnten“, sagt Renate Schramek. Statt des Projektendes wurde deshalb eine Forschungs- und Arbeitsgemeinschaft beschlossen. „Das Projekt hat gesellschaftlich gesehen eine große Bedeutung, auch weil die Zahl der Pflegehaushalte bereits jetzt sehr groß ist und weiter steigt und das professionelle Pflegesystem dabei an seine Grenzen kommt. In vielen Pflegeheimen fehlen Fachkräfte.“</p>
<p>Nach der Entwicklung der Puppe, die gemeinsam mit Robotbegleiter*innen und im Kontakt mit den betroffenen Menschen erfolgte, soll es deshalb nun um die Erprobung in neuen Settings und den Einbezug neuer Zielgruppen gehen. „Wir möchten den Ansatz gern für die Gesundheitsversorgung nutzbar machen“, sagt Renate Schramek. Dabei gehe es auch um die Verbreitung der Erkenntnisse und das Erschließen neuer Handlungsfelder. Olaf Matthies von Living Puppets aus Hamburg, der an der Entwicklung des Puppenäußeren beteiligt ist, erläutert: „Bisher wurde das System für den Einsatz von Menschen mit Demenz im eigenen Zuhause entwickelt. Wir können uns aber auch zahlreiche andere Einsatzbereiche vorstellen.“</p>
<p>Gleichzeitig betonen die Projektpartner, dass es bei der Entwicklung der Roboterpuppe nicht um einen Ersatz für menschliche Begleitung geht. „Das Besondere bei RUBYDemenz ist die Kombination“, so Claire Lichteiker, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HS Gesundheit. „Es geht nicht um die Frage, ob der Roboter oder die Begleitung die ideale Lösung ist. Vielmehr geht es darum, diesen gemeinsamen Ansatz überhaupt als Gestaltungsoption wahrzunehmen.“</p>
<p>In der letzten Projektphase waren eigens ausgebildete Robotbegleiter*innen regelmäßig zu Besuchen bei den Testfamilien zu Hause und haben gemeinsam mit den Menschen mit Demenz den Einsatz der Puppe ausprobiert und geübt. „Dabei konnten wir auch viele neue Erkenntnisse gewinnen zur Gestaltung des Lebens mit Demenz in der Familie, zur Gestaltung der Pflegesituation von Menschen mit Demenz und auch darüber, wie sie dabei bestmöglich unterstützt werden können“, sagt Claire Lichteiker.</p>
<p>Doch Renate Schramek macht auch die Grenzen der Technologie klar: „Nicht alle Funktionen und Anwendungen sind für alle Anwender*innen gleich bereichernd. Manche Menschen freuen sich über die sozialen Kontakte und Gespräche mit der Begleitung, andere freuen sich über das Besondere, die Puppe. ‚Das glaubt mir keiner, ich spreche mit einem Roboter‘, sagte zum Beispiel eine ältere Dame mit Demenz. Wieder andere sind fasziniert von der Technik.“</p>
<p>Wichtig sei es, dass die Roboter-Puppe korrekt und individuell eingestellt sei. Dies geschehe in Zusammenarbeit mit den Begleiter*innen. Renate Schramek: „Zunächst geht es darum, eigene Bedarfe und Ziele zu reflektieren und in einem gemeinsamen Lern- und Erfahrungsraum Optionen für die Gestaltung des eigenen Alltags für sich zu nutzen. Die Herausforderungen, die später mit dem Einsatz der Technik verbunden sind, können auch von Menschen mit Demenz bewältigt werden. Letztlich sind die Begleitung und die Nutzung der Roboterpuppe wie alles im Leben: Es ist nicht immer für alle gleich und es muss individuell passen, eine perfekte Lösung für alle gibt es nicht. In diesem Projekt hat es aber für die meisten Teilnehmenden gepasst.“</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>RUBYDemenz ist ein vom BMBF gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Beteiligt waren neben der HS Gesundheit noch Anasoft Technology, die Alzheimerhilfe des Deutschen Roten Kreuz Bochum, die Forschungsgesellschaft für Gerontologie, das Forschungsinstitut für Telekommunikation und Kooperation, die TU Berlin, Living Puppets, die Hochschule Rhein-Waal und die Hochschule Niederrhein.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hs-gesundheit.de/aktuelles/details/wenn-die-einfachen-worte-fehlen" target="_blank" rel="noopener">https://www.hs-gesundheit.de/aktuelles/details/wenn-die-einfachen-worte-fehlen</a></p>
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<p><strong>Ansprechpartner:<br />
</strong>Hochschule für Gesundheit<br />
Pressesprecher und Leiter Online-Magazin<br />
Jan Vestweber<br />
Stabsstelle Marketing, Kommunikation und Presse<br />
+49 (0)234 77727 132<br />
<a href="mailto:jan.vestweber@hs-gesundheit.de" target="_blank" rel="noopener">jan.vestweber@hs-gesundheit.de</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://hn-nrw.org/roboterbegleitung-in-der-haeuslichen-pflege/">Roboterbegleitung in der häuslichen Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Innovationsbündnis „Ingrain“</title>
		<link>https://hn-nrw.org/innovationsbuendnis-ingrain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 09:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
		<category><![CDATA[HS Niederrhein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um der Region um Heinsberg Innovationskraft zu verleihen, neue Technologien zu etablieren und langfristig Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern, hat sich das Bündnis „Ingrain – von Reststoff zu Wertstoff zu Nährstoff“ gegründet [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-24 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-19"><h3>Heinsberg zukunftssicher machen &#8211; Beteiligung der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Rhein-Waal</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-25 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-7 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="100523_HS-NR-Ingrain_HSNR" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/05/100523_HS-NR-Ingrain_HSNR.jpg" alt class="img-responsive wp-image-14391" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/05/100523_HS-NR-Ingrain_HSNR-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/05/100523_HS-NR-Ingrain_HSNR-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/05/100523_HS-NR-Ingrain_HSNR-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/05/100523_HS-NR-Ingrain_HSNR-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/05/100523_HS-NR-Ingrain_HSNR.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-20"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Hochschule Niederrhein</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-26 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-27 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-21"><p><strong>Mönchengladbach, 10. Mai 2023. </strong>Wie stellt sich Heinsberg zukunftsweisend auf – vor allem mit Blick auf das geplante Aus der Braunkohleverstromung? Denn der Landkreis und Teile der Städteregion Aachen, Mönchengladbach sowie das nördliche Rheinische Revier sind sehr landwirtschaftlich geprägt und gelten als strukturschwach.</p>
<p>Um dieser Region Innovationskraft zu verleihen, neue Technologien zu etablieren und langfristig Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern, hat sich das Bündnis „Ingrain – von Reststoff zu Wertstoff zu Nährstoff“ gegründet. Mit dabei ist auch die Hochschule Niederrhein (HSNR). Es ist eines von deutschlandweit 25 „WIR!“-Bündnissen, die als Impulsgeber vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Millionenbeträgen gefördert werden. Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und andere Akteure tun sich zusammen, um die Region für die Zeit nach dem Braunkohleabbau zukunftsfest aufzustellen.</p>
<p>„Ingrain“ will im Rahmen dieser Kooperation konkret eine biobasierte Circular Economy erreichen – und dabei die Agrar-, Textil- und Lebensmittelbranche in der Region rund um Heinsberg vernetzen. Dafür bringt die HSNR ihre Lebensmittel-Expertise ein, während der Fokus der RWTH Aachen auf Textil und Nachhaltigkeit und der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) auf Agrarbusiness liegt. Sie wollen aus Nebenströmen und Reststoffen, die bei der Verarbeitung von Produkten in den jeweiligen Branchen anfallen, Wert- beziehungsweise Nährstoffe entwickeln.</p>
<p>Wie das gelingt, zeigt ihr Starter-Projekt „TechEnt“. Gemeinsam forschen sie an einem Ersatz für Torf, der in der Pilz- und Gemüse-Kultivierung eingesetzt wird. Von den rund 569.000 Euro Fördermitteln fließen fast 188.000 Euro an die HSNR. Was es damit auf sich hat, stellt die Hochschule Niederrhein kürzlich beim Ingrain-Bündnistag in Wegberg vor, den die Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG) für den Kreis Heinsberg organisiert hatte.</p>
<p>Torf dient im Champignon-Anbau als Deckschicht auf den Pilzen. Denn er reguliert die Temperatur an der Oberfläche der Pilze, hält sie kühl und feucht, da er Wasser gut speichern kann.</p>
<p>Torf entsteht in Mooren und schwächt als Co2-Speicher den Treibhauseffekt ab. Moore binden weltweit mehr Kohlenstoff als sämtliche Wälder zusammen. Ein wichtiger Grund, den Abbau von Torf zu reduzieren. Zudem werden dadurch sensible Ökosysteme zerstört. Für die deutsche Pilz-Kultivierung werden jährlich 55.000 Tonnen Torf benötigt.</p>
<p>Umso wichtiger war es dem Projekt-Team, eine Alternative zu finden – und zwar aus cellulosischen Reststoffen/Textilabfällen. Denn alternative Wachstumssubstrate wie Kokosfasern, Mineralwolle oder Perlite existieren zwar, sind aber weder in der Produktion noch in der Entsorgung oder im Transport nachhaltig.</p>
<p>Die alternative Deckerde aus biobasierten Reststoffen musste bestimmte Eigenschaften erfüllen &#8211; darunter einen neutralen pH-Wert aufweisen, eine hohe Luft- und Wasserhaltekapazität haben sowie krankheitserreger- und schadstofffrei sein.</p>
<p>Anhand dieses Kriterienkataloges der HSNR wurde das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen fündig: Für die Champignon-Kultivierung wurden Weizenpulpe und Stapelfasern als besonders geeignet identifiziert, für Tomaten Vliese und Abstandsgewebe.</p>
<p>HSNR konzentriert sich auf die Pilz-Kultivierung: Zwei Anbau-Experimente im Labor sollen nun zeigen, wie sich der textile Torfersatz auf die Champignons auswirkt. Am hochschuleigenen Kompetenzzentrum für Angewandte Mykologie und Umweltstudien (KAMU) ist der erste Testlauf schon gestartet und läuft bis September. Ein zweiter Durchgang folgt kommendes Jahr. Dort werden auch die wertgebenden Substanzen untersucht, also beispielsweise der Nährstoffgehalt und die Polysaccharide.</p>
<p>Am Competence Center Microbiology and Biotechnology (CCMB) der HSNR werden die kultivierten Champignons dann mikrobiologisch und lebensmittelhygienisch untersucht und bewertet. „Wir möchten gerne abseits der Experimente im Labormaßstab auch raus in die Industrie und auf einer größeren Fläche anbauen“, sagt Prof. Dr. Miriam Sari. Gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Alexander Prange, Vizepräsident des Ressorts Forschung und Transfer, leitet sie das Projekt TechEnt.</p>
<p>„Auch die neue Torfminderungsstrategie der Bundesregierung zeigt, wie wichtig und aktuell die Problematik ist. Das Ziel ist ambitioniert, aber wenn wir auch nur eine Teilsubstituierung mit Hilfe regionaler, biobasierter Nebenströme erzielen können, wäre dies ein großer Erfolg“, so Sari weiter.</p>
<p>Wie das textile Substrat bei Tomaten funktioniert, testet die HSRW. Sie und die RWTH Aachen übernehmen auch die Nachhaltigkeitsbetrachtung. „TechEnt“ läuft über einen Zeitraum von drei Jahren.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/heinsberg-zukunftssicher-machen-hsnr-liefert-wichtige-impulse-mit-forschungsprojekt/" target="_blank" rel="noopener">https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/heinsberg-zukunftssicher-machen-hsnr-liefert-wichtige-impulse-mit-forschungsprojekt/</a></p>
<div>
<div>
<p><strong>Ansprechpartner:<br />
</strong>Hochschule Niederrhein<br />
Pressesprecher<br />
Tim Wellbrock<br />
+49(0)2151 822-3610<br />
<a href="mailto:tim.wellbrock@hs-niederrhein.de" target="_blank" rel="noopener">tim.wellbrock@hs-niederrhein.de</a></p>
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		<title>Arbeitsmigration zwischen den Grenzen</title>
		<link>https://hn-nrw.org/arbeitsmigration-zwischen-den-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 09:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Forschungsprojekt lieferte Erkenntnisse zur spezifischen Situation in der Euregio-Region, in der Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten aus osteuropäischen Staaten leben und arbeiten [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-28 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-22"><h3>Hochschule Rhein-Waal stellt Studienergebnisse vor</h3>
<h3></h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-29 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-8 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="300123_HS-Rhein-Waal_arbeitsmigration" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/01/300123_HS-Rhein-Waal_arbeitsmigration.jpg" alt class="img-responsive wp-image-13843" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/01/300123_HS-Rhein-Waal_arbeitsmigration-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/01/300123_HS-Rhein-Waal_arbeitsmigration-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/01/300123_HS-Rhein-Waal_arbeitsmigration-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/01/300123_HS-Rhein-Waal_arbeitsmigration-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2023/01/300123_HS-Rhein-Waal_arbeitsmigration.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-23"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© André Ruckriegel / HSRW<br />
</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-30 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-31 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-24"><p><strong>Kleve, den 12. Dezember 2022. </strong>Mit der Corona-Pandemie wurde offensichtlich, in welchem Ausmaß Arbeitskräfte aus osteuropäischen EU-Staaten vor allem in der Land- und Fleischwirtschaft rekrutiert werden und welchen prekären Arbeits- und Lebensbedingungen diese Arbeitsmigrantinnen und &#8211; migranten häufig ausgesetzt sind. In einer Studie der Hochschule Rhein-Waal wurden dazu Medienberichte ausgewertet und Interviews mit Expertinnen und Experten geführt. Die Ergebnisse wurden in einem Abschlussworkshop am 9. Dezember 2022 auf dem Campus in Kleve vorgestellt.</p>
<p>„Das Projekt der Hochschule Rhein-Waal aus unserer Forschungskooperation zur Arbeitsmigration zwischen den Grenzen ist ein weiterer wichtiger Baustein, um die ausbeuterischen Wohn- und Arbeitsverhältnisse weiter zu bekämpfen. Die Ergebnisse zeigen, dass wir mit dem grenzüberschreitenden Ansatz und den grenzüberschreitenden Kontrollen genau den richtigen Ansatz verfolgen. Wir helfen den Städten und Gemeinden dabei mit einem ganzen Netzwerk unterschiedlicher nordrhein-westfälischer und europäischer Behörden. So kommen die Kommunen in den Fahrersitz. Rechtlich haben wir unsere Kommunen mit dem Wohnraumstärkungsgesetz in die Lage versetzt, hart gegen schwarze Schafe durchzugreifen. Daher werden wir auch in Zukunft nicht lockerlassen und ausbeuterischen Unternehmen weiter im Nacken sitzen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Das Forschungsprojekt mit dem Titel ‚Arbeitsmigration zwischen den Grenzen‘ lieferte Erkenntnisse zur spezifischen Situation in der Euregio-Region, in der Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten aus osteuropäischen Staaten leben und arbeiten: Diese seien grenzüberschreitend mobil, arbeiten in den Niederlanden in der Fleischwirtschaft und werden in Wohnunterkünften in Nordrhein-Westfalen, häufig in schlechtem bis baufälligem Zustand, untergebracht: „Ihre Situation ist besonders prekär, da unterschiedliche nationalstaatliche Zuständigkeiten in der Grenzregion genutzt werden, um den Profit zu vergrößern und die Arbeitsmigrantinnen und -migranten in größerem Ausmaß auszubeuten – bis hin zu kriminellen Strukturen und Sklaverei-ähnlichen Abhängigkeiten“, so Dr. Ingrid Jungwirth, Professorin für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Diversität und Inklusion an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie und Leitung des Projekts. Zusammen mit Marius Glassner, Wissenschaftlichem Mitarbeiter in dem Projekt, präsentierte sie die Ergebnisse.</p>
<p>In der Diskussion wurde deutlich, in welchem Ausmaß sich die Kommunen auf der deutschen Seite der Grenze der Euregio-Region als Auffangbecken für eine Reihe von Problemen aus der manchmal desolaten Situation grenzüberschreitend mobiler Arbeitsmigrantinnen und -migranten sehen. Das ist der Fall, wenn sie beispielsweise nach einer Kündigung obdachlos werden oder bei einer Erkrankung die Kommunen für die medizinische Behandlung aufkommen müssen, da Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sich aus der Verantwortung stehlen. Insbesondere brachten Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen zum Ausdruck, dass ihnen die Kapazitäten gefehlt hätten, während der Coronapandemie die Umsetzung von Coronamaßnahmen zu kontrollieren. Heute fehlten ihnen die Ressourcen, um die Standards von Wohnunterkünften von grenzüberschreitend mobilen Arbeitsmigrantinnen und -migranten zu kontrollieren.</p>
<p>Weiterhin wurde festgestellt, dass das Arbeitsschutzkontrollgesetz, welches im ersten Jahr der Pandemie 2020 auf den Weg gebracht wurde, strukturelle Veränderungen erzielt hat. Dadurch wurde Leiharbeit in der Fleischwirtschaft in Deutschland im Wesentlichen verboten und es wurden eine Reihe weiterer gesetzlicher Regelungen, etwa zu Kontrollen des Arbeitsschutzes und von Wohnunterkünften auch in anderen Sektoren, festgelegt. Die Analyse von Medienberichten und anderen Dokumenten aus Handreichungen und Leitfäden für die Beratung von Arbeitsmigrantinnen und -migranten sowie die Auswertung der Expertinnen- und Experteninterviews zeigten, dass damit wichtige Veränderungen erreicht wurden. Das zeigt sich u. a. auch im Vergleich zu den Maßnahmen, die in den Niederlanden ergriffen wurden und weniger weitreichend waren, insbesondere hinsichtlich des arbeitsrechtlichen Schutzes von Arbeitsmigrantinnen und -migranten, woraus sich wiederum Auswirkungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz von Beschäftigten ergeben.</p>
<p>Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die Erhöhung der Kontrollen des Arbeitsschutzes in Fabriken der fleischverarbeitenden Industrie auf der deutschen Seite der Grenze zwar zu Verbesserungen bei technischen Mängeln geführt habe. Und auch die Corona-Pandemie und gesetzliche Regelungen wie das Arbeitsschutzkontrollgesetz haben zu umfassenden Veränderungen in Vertragsverhältnissen von Arbeitsmigrantinnen und -migranten, zu Umbauten von Wohnunterkünften und Verbesserungen im Arbeitsschutz am Arbeitsplatz geführt. Die Standards in den Wohnunterkünften der Fleischindustrie ebenso wie in der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen seien demnach gestiegen. Allerdings wurde in der Diskussion während des Workshops die Häufigkeit der Kontrollen weiterhin als zu niedrig angesehen. Eine Schlussfolgerung der Diskussion war daher, dass insbesondere die Kontrolle von Betrieben und Unterkünften weiter erhöht werden müsste und die vorgesehenen Kontrollen nicht ausreichten.</p>
<p>Eine weitere gesetzliche Regelung, die im Zusammenhang der Pandemie und mit den Erkenntnissen in der Euregio-Region zur grenzüberschreitenden Mobilität von Arbeitsmigrantinnen und -migranten getroffen wurde, ist das Wohnraumstärkungsgesetz auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen. Das Gesetz erweitert die Kapazitäten von Gemeinden bei der Kontrolle von problematischen Unterkünften und legt Anforderungen für jegliche Gebäude fest, in denen Arbeitsmigrantinnen und -migranten wohnen bzw. untergebracht werden. Das Wohnraumstärkungsgesetz ist damit auch Ausgangspunkt für die erstmals seit Anfang 2022 stattfindenden grenzüberschreitenden Kontrollaktionen von Leiharbeitnehmerunterkünften in der Grenzregion, ausgeführt von einer Vielzahl zuständiger deutscher Ordnungsbehörden mit Beteiligung des niederländischen Arbeitsschutzes und der europäischen Arbeitsschutzbehörde (ELA).</p>
<p>„Die Ergebnisse der Forschungskooperation belegen einmal mehr, dass die Einführung des Arbeitsschutzkontrollgesetzes zu spürbaren Verbesserungen der Arbeits- und Wohnbedingungen für Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten in der Fleischindustrie geführt hat. Dadurch können wir nicht nur punktuelle Veränderungen erzielen, sondern ein ganzes System aufbrechen. Die Forschungsergebnisse und die Diskussion machen deutlich, dass der Kontrolldruck durch die Arbeitsschutzkontrollbehörden aufrechterhalten und verstärkt werden muss, damit diese Verbesserungen nachhaltig wirken. Für die Beschäftigten selbst ist es wichtig, dass sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte durch Beratungsstrukturen unterstützt werden. Hierzu fördert das Land Nordrhein-Westfalen das flächendeckende Angebot der Beratungsstellen Arbeit“, so Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt ‚Arbeitsmigration zwischen den Grenzen – Arbeits- und Lebenssituation von Arbeitsmigrant*innen in relevanten Sektoren in der Euregio Rhein-Waal‘ wurde in Kooperation mit den Ministerien für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung sowie für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und mit der Radboud Universität Nijmegen (geleitet von Prof. Dr. Tesseltje de Lange) durchgeführt. Das Projekt ist eine Vorstudie zu einem umfassenderen Projekt und hatte die Zielsetzung, durch Dokumentenanalyse und mit Expert*inneninterviews mit relevanten Akteur*innen in Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft wichtige Problemstellungen zur Auswirkung der Corona-Maßnahmen auf die Situation von Arbeitsmigrant*innen zu identifizieren und Maßnahmenempfehlungen für Politik und Beratung zu erarbeiten. In dem Workshop wurden Ergebnisse und die im Projekt gewonnenen Maßnahmenempfehlungen Akteur*innen in dem Feld vorgestellt und diskutiert. In einer zweiten Phase des Projektes sollen auch betroffene Arbeitsmigrant*innen interviewt werden.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/news/arbeitsmigration-zwischen-den-grenzen-hochschule-stellt-studienergebnisse-vor" target="_blank" rel="noopener">https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/news/arbeitsmigration-zwischen-den-grenzen-hochschule-stellt-studienergebnisse-vor</a></p>
<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
Hochschule Rhein-Waal<br />
Teamleitung Hochschulkommunikation und -marketing<br />
Lisa Waberg<br />
+49 2821 80673 9832<br />
<a href="mailto:lisa.waberg@hochschule-rhein-waal.de" target="_blank" rel="noopener">lisa.waberg@hochschule-rhein-waal.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Studienabbruch &#8211; und dann?</title>
		<link>https://hn-nrw.org/studienabbruch-und-dann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 08:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Niederrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=9002</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Projekt NEXT STEP niederrhein, das Studienaussteigerinnen und –aussteiger unterstützt, wird um drei Jahre [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-32 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-25"><h3>Hochschule Niederrhein: Projekt für Studienaussteiger wird fortgesetzt.</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-33 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-26"></div><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-9 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" alt="(Bild: pexels | energepic.com)." title="231120_pexels_energepiccom_studienabbruch" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/11/231120_pexels_energepiccom_studienabbruch.jpg" class="img-responsive wp-image-9003" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/11/231120_pexels_energepiccom_studienabbruch-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/11/231120_pexels_energepiccom_studienabbruch-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/11/231120_pexels_energepiccom_studienabbruch-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/11/231120_pexels_energepiccom_studienabbruch-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/11/231120_pexels_energepiccom_studienabbruch.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-27"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© pexels | energepic.com<br />
</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-34 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-28"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-35 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-29"><p><strong>Krefeld, 20. November 2020. </strong>Das Projekt NEXT STEP niederrhein, das Studienaussteigerinnen und –aussteiger unterstützt, wird um drei Jahre verlängert. „Wie wichtig es gerade in Corona-Zeiten ist, die Zweifel von Studierenden ernst zu nehmen, aufzufangen und zielgerichtet zu begleiten, dieser Verantwortung sind sich unsere Hochschulen bewusst“, sagte Berthold Stegemerten, Vizepräsident für Studium und Lehre der Hochschule Niederrhein, jetzt auf dem Allianztreffen. „Umso bedeutender ist es, für Studierende mit dem Projekt eine Brücke zu alternativen Wegen zum Studium und für neue berufliche Perspektiven zu bauen.“</p>
<p><strong>Worum es geht</strong></p>
<div class="news-text-wrap">
<p>Im Projekt NEXT STEP niederrhein arbeiten die Hochschule Rhein-Waal und die Hochschule Niederrhein mit derzeit 18 regionalen Arbeitsmarktakteuren zusammen. Dazu gehören die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammer, Arbeitsagenturen und Wirtschaftsförderungen. Hauptziele des Netzwerkes sind Zweifel am Studium zu enttabuisieren, zweifelnde Studierende aufzufangen und Unterstützung durch Beratung und individuelles Coaching anzubieten.</p>
<p><strong>Netzwerk und Kommunikation</strong></p>
<p>„Welche Früchte eine gute Netzwerkarbeit tragen kann, zeigt sich bei der Verlängerung von NEXT STEP niederrhein. In dem Unterstützerschreiben der beteiligten lokalen Arbeitsmarktakteure an das Ministerium für Kultur und Wirtschaft aus dem Jahr 2020 wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft hervorgehoben. Die von der Landesregierung bewilligte Verlängerung des Projektes bis Ende 2023 ist als großer Erfolg dieser Zusammenarbeit zu bewerten“, sagte Prof. Dr. Jörg Petri, Vizepräsident für Studium, Lehre und wissenschaftliche Weiterbildung an der Hochschule Rhein-Waal.</p>
<p>„Wenn ich einen Ausbildungsplatz hätte, dann würde ich abbrechen“ – mit dieser Aussage kämen Studierende oft zu den Beratungen, berichten die beiden Projektleiterinnen Désirée Krüger und Dr. Silke Höfle. Aber Studienabbruch-Entscheidungen gingen häufig nicht mit Ausbildungsbeginn-Zeiten konform. Wie kann der Übergang von der Hochschule in die Wirtschaft flexibel gestaltet werden? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Treffens.</p>
<p>Alle Projektbeteiligten sind sich einig: Je früher Studierende sich bewusst sind, warum sie zweifeln und je eher sie sich dafür entscheiden, ihr Studium fortzusetzen oder alternative berufliche Perspektiven entwickeln, desto besser.</p>
</div>
<p><strong>Zielgruppe Studienaussteiger</strong></p>
<div class="news-text-wrap">
<p>Unternehmen interessieren sich zunehmend für Studienaussteigerinnen und –aussteiger. Aus ihrer Perspektive haben Studierende schon wertvolle Kompetenzen erworben – das macht sie als Zielgruppe interessant. Mehr als 50 regionale Unternehmen sind inzwischen auf der projekteigenen Internetseite in einer Unternehmensliste platziert und heißen somit Studienaussteigerinnen und –aussteiger als potenzielle Azubis willkommen.</p>
<p>Die Zusammenarbeit im Netzwerk von NEXT STEP niederrhein soll in den kommenden drei Jahren weiter gestärkt und neue konkrete Angebote entwickelt werden. Das Auffangnetz weiter auszubauen, das ist gerade unter Corona-Bedingungen eine der zentralen Herausforderungen.</p>
</div>
<p><strong>Originalmeldung:<br />
</strong><a href="https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=21117&amp;cHash=a552d9a8b9a96504ca321d92c805da00">https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=21117&amp;cHash=a552d9a8b9a96504ca321d92c805da00</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Hochschule Niederrhein<br />
Pressesprecher<br />
Dr. Christian Sonntag<br />
+49 (0)2151 822 3610<br />
<a href="mailto:christian.sonntag@hs-niederrhein.de">christian.sonntag@hs-niederrhein.de</a></div>
</div>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Innovationsfähigkeit verbessern</title>
		<link>https://hn-nrw.org/innovationsfaehigkeit-verbessern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2020 10:23:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft & Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Waal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=8332</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ziel des Projekts unter der Leitung von Professor Dr. Karsten Nebe, Professor für Usability Engineering [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-36 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-30"><h3>Start für das Projekt „Cross Innovation Lab – NiederRhein“.</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-37 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-31"></div><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-10 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="681" alt="(Bild: pixabay)." title="20200805_pixabay_innolab" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/08/20200805_pixabay_innolab-1024x681.jpg" class="img-responsive wp-image-8333" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/08/20200805_pixabay_innolab-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/08/20200805_pixabay_innolab-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/08/20200805_pixabay_innolab-600x399.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/08/20200805_pixabay_innolab-800x532.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2020/08/20200805_pixabay_innolab.jpg 1079w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-32"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© pixabay</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-38 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-33"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-39 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-34"><p><strong>Kamp-Lintfort, 29. Juli 2020. </strong>Ziel des Projekts unter der Leitung von Professor Dr. Karsten Nebe, Professor für Usability Engineering und Digitale Fertigung, und Professor Dr.-Ing Rolf Becker, Professor Physik mit dem Schwerpunkt Sensorik und Mechatronik, ist es, der geringen bzw. abnehmenden Innovationsneigung im Mittelstand zu begegnen. Dazu soll ein neuartiger methodischer Ansatz für ein entsprechendes regionales System entwickelt werden, um die Innovationsfähigkeit von Unternehmen zu verbessern.</p>
<p>„Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie in den letzten Monaten alle erlebt haben, ist es für Unternehmen wichtiger denn je flexibel agieren und reagieren zu können, neue Ansätze zu verfolgen und damit nach Möglichkeit auch kurzfristig neue Geschäftsfelder erschließen zu können. Das sichert die Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt von Arbeitsplätzen“, so Professor Nebe.</p>
<p>Das Projekt beruht in hohem Maße darauf, regionale Akteure durch „Mitmachen“ in konkreten Ideenfindungs- und Umsetzungsprozessen anzuregen. Die Methodenentwicklung erfolgt in mehreren Durchläufen anhand zeitlich begrenzter Projekte bis Ende März 2023. Deren Ergebnis werden dann konkrete anschauliche Demonstratoren sein. Die an der Umsetzung beteiligten FabLabs der Hochschulen Rhein-Waal und Ruhr-West sind als offene Werkstätten ideale Orte für Inspiration, kreativen Austausch und die praktische Umsetzung („dritte Orte des Lernens“). Die regionalen Partner im Projekt tragen durch ihre Netzwerke und fachliche Expertise dazu bei, den fach- und branchenübergreifenden Ansatz des Vorhabens zu verwirklichen.</p>
<p>„Wir konnten bereits vorab mit einer praktischen Lösung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie starten. In Gemeinschaftsarbeit mit dem St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort und dem Kreisverband Niederrhein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurden Gesichtsvisiere für medizinische Personal entwickelt, die binnen kurzer Zeit, Dank der Beteiligung aller Akteure, einsatzbereit waren“, berichtet Professor Nebe.</p>
<p class="listing-underline"><strong>Mitmachen ausdrücklich erwünscht</strong></p>
<p>Die potentiellen regionalen Teilnehmer*innen – Hochschulen, Mittelstand, Wirtschaftsvertreter*innen, Arbeitsvermittler*innen, Schulen, Praktiker*innen und die Bevölkerung – werden in praktischen Workshops vernetzt und zur Mitarbeit angeregt. Hier werden transdisziplinäre Kenntnisse und Fähigkeiten in Lösungen umgewandelt (Cross Innovation). Das gemeinsam generierte Wissen wie auch die Demonstratoren werden öffentlich geteilt (Open Source).</p>
<p>Die ausgewählten Themen der Innovationsprojekte orientieren sich an den Leitlinien des operationellen Programms OP EFRE NRW, der Innovationsstrategie NRW, der Digitalstrategie NRW, sowie der regionalen Entwicklungsstrategie ZIKON 2020 für die Region Niederrhein. Das Verbundprojekt „Cross Innovation Lab – NiederRhein“ verfügt über ein Gesamtvolumen von etwa 2,3 Mio. Euro.</p>
<p>Professor Nebe betont ausdrücklich: „Jeder, der sich beteiligen möchte, kann sich einbringen. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme möglichst vieler Akteur*innen der Region und einen kreativen Austausch. Die Expertise, Ideen und Anregungen aller Beteiligten sind ein Hauptbestandteil für den Erfolg des Vorhabens.“</p>
<p>Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert [&#8230;].</p>
<p><strong>Originalmeldung:<br />
</strong><a href="https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/news/start-fuer-das-projekt-cross-innovation-lab-niederrhein">https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/news/start-fuer-das-projekt-cross-innovation-lab-niederrhein </a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>Hochschule Rhein-Waal<br />
Leitung Stabstelle Strategische Kommunikation und Marketing<br />
Gabriele Stegers<br />
<a href="mailto:gabriele.stegers@hochschule-rhein-waal.de">gabriele.stegers@hochschule-rhein-waal.de</a></div>
</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hn-nrw.org/innovationsfaehigkeit-verbessern/">Innovationsfähigkeit verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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