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	<title>Nachhaltig Archive - Hochschulnetzwerk NRW</title>
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		<title>TH Köln entwickelt nachhaltigere Solarmodule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 07:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um den Ausbau Erneuerbarer Energien voranzutreiben, werden unter anderem Solarmodule benötigt. Deren Wiederverwertung ist jedoch sehr aufwändig, da wichtige Komponenten nur schwer zu recyceln oder zu reparieren sind. [...]</p>
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</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="680" title="© AdobeStock | ThongsUK." src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/SolarPanelSiegelVersuch1.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19510" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/SolarPanelSiegelVersuch1-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/SolarPanelSiegelVersuch1-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/SolarPanelSiegelVersuch1-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/SolarPanelSiegelVersuch1-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/09/SolarPanelSiegelVersuch1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-2"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© AdobeStock | ThongsUK.</span></p>
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<p>Solarmodule bestehen aus Glas, Kunststofffolien, Solarzellen und Elektronik, die von einem Aluminiumrahmen zusammengehalten werden. Bisher ist es schwierig, diese Komponenten zu trennen, um sie anschließend wiederverwerten oder reparieren zu können. „Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben wir Lösungen für energieeffizientere und umweltfreundlichere Materialien sowie ein neues reparierbares Anschlussdosendesign erarbeitet“, erklärt Prof. Dr. Ulf Blieske vom Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) der TH Köln. Er leitete das Teilprojekt zu nachhaltigem Moduldesign und Reparierbarkeit. Weitere Ziele des Gesamtvorhabens waren ein geringer Material- und Energieverbrauch bei der Herstellung, die Vermeidung umweltbedenklicher Stoffe sowie die Erhöhung des Energieertrags.</p>
<p><strong>Vereintes Know-how aus verschiedenen Instituten</strong></p>
<p>In einem ersten Schritt bündelten mehrere Wissenschaftler*innen der Hochschule aus den Fachbereichen Erneuerbare Energien, Materialwissenschaften und Werkstoffanwendung sowie Lebenszyklusanalyse ihre Expertise. Dazu untersuchten sie konkret drei zentrale Komponenten: Solarglas, Kunststofffolien und Vergussmassen zur Isolierung von Bauteilen.</p>
<p>„Wir haben von einem Unternehmen ein dünnes Solarglas erhalten, das weniger Energie bei der Produktion benötigt, und dessen Stabilität getestet. In den Normen sind die Prüfverfahren aufgeführt. Diese beschreiben, wie man die Stabilität von Solargläsern testen soll. Das Team von Prof. Dr. Ruth Kasper und Hannah Sophie Reichart vom Institut für Konstruktiven Ingenieurbau unserer Hochschule hat entdeckt, dass sich diese Normen nicht auf die besonders dünnen Gläser anwenden lassen und demnach angepasst werden sollten“, erläutert Oliver Pfeiffer, wissenschaftlicher Mitarbeiter vom CIRE. „Zudem haben wir festgestellt, dass Solarglas auch ohne den Zusatz des giftigen Metalls Antimon die notwendige Transmission, also Lichtdurchlässigkeit, erreichen kann.“</p>
<p><strong>Einsatz von umweltfreundlicheren Rohstoffen getestet</strong></p>
<p>Des Weiteren befassten sich die Forschenden mit Kunststofffolien, die in Solarmodulen eingesetzt werden, um die Solarzellen vor Umwelteinflüssen und mechanischen Beschädigungen zu schützen. Dabei wurden nachhaltigere Varianten aus natürlichen Rohstoffen wie Holzfasern oder Reisabfällen getestet. Einige dieser Alternativen erwiesen sich als stabil und recycelbar. Abschließend kamen entfernbare Vergussmassen zur Isolierung von Bauteilen in Anschlussdosen zum Einsatz, in denen sicherheitsrelevante Elektronik verbaut ist. Dadurch können beispielsweise defekte Stecker ausgetauscht und somit Reparaturen erleichtert werden.</p>
<p>„Wir haben mit einigen Partnern aus dem Konsortium ein Folgeprojekt beantragt, welches das Recycling von Solarglas weiter voranbringen soll. Ein weiteres lohnendes Vorhaben wäre die industrielle Erprobung der erarbeiteten Lösungen. Allerdings haben viele Unternehmen ihre Produktion außerhalb Europas verlagert. Wenn umweltfreundlichere Solarmodule marktfähig werden sollen, braucht es politische Unterstützung“, so Blieske.</p>
<p><strong>Lebenszyklusanalyse und marktfähige Lösungen</strong></p>
<p>Neben den technischen Arbeiten und Analysen untersuchte das Team der TH Köln auch wirtschaftliche Aspekte und den ökologischen Fußabdruck von Solarmodulen. Dazu wurde die Produktion zweier Modultypen in Deutschland und China sowie die Rückgewinnung von Materialien am Nutzungsende verglichen. Ein zentrales Ergebnis war, dass bei einer Produktion hierzulande rund ein Viertel weniger Treibhausgasemissionen entstehen.</p>
<p>In einem weiteren Arbeitspaket widmeten sich die Forschenden der Frage, ob nachhaltige Solarmodule eine Chance auf dem Markt haben. Um deren Verbreitung zu erhöhen, müssen neben wirtschaftlichen Strategien auch regulatorische und politische Rahmenbedingungen adressiert werden. In der Praxis haben sich partizipative Workshop-Formate demnach als effektives Instrument bewährt, um den Fokus auf einen Mehrebenenansatz zu lenken.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Verbundprojekt „GreenSolarModules“ wurde vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE koordiniert. Prof. Dr. Ulf Blieske vom Cologne Institute for Renewable Energy der TH Köln leitete das Teilprojekt zu nachhaltigem Moduldesign und Reparierbarkeit. Von Seiten der Hochschule waren zudem Prof. Dr. Ruth Kasper vom Institut für Konstruktiven Ingenieurbau, Prof. Dr. Martin Bonnet und Prof. Dr. Valérie Varney vom Institut für Material- und Prozesstechnologie sowie Prof. Dr. Ramchandra Bhandari vom Institute for Natural Resources Technology and Management beteiligt.</p>
<p>Weitere Projektpartner waren das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, das Fraunhofer Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und die EXXERGY GmbH (chemisch-thermische Glasbehandlung). Als assoziierte Partner unterstützten KÖMMERLING CHEMISCHE FABRIK GmbH, Ulbrich of Austria GmbH, Hydro Extrusion Nenzing GmbH, Reiling GmbH &amp; Co. KG sowie LuxChemtech GmbH bei Materialtests und Recycling.</p>
<p>Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie förderte das Projekt im Rahmen des Programms „Innovationen für die Energiewende“ über drei Jahre mit insgesamt rund 4.368.000 Euro. Davon entfielen etwa 390.000 Euro auf das Teilprojekt der TH Köln.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/nachhaltigere-solarmodule_139511.php">https://www.th-koeln.de/hochschule/nachhaltigere-solarmodule_139511.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong><a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener"><br />
</a>TH Köln<br />
Referat Kommunikation und Marketing<br />
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
Daniel Schäfer<br />
0221-8275-5465<br />
<a class="mailto-link" href="mailto:pressestelle@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">pressestelle@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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		<item>
		<title>HSBI entwickelt Aktionsleitfaden für nachhaltige Pflege</title>
		<link>https://hn-nrw.org/hsbi-entwickelt-aktionsleitfaden-fuer-nachhaltige-pflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 08:02:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[HSBI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[...] Das Gesundheitswesen ist den Folgen des Klimawandels ausgesetzt. Gleichzeitig trägt es selbst zu dessen Ursachen bei. Um Pflege nachhaltiger zu gestalten, haben Forschende der HSBI im Projekt „Green Guide for Nursing“ einen Aktionsleitfaden für nachhaltiges Handeln in der Pflege entwickelt.[...]</p>
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</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© HSBI | P. Pollmeier" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/08/GreenGuideLogo-2.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19473" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/08/GreenGuideLogo-2-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/08/GreenGuideLogo-2-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/08/GreenGuideLogo-2-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/08/GreenGuideLogo-2-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/08/GreenGuideLogo-2.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© <span class="copyright">HSBI |  P. Pollmeier</span><br />
</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-6"><p><strong>Bielefeld, 27. August 2026.</strong> Ob hitzebedingte Belastungen, neue Infektionskrankheiten oder infrastrukturelle Probleme durch Wetterextreme – das Gesundheitswesen ist den Folgen des Klimawandels ausgesetzt. Gleichzeitig trägt es selbst zu dessen Ursachen bei. Um Pflege in Praxis und Lehre nachhaltiger zu gestalten, haben Forschende am Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG) der Hochschule Bielefeld im Projekt „Green Guide for Nursing“ einen umfassenden Aktionsleitfaden für nachhaltiges Handeln in der Pflege entwickelt. Zusätzlich wurden digitale Educational Escape Rooms konzipiert, die Klimakompetenz spielerisch vermitteln. Alle Materialien stehen online zur freien Verfügung.</p>
<p>Dr. Eva Cruel ist Gesundheitswissenschaftlerin am Fachbereich Gesundheit der Hochschule Bielefeld (HSBI), ebenso wie ihre Kollegin Karina Ilskens. Zusammen haben die beiden am Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG) das Forschungsprojekt „Green Guide for Nursing“ (Grüner Leitfaden für die Pflege) koordiniert, unter der Leitung von Prof. Dr. Christa Büker und Prof. Dr. Änne-Dörte Latteck. In vier Themenbereichen – „Nachhaltig handeln“, „Kommunikation“, „Mentale Gesundheit“ und „Disaster Nursing“ – haben die Forschenden im „Green Guide“ für die Praxis konkrete Handlungsanleitungen und zusätzliche Materialien entwickelt sowie Educational Escape Rooms für die Lehre konzipiert. Das Projekt greift das international etablierte Konzept der „Planetary Health“ auf, der planetaren Gesundheit.  Ziel ist der gemeinsame Schutz der Gesundheit von Mensch und Planet: „Gesund leben kann man nur in einer gesunden Umwelt“, sagt Ilskens. „Und mit unserem Projekt wollen wir nachhaltiges Handeln in die Pflege bringen.“</p>
<p><strong>Für ein Krankenhausbett wird so viel Energie gebraucht wie für zwei Einfamilienhäuser</strong></p>
<div class="content-visibility-auto">
<p>Das Gesundheitswesen steht in einem doppelten Verhältnis zur Klimakrise: Es ist selbst betroffen – vor allem vulnerable Gruppen wie alte oder chronisch kranke Menschen – und belastet zugleich das Klima durch hohen Energieverbrauch, Ressourceneinsatz und große Abfallmengen (ein Krankenhausbett verbraucht so viel Energie wie zwei Einfamilienhäuser pro Tag).</p>
</div>
<div class="content-visibility-auto">
<p>Um praktikable Ansatzpunkte für nachhaltige Pflege zu finden, haben die Forschenden neben der Studienlage gezielt Pflegende in Fokusgruppen befragt. Auf deren Anregung wurde etwa der Bereich „Kommunikation&#8220; (mit Patient:innen, Kolleg:innen, Argumentationshilfen) als zusätzliches Themenfeld aufgenommen. Grundprinzip: Keine Abstriche bei Patient:innen- und Infektionsschutz, aber in vielen anderen Bereichen lässt sich wirksam nachhaltiger handeln.</p>
</div>
<p><strong>Praktikable Aktionen für akutstationäre, langzeitstationäre und ambulante Pflege-Settings</strong></p>
<div class="content-visibility-auto">
<p>Die Gesundheitswissenschaftlerinnen haben bei der Entwicklung der Aktionen bewusst die unterschiedlichen Pflege-Settings im Blick behalten – akutstationär, langzeitstationär und ambulant –, da die Rahmenbedingungen und Umsetzbarkeit je nach Setting erheblich variieren. Wie Karina Ilskens betont, müssen die Maßnahmen wirklich passen, sonst werden sie nicht angenommen.</p>
</div>
<div class="content-visibility-auto">
<p>Die Themenbereiche gliedern sich in drei Hauptkategorien. „Nachhaltig handeln&#8220; war dabei quasi vorgegeben: Ressourcenmanagement, Ernährung und Abfall gelten als Kernthemen nachhaltigen Handelns, bei denen Pflegeeinrichtungen besonders gut Einfluss nehmen können. In den Bereichen „Mentale Gesundheit&#8220; und „Disaster Nursing&#8220; stehen hingegen die Pflegenden selbst im Mittelpunkt. Mentale Gesundheit wird als notwendige Grundvoraussetzung betrachtet, um überhaupt ökologisch nachhaltig und klimaresilient handeln zu können. Zudem sollen die Beschäftigten auf Krisensituationen vorbereitet werden, wie sie durch Extremwetterereignisse im Zuge der Klimakrise entstehen könnten.</p>
</div>
<div class="content-visibility-auto">
<p>Als praktisches Werkzeug entstand auf Wunsch aus der Praxis heraus eine analoge Version des „Green Guide&#8220;: Eva Cruel zeigt einen Stapel stabiler Aktionskarten in einer hochwertigen Mappe. Auf der Vorderseite findet sich Hintergrundwissen zur jeweiligen Aktion, auf der Rückseite eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur konkreten Umsetzung. Die Karten lassen sich einfach in die Kitteltasche stecken und sind somit jederzeit griffbereit. Zusätzlich steht eine digitale Version zur Verfügung, die umfangreiche Zusatzmaterialien wie Sticker, Checklisten oder Vorlagen bereitstellt.</p>
</div>
<p><strong>Kleine Änderungen mit großer Wirkung: Der Green Guide setzt bewusst niedrigschwellig an</strong></p>
<div class="content-visibility-auto">
<p>Die Wissenschaftlerinnen haben besonderen Wert auf die leichte Umsetzbarkeit der Aktionen gelegt. Dr. Eva Cruel berichtet, dass einige Pflegende dem Thema Nachhaltigkeit zunächst skeptisch gegenüberstanden, mit dem Hinweis, bereits überlastet zu sein. Dem begegnet der Green Guide mit der klaren Botschaft, keinen zusätzlichen Aufwand zu schaffen, sondern kleine nachhaltige Maßnahmen in den alltäglichen Pflegealltag zu integrieren.</p>
</div>
<div class="content-visibility-auto">
<p>Der Ansatz fällt daher bewusst niedrigschwellig aus. Als einfaches Beispiel nennt Karina Ilskens, das Licht auszuschalten, wenn niemand im Raum ist – so wie man es zu Hause machen würde, aber auf der Arbeit oft vergisst. Manche Aktionen können die Arbeit sogar entlasten: Bei Einmal-Handschuhen sei es nicht nötig, diese für jede Tätigkeit anzuziehen, etwa beim Helfen beim Ankleiden. Schon hier lassen sich Ressourcen sparen.</p>
</div>
<div class="content-visibility-auto">
<p>Ist der Einstieg gelungen, bereitet der Green Guide auch komplexere Vorhaben vor, wie die Gründung eines Green Teams oder Ernährungsthemen. Bei der Umstellung auf regionale Produkte oder mehr vegetarische Kost müssten weitere Akteure eingebunden werden – vom Einkauf über die Hauswirtschaft bis hin zu den Patient:innen.</p>
</div>
<p><strong>Educational Escape Rooms vermitteln den Studierenden das Wissen auf spielerische Weise</strong></p>
<p>Um Nachhaltigkeit nicht erst in der Praxis zum Thema zu machen, haben die Forschenden auch Materialien für die Lehre in Pflege- und Gesundheitsstudiengängen konzipiert. Und setzen dabei nicht auf den erhobenen Zeigefinger, sondern auf digitale Educational Escape Rooms (EER). „Das Thema ist ja durchaus sperrig. Aber mit den EER lässt sich Klimakompetenz spielerisch vermitteln“, sagt Eva Cruel. Drei Räume sind so in Zusammenarbeit mit Studierenden entstanden, für jedes Pflege-Setting einer. „Innerhalb einer Rahmenhandlung bekommen die Lernenden fachlichen Input und müssen dann Rätsel lösen und Fragen beantworten zum Klimaschutz in den jeweiligen Bereichen“, erklärt Dr. Eva Cruel das Konzept. Es geht auf: In den Testspielen haben die Studierenden viel über Nachhaltigkeit in der Pflege gelernt – „und sie hatten auch noch Spaß dabei.“</p>
<p><strong>Über den Green Guide</strong></p>
<p>Der „Green Guide“ ist als Print-Version in begrenzter Stückzahl bestellbar unter der E-Mail-Adresse <a href="mailto:GG-Nurse@hsbi.de" target="_blank" rel="noopener">GG-Nurse@hsbi.de</a>.  Zusätzlich steht er kostenlos online in der Lernplattform ILIAS zur Verfügung, inklusive Zusatzmaterialien wie Checklisten, Sticker und Vorlagen: <a href="https://www.hsbi.de/elearning/goto.php/crs/1625531">www.hsbi.de/elearning/goto.php/crs/1625531<br />
</a><br />
Zu den <a href="https://www.hsbi.de/elearning/goto.php/crs/1548031">Educational Escape Rooms</a><br />
<a href="https://www.hsbi.de/inbvg">Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG)</a></p>
<p><strong>Originalmeldung:<br />
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<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
Hochschulkommunikation</p>
<p>+49.521.106-7754</p>
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			</item>
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		<title>Projekt „Algacore“: Aquatische Textilfasern</title>
		<link>https://hn-nrw.org/projekt-algacore-aquatische-textilfasern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:27:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[HS Niederrhein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Textilindustrie steht vor einem grundlegenden Wandel. Steigende Nachfrage nach natürlichen Fasern trifft auf begrenzte Ressourcen, während synthetische Materialien zunehmend in der Kritik stehen. Ein Forschungsteam der Hochschule Niederrhein arbeitet an einer möglichen Alternative und erhält dafür nun eine der [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>Algen als neue aquatische Textilfasern: Über 900.000€ Förderung für Forschungsprojekt an der HSNR</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none"><img decoding="async" width="1872" height="1244" title="© HSNR" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-12-um-13.25.17.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19267" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-12-um-13.25.17-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-12-um-13.25.17-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-12-um-13.25.17-600x399.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-12-um-13.25.17-800x532.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-12-um-13.25.17-1200x797.jpg 1200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-12-um-13.25.17.jpg 1872w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© HSNR</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><strong>Krefeld, 11. Juni 2026. </strong>Die Textilindustrie steht vor einem grundlegenden Wandel. Steigende Nachfrage nach natürlichen Fasern trifft auf begrenzte Ressourcen, während synthetische Materialien zunehmend in der Kritik stehen. Ein Forschungsteam der Hochschule Niederrhein arbeitet an einer möglichen Alternative und erhält dafür nun eine der renommiertesten Förderungen für Ausgründungen aus der Wissenschaft.</p>
<p>Das Projekt „Algacore“ unter der Leitung von Leon Blanckart, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik am Standort Mönchengladbach, wird durch das Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer unterstützt. Mit einem Fördervolumen von rund 968.000 Euro und einer Laufzeit von 18 Monaten zählt die Bewilligung zu den seltenen Erfolgen von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in diesem Programm und unterstreicht die wissenschaftliche Qualität sowie das wirtschaftliche Potenzial des Vorhabens.</p>
<p>Das fünfköpfige Team arbeitet ab April an der Entwicklung einer neuartigen Faserressource auf Basis von Süßwasseralgen. „Unser Ziel ist es, spezielle Grünalgen als alternative textile Rohstoffquelle zu erschließen und damit eine nachhaltigere Grundlage für die Textilproduktion zu schaffen“, sagt Projektleiter Leon Blanckart. Damit reagieren die Forschenden auf eine fundamentale Herausforderung, vor der die globale Textilindustrie momentan steht. Die Nachfrage nach natürlichen Fasern steigt stetig, während die Produktion traditioneller Rohstoffe an ihre ökologischen und kapazitiven Grenzen stößt. Der Anbau von Baumwolle erfordert große Mengen an Wasser, Ackerflächen und Pestiziden, während synthetische Fasern aus nicht erneuerbaren Ressourcen hergestellt werden und Mikroplastik freisetzen können.</p>
<p>Bereits im Februar dieses Jahres endete das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Vorgänger-Projekt „AlgaTex“, das sich über vier Jahre hinweg mit fädigen Grünalgen als potenziellem Faserstoff der Zukunft beschäftigte. Ausgangspunkt war die Bachelorarbeit von Leon Blanckart, aus der sich ein umfassendes Forschungsvorhaben entwickelte. Gemeinsam mit dem Institute for Plant Science and Microbiology (IPM) der Universität Hamburg sowie verschiedenen Industriepartnern arbeitete das Team an der Optimierung von Kultivierungsprozessen, der Faseraufbereitung und -verarbeitung sowie an ersten Ansätzen der textilen Produktentwicklung. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse bilden nun eine wichtige Grundlage für das neue Forschungsvorhaben „Algacore“.</p>
<p>„Mit Algacore wollen wir zeigen, dass sich innovative Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen entwickeln lassen, die sowohl ökologisch sinnvoll als auch industriell nutzbar sind“, sagt Leon Blanckart. „Unser Ziel ist es, eine echte Alternative zu bestehenden Faserstoffen zu schaffen und die Textilproduktion nachhaltiger zu gestalten.“</p>
<p>In den kommenden Monaten will das Team die Forschungsergebnisse weiter ausbauen und die Grundlage für eine Unternehmensgründung schaffen. Begleitet wird das Projekt von Professorin Diplom-Designerin Ellen Bendt und Professor Dr. Groten aus dem Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik sowie vom HNX-Team für Existenzgründung.</p>
<p>Das Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Es unterstützt besonders anspruchsvolle technologieorientierte Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit dem Ziel, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen.</p>
<p><strong>Originalmeldung:<br /></strong><a href="https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/algen-als-neue-aquatische-textilfasern-ueber-900000eur-foerderung-fuer-forschungsprojekt-an-der-hsnr/" target="_blank" rel="noopener">https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/algen-als-neue-aquatische-textilfasern-ueber-900000eur-foerderung-fuer-forschungsprojekt-an-der-hsnr/</a><strong><br /></strong></p>
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<p><strong>Ansprechpartner:<br /></strong>Hochschule Niederrhein<br />Pressesprecher<br />Tim Wellbrock<br />+49(0)2151 822-3610<br /><a href="mailto:tim.wellbrock@hs-niederrhein.de" target="_blank" rel="noopener">tim.wellbrock@hs-niederrhein.de</a></p>
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		<title>Biomüll liefert grüne Energie</title>
		<link>https://hn-nrw.org/biomuell-liefert-gruene-energie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 10:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[FH Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des SynerGas-Projekts erforschen FH-Wissenschaftler:innen, wie man aus organischen Reststoffen Wasserstoff und Biogas erzeugen kann. [...] Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer rohstofftoleranten Pilotanlage zur Erzeugung von Wasserstoff und Biogas aus Reststoffströmen der Lebensmittelindustrie. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-12 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><h3>Ein Projekt an der FH Aachen erforscht wie man aus organischen Reststoffen Energie erzeugen kann</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="1198" height="796" title="© FH Aachen | Arndt Gottschalk" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_18_SynerGas_Arnd_Gottschalk_IMG_9607_Kopie_2.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19218"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-11"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© FH Aachen | Arndt Gottschalk</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-14 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-12"><p><strong>Aachen, 22. Mai 2026. </strong>Im Rahmen des SynerGas-Projekts erforschen FH-Wissenschaftler:innen, wie man aus organischen Reststoffen Wasserstoff und Biogas erzeugen kann. Am Ende soll eine containerbasierte Pilotanlage stehen.</p>
<p>Nein, Kartoffel schälen ist kein Vergnügen: Es dauert lange, die Küche wird dreckig und zum Schluss muss man auch noch den Grünmüll auf den Kompost bringen. In einem normalen Haushalt fallen die Kartoffelschalen kaum ins Gewicht, aber in der Lebensmittelindustrie sind sie ein relevanter Reststoff. In Deutschland können pro Jahr mehrere Hunderttausend Tonnen aufkommen. Was wäre, wenn man die Kartoffelschalen und viele andere Arten biogener Reststoffe zur Gewinnung grüner Energie nutzen könnte? Wie das in industriellem Maßstab funktionieren kann, erforschen Wissenschaftler:innen am Campus Jülich der FH Aachen im Projekt “SynerGas”.</p>
<p><strong>Rohstofftolerante Pilotanlage</strong></p>
<p>Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer rohstofftoleranten Pilotanlage zur Erzeugung von Wasserstoff und Biogas aus Reststoffströmen der Lebensmittelindustrie. Auf Seiten der FH Aachen sind der Bereich <a href="https://www.fh-aachen.de/fachbereiche/chemieundbiotechnologie/institute-und-arbeitsgruppen/bioverfahrenstechnik-und-downstream-processing" target="_blank" rel="noopener">Bioverfahrenstechnik (BVT)</a> und das <a href="https://www.fh-aachen.de/forschung/institute/nowum/" target="_blank" rel="noopener">Institut NOWUM-Energy</a> beteiligt, hinzu kommen Partner aus den Bereichen Landwirtschaft, kommunale Entsorgung und Industrie sowie Planungsbüros. Projektpartner sind Kartoffelpower GmbH und PlanET Biogastechnik GmbH, assoziierte Partner sind Smurfit Westrock, Stadt Aachen und BoschReutti. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert, das Gesamtvolumen liegt bei 2 Millionen Euro.</p>
<p><strong>Produktion von Wasserstoff und Biogas</strong></p>
<p>Am Ende der vierjährigen Projektlaufzeit soll eine Pilotanlage stehen, die eine ortsnahe Produktion von Wasserstoff und Biogas aus organischen Reststoffen ermöglicht. Ein klassischer Einsatzfall wäre ein landwirtschaftlicher Betrieb, der auf diese Weise seine Abfälle – etwa Kartoffelschalen – nutzt und mit dem erzeugten Treibstoff landwirtschaftliche Maschinen antreibt. Aus einer Tonne Biomasse sollen etwa 30 bis 40 Kilogramm Wasserstoff gewonnen werden, das entspricht dem Brennwert von 120 bis 160 Litern Dieselkraftstoff.</p>
<p><strong>Dreistufiger Prozess</strong></p>
<p>Kernstück des Vorhabens ist ein dreistufiges Verfahren, das eine hohe Prozesssicherheit und Rohstofftoleranz bietet. Wer im heimischen Garten einen Komposthaufen hat, kennt das Problem: Manche Grünabfälle verrotten schnell, andere brauchen dafür länger. Um unterschiedliche organische Rohstoffe – Kartoffelschalen, Rasenschnitt, Stroh, Abfälle aus der Papier- und Zuckerproduktion – verwerten zu können, kommt es in der SynerGas-Anlage in einem ersten Schritt zu einem mechanisch-enzymatischen Aufschluss. Prof. Dr. Nils Tippkötter erläuterte bei der Projektvorstellung, dass die Biomasse durch Zugabe eines Enzyms in einen zuckerhaltigen Stoff umgewandelt wird, auf dessen Basis im nächsten Schritt Wasserstoff erzeugt werden kann. Die Reste aus diesem Schritt werden schließlich zur Produktion von Biogas genutzt.</p>
<p><strong>Monospetisch und thermophil</strong></p>
<p>Aus wissenschaftlicher Sicht sind vor allem zwei Aspekte wichtig. Für den Prozess kennzeichnend ist, dass nur ein Mikroorganismus zum Einsatz kommt (&#8222;monoseptisch&#8220;). Die Prozesstemperatur ist höher als bei vergleichbaren Verfahren (&#8222;thermophil&#8220;). Auf diese Weise wollen die Forscher:innen sicherstellen, dass der Prozess sicher und verlässlich abläuft. Die Erforschung der Thematik findet auf drei Ebenen statt. Im Labormaßstab werden die Grundlagen untersucht, bevor die Technologie in den Technikumsmaßstab überführt wird. Die dritte Ebene ist schließlich die Pilotanlage, die in einem Vierzig-Fuß-Container unterkommen soll. Dieser wird erst am Campus Jülich eingerichtet und erprobt (voraussichtlich Anfang 2027), bevor er bei einem landwirtschaftlichen Betrieb in Jülich zum Einsatz kommen wird.</p>
<p><strong>Beitrag zur Energiewende</strong></p>
<p>Die Prorektorin für Forschung, Innovation und Transfer der FH Aachen, Prof. Dr. Isabel Kuperjans, betonte beim SynerGas-Kickoff, das Projekt sei mit seiner Anwendungsnähe typisch für die Forschung an Fachhochschulen. “Wir setzen innovative Projekte in der Praxis um und leisten damit einen Beitrag zur Energiewende”, sagte sie. Zugleich werde die regionale Vernetzung gestärkt. Der Dekan des Fachbereichs Energietechnik, Prof. Dr. Daniel Goldbach, würdigte vor allem den interdisziplinären Charakter des Projekts – neben seinem Fachbereich ist auch der Fachbereich Chemie und Biotechnologie beteiligt. Der wissenschaftliche Ansatz sei vielversprechend: “Wir stellen hier die Energie der Zukunft bereit.” Auch der Aspekt der Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses spielt eine wichtige Rolle: Zwei Promotionsvorhaben untersuchen die verfahrenstechnischen und mikrobiologischen Grundlagen der gekoppelten Wasserstoff- und Biogasgewinnung aus biogenen Reststoffen.</p>
<p><strong>Förderung durch das BMFTR</strong></p>
<p>Das Projekt „Kaskade zur Erzeugung von biologischem Wasserstoff und Biogas aus Rest- und Abfallstoffen in einer rohstofftoleranten Pilotanlage (SynerGas)“ wird im Rahmen des Programms <a href="https://www.forschung-haw.de/fachhochschulen/de/foerderung/haw-forschungspraxis/foerderrichtlinie-2024.html" target="_blank" rel="noopener">HAW-ForschungsPraxis 2024</a> gefördert.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br /><a href="https://www.fh-aachen.de/newsroom/artikel/biomuell-liefert-gruene-energie?tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=1&amp;tx_news_pi1%5Bsearch%5D%5BfilterTimestamp%5D=&amp;cHash=06817916aea9c8642bcdc46c7330efad" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-aachen.de/newsroom/artikel/biomuell-liefert-gruene-energie?tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=1&amp;tx_news_pi1%5Bsearch%5D%5BfilterTimestamp%5D=&amp;cHash=06817916aea9c8642bcdc46c7330efad</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartner:</strong><br />FH Aachen<br />Mitarbeiter Presseabteilung<br />Arnd Gottschalk<br />+49 (0)241 6009 51090<br /><a href="mailto:gottschalk@fh-aachen.de" target="_blank" rel="noopener">gottschalk@fh-aachen.de</a></div>
</div>
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		<title>Nachhaltiges Regenwassermanagement</title>
		<link>https://hn-nrw.org/leuchtturmprojekt-zum-nachhaltigen-regenwassermanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 05:57:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[FH Münster]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=19214</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vier frisch gesetzte Bäume zieren seit Kurzem den Vorgarten der Hüfferstiftung. Gepflanzt hat sie der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW). Äußerlich unterscheiden sie sich nicht wesentlich von den rund 100.000 anderen Bäumen Münsters. Doch unter der Erde verbirgt sich neben jedem Baum eine Messstation [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-16 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-13"><h3>Klimafolgenanpassung: Das geheime Leben unter den Bäumen</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-17 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-5 hover-type-none"><img decoding="async" width="1920" height="1275" title="© BLB NRW" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/12292f8d97bbf93f851570958c768b5a.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19215" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/12292f8d97bbf93f851570958c768b5a-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/12292f8d97bbf93f851570958c768b5a-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/12292f8d97bbf93f851570958c768b5a-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/12292f8d97bbf93f851570958c768b5a-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/12292f8d97bbf93f851570958c768b5a-1200x797.jpg 1200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/12292f8d97bbf93f851570958c768b5a.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-14"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© BLB NRW</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-18 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-19 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-15"><p><strong>Münster, den 21. Mai 2026. </strong> Unsere Hochschule und der BLB NRW initiieren auf dem Hüffer-Campus ein wissenschaftlich begleitetes Leuchtturmprojekt zum nachhaltigen Regenwassermanagement. Mit Baumrigolen zeigen wir neue Wege auf für die Bewässerung von Stadtbäumen und die Ableitung von großen Regenmengen.</p>
<p>Vier frisch gesetzte Bäume zieren seit Kurzem den Vorgarten der Hüfferstiftung. Gepflanzt hat sie der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW). Äußerlich unterscheiden sie sich nicht wesentlich von den rund 100.000 anderen Bäumen Münsters. Doch unter der Erde verbirgt sich neben jedem Baum eine Messstation beachtlichen Ausmaßes. Die vier Feldahorne sind Bestandteil eines Forschungsprojektes unserer Hochschule am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt zu Baumrigolen, das in Zusammenarbeit mit dem BLB NRW entstanden ist. „Die klimatischen Veränderungen mit langen Trockenperioden, unterbrochen von starken Niederschlägen, stellen auch an uns als Bauherren und Eigentümer vieler Gebäude im Stadtgebiet neue Anforderungen“, sagt Markus Vieth, technischer Leiter der Niederlassung Münster des BLB NRW. „Bei starken Regenfällen fließen von Dachflächen große Wassermengen in die Kanalisation. In anhaltenden Trockenzeiten benötigen wir wiederum Wasser für Anpflanzungen und Grünanlagen unserer Liegenschaften.“ Bei der Konzeption des Hüffer-Campus hat das Projektteam des BLB NRW deshalb in Abstimmung mit den Hochschulen den Einbau von Baumrigolen vorgesehen.</p>
<p>Alleskönner Baumrigole</p>
<p>Eine Rigole ist eine Konstruktion zur Aufnahme, Zwischenspeicherung und Versickerung von Regenwasser. Da Prof. Dr. Helmut Grüning von unserem Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt bereits seit mehreren Jahren zu diesem Thema forscht, bot sich seine wissenschaftliche Begleitung an: „Durch ihre multifunktionale Wirkung leisten Baumrigolen einen wichtigen Beitrag zur Klimafolgenanpassung. Sie kombinieren die Bewässerung von Stadtgrün mit dem Rückhalt und der Versickerung von Oberflächenabflüssen. Vor allem Systeme mit Wasserspeicher können Überflutungsrisiken reduzieren“, beschreibt Grüning den Nutzen. Und genau solche Rigolen wurden vor der Hüfferstiftung eingebaut.</p>
<p>Dafür ließ der BLB NRW an zwei Seiten jeden Baumes zwei Metallbehälter in die Erde setzen. Jeder fasst knapp zwei Kubikmeter Wasser und verfügt über zwei Ebenen – einen Bewässerungsspeicher und einen darunterliegenden Retentionsraum. Bei Regen wird das Wasser von den Schrägdächern der Hüfferstiftung über Fallrohre und abgedeckte Rinnen am Boden in den obenliegenden Speicheraum geleitet, von dem aus seitlich durch Versickerung die Bäume bewässert werden. Sind die Bewässerungsspeicher wegen anhaltenden oder starken Regens voll, läuft das Wasser in den jeweils darunterliegenden Retentionsraum über. Was hier idealerweise mit dem Wasser geschieht, ist Gegenstand von Grünings Forschungsarbeit. So hat beispielsweise der Retentionsraum einer der Rigolen Schlitze im Boden, durch die das Wasser zur Grundwasseranreicherung in der Erde versickert. Eine andere Rigole verfügt über eine Pumpe, mit der vor erwarteten Starkregenereignissen der Retentionsraum in die Kanalisation entleert werden kann. Dadurch steht wieder mehr Speichervolumen für den Rückhalt beziehungsweise die zeitverzögerte Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation zur Verfügung. Ein Beitrag, um die Überlastung der Kanalisation und mögliche Überschwemmungen zu vermeiden. Zwei weitere Rigolen erhalten Schwengelpumpen, mit denen Passanten und Anwohnende Wasser aus der zweiten Ebene hochpumpen und die Bäume bewässern können. So bekommt die Bewässerung von städtischem Grün auch eine soziale Komponente.</p>
<p>Komplexe Messtechnik für systematische Auswertung</p>
<p>Um festzustellen, welche Rigolenart für das städtische Regenwassermanagement am sinnvollsten ist, wird das Forschungsteam um Grüning sowohl die Wasserbehälter als auch die Bäume selbst mit Messinstrumenten und Sonden ausstatten. Alles, was zukünftig unter der Erde neben den vier Bäumen geschieht, wird systematisch erfasst, protokolliert und ausgewertet. Die Datenleitungen für dieses Monitoring hat der BLB NRW bereits verlegt. „Rigolen mit so einer komplexen Messtechnik gibt es in ganz Deutschland nicht“, sagt Grüning, der bereits ein Forschungsprojekt zu diesem Thema erfolgreich abgeschlossen hat. Bei seinen Projekten arbeitet er mit einem Nottulner Hersteller zusammen. So können Prototypen entwickelt und zur Marktreife gebracht werden.</p>
<p>„Von dem, was hier am Hüffer-Campus untersucht wird, können in Zukunft auch andere Städte profitieren“, betont Vieth, der mit Grüning bereits ein weiteres gemeinsames Projekt plant. Die Forschung ist auch deshalb von großer Bedeutung, weil beim Thema Rigolen verschiedene Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen: „Der Einbau der Systeme erfordert eine Abstimmung mit den Grünflächenämtern, den Straßen- und Verkehrsplanern sowie den Genehmigungsbehörden. Wir sind hier also sehr interdisziplinär unterwegs“, sagt Grüning. Er ist optimistisch, dass seine Rigolensysteme den unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. In jedem Fall haben die vier frisch gepflanzten Feldahorne vor der Hüfferstiftung ausgezeichnete Startbedingungen.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.fh-muenster.de/de/ueber-uns/newsroom/news/leuchtturmprojekt-zur-klimafolgenanpassung-das-geheime-leben-unter-den-baeumen-am-hueffer-campus" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-muenster.de/de/ueber-uns/newsroom/news/leuchtturmprojekt-zur-klimafolgenanpassung-das-geheime-leben-unter-den-baeumen-am-hueffer-campus</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:</strong><br />
FH Münster<br />
Pressesprecherin<br />
Katharina Kipp M.A.<br />
+49 (0)251 83 64090<br />
<a href="mailto:katharina.kipp@fh-muenster.de" target="_blank" rel="noopener">katharina.kipp@fh-muenster.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>„Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen“</title>
		<link>https://hn-nrw.org/gruene-infrastruktur-in-laendlichen-regionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 06:40:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[TH OWL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Onlinebefragung „Erholung in Lippe“ wurde im vergangenen Jahr im Rahmen des Vorhabens „Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen“ vorgenommen. Ziel dieses Kooperationsprojekts [...] ist es, Kulturlandschaften zu bewahren und weiterzuentwickeln, Biotope zu schützen und besser zu vernetzen sowie [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-20 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-16"><h3 class="section-title">Projektergebnisse des Kooperationsprojektes „Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen“ der TH OWL</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-21 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-6 hover-type-none"><img decoding="async" width="1000" height="665" title="© Kreis Lippe" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_139_Befragung_Erholung_in_Lippe_Abb_05_da85f9f195.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19208" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_139_Befragung_Erholung_in_Lippe_Abb_05_da85f9f195-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_139_Befragung_Erholung_in_Lippe_Abb_05_da85f9f195-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_139_Befragung_Erholung_in_Lippe_Abb_05_da85f9f195-600x399.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_139_Befragung_Erholung_in_Lippe_Abb_05_da85f9f195-800x532.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_139_Befragung_Erholung_in_Lippe_Abb_05_da85f9f195.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-17"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Kreis Lippe</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-22 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-23 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-18"><p><strong>Lemgo, 21. Mai 2026. </strong> Die Onlinebefragung „Erholung in Lippe“ wurde im vergangenen Jahr im Rahmen des Vorhabens „Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen“ vorgenommen. Ziel dieses Kooperationsprojekts – wissenschaftliche Begleitforschung unter Leitung der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) – ist es, Kulturlandschaften zu bewahren und weiterzuentwickeln, Biotope zu schützen und besser zu vernetzen sowie die Erholungsfunktion der Landschaft zu stärken.</p>
<p>In sieben ausgewählten Schwerpunkträumen im Kreis Lippe werden noch bis Ende 2028 modellhaft Maßnahmen umgesetzt. Diese umfassen unter anderem die Entwicklung und Pflege wertvoller Lebensräume, die Förderung und den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, die Bewahrung und Inwertsetzung historischer Kulturlandschaftselemente und Landnutzungsformen sowie die Förderung der Naherholung, beispielsweise durch die Aufwertung von Wegen sowie die Schaffung von Informationsangeboten und Anziehungspunkten für die Naherholung. Auf diese Weise tragen die Maßnahmen zur Erreichung der Projektziele bei und stärken die Grüne Infrastruktur im Kreis Lippe.</p>
<p><strong>426 Antworten liefern Einblicke in die Schwerpunkträume</strong></p>
<p>Die Onlinebefragung bestand aus zwei Teilen: Zum einen wurden allgemeine Aspekte des Erholungsverhaltens untersucht, zum anderen standen die Beschreibung und Bewertung der sieben Schwerpunkträume aus Sicht der Befragten im Fokus.</p>
<p>Insgesamt konnten die Antworten von 426 Personen in die Auswertung aufgenommen werden, wobei die Anzahl der Datensätze für die einzelnen Schwerpunkträume deutlich variierte.</p>
<p>Über alle Schwerpunkträume hinweg zählten Spazierengehen, Naturbeobachtung und Fotografie, Radfahren, Wandern sowie das Ausführen von Hunden zu den häufigsten Aktivitäten (Abbildung 1). In der Detailauswertung auf Ebene der Schwerpunkträume sind diese Ergebnisse besonders relevant für die weitere Maßnahmenplanung, da sie zeigen, welche Nutzungen in welchem Raum besonders berücksichtigt werden sollten.</p>
<p><strong>Wichtigste Gründe für den Besuch der Schwerpunkträume</strong></p>
<p>Bei den Besuchsgründen zeigte sich ein klares Bild: Naturerleben und aktive Erholung waren die zentralen Motive und wurden ähnlich häufig genannt. Das Erleben historischer Bauwerke und Denkmäler spielte dagegen eine deutlich geringere Rolle (Abbildung 2).</p>
<p>Das Projektteam geht dieser Beobachtung weiter nach und prüft, wie die vielfältige historische Kulturlandschaft in Lippe mit ihrer spannenden Geschichte künftig noch attraktiver und erlebbarer gestaltet werden kann.</p>
<p><strong>Höchste Erholungsqualität im Wüstener Bergland</strong></p>
<p>Die Erholungsqualität wurde in allen Schwerpunkträumen insgesamt hoch bewertet (Abbildung 3). Besonders auffällig war der Schwerpunktraum „Wüstener Bergland“ (Schwerpunktraum 1a), der mit einem Mittelwert von 5,0 (bei einem Maximum von 6) die höchste durchschnittliche Bewertung aufwies.</p>
<p>Auch der Schwerpunktraum „Hauptkamm Teutoburger Wald“ (Schwerpunktraum 4) wurde mit einem Mittelwert von 4,9 sehr hoch bewertet. Zudem schnitten die Schwerpunkträume „Schieder, Schiedersee und Schwalenberg“ (Schwerpunktraum 3b), „Lügde“ (Schwerpunktraum 3a) sowie „Grünland- und Offenlandbereiche bei Schlangen und Veldrom“ (Schwerpunktraum 5) mit einem Mittelwert von 4,8 sehr gut ab.</p>
<p>Das Projektteam vermutet, dass insbesondere der hohe Waldanteil sowie das abwechslungsreiche Relief der Landschaft mit Hügeln und Tälern zu dieser positiven Einschätzung beitragen. Darüber hinaus zeigen die Antworten, dass ein positiver Zusammenhang zwischen Erholung und Vertrautheit mit einer Landschaft besteht – einschließlich der Fähigkeit, sich darin zurechtzufinden und zu orientieren.</p>
<p><strong>Größtes Verbesserungspotenzial bei Informationsangeboten</strong></p>
<p>Neben der Gesamtbetrachtung wurden die Schwerpunkträume auch einzeln ausgewertet. Für das Projektteam sind dabei vor allem die Bewertungen der vorhandenen Angebote und Gegebenheiten sowie die weiteren Anmerkungen und Ergänzungen besonders wertvoll, da sie bei der weiteren Maßnahmenplanung berücksichtigt werden können.</p>
<p>In Abbildung 4 sind die Bewertungen der Angebote und Gegebenheiten beispielhaft für den Schwerpunktraum „Abgrabungskomplex im Rethlager Bachtal südlich von Lage“ (Schwerpunktraum 6) dargestellt.</p>
<p>Dabei wird deutlich, dass insbesondere Aussichtspunkte oder Beobachtungseinrichtungen sowie Erholungsinfrastrukturelemente, etwa Sitzgelegenheiten oder Schutzhütten, bislang niedrig bewertet wurden. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass entsprechende Angebote im Schwerpunktraum bisher kaum vorhanden sind.</p>
<p>Gleichzeitig zeigen die Bewertungen – ergänzt durch weitere Anmerkungen und Wünsche für die Schwerpunkträume –, dass hier Entwicklungspotenziale bestehen. Zudem gibt es in diesem Schwerpunktraum keine historischen Stadt- oder Ortskerne, wodurch sich auch deren niedrige Bewertung erklärt.</p>
<p><strong>Sichtbare Fortschritte in den Schwerpunkträumen</strong></p>
<p>Die Erkenntnisse aus der Onlinebefragung liefern wertvolle Hinweise für die weitere Projektlaufzeit. Das Projektteam hat in den Schwerpunkträumen bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Beispielsweise wurde im Schwerpunktraum „Abgrabungskomplex im Rethlager Bachtal südlich von Lage“ (Schwerpunktraum 6) eine Beweidung mit Wasserbüffeln initiiert (Abbildung 5) und das bestehende Wegesystem erweitert.</p>
<p>Um künftig bessere Einblicke in das Beweidungsgebiet zu ermöglichen, werden dort in den kommenden Monaten Beobachtungsplattformen errichtet, Sitzbänke aufgestellt sowie ein zentraler Infopunkt geschaffen.</p>
<p>Auch in den anderen Schwerpunkträumen geht es voran: So wurden im Schwerpunktraum „Lügde“ (Schwerpunktraum 3a) zahlreiche Pflegemaßnahmen auf den wertvollen Magerrasen durchgeführt, um die seltenen Tier- und Pflanzenarten zu erhalten (Abbildung 6). Ebenso wurden auf den Bergheiden im Schwerpunktraum „Hauptkamm Teutoburger Wald“ (Schwerpunktraum 4) Maßnahmen zur Förderung dieser besonderen Lebensräume umgesetzt.</p>
<p>Das Gemeinschaftsprojekt mit wissenschaftlicher Begleitforschung unter Leitung der TH OWL läuft noch bis Ende 2028. Bis dahin werden in den Schwerpunkträumen zahlreiche weitere Maßnahmen umgesetzt, um die historische Kulturlandschaft zu bewahren und in Wert zu setzen, die Biotope zu schützen und besser zu vernetzen sowie die Erholungsfunktion der Landschaft zu stärken.</p>
<p>Eine Wiederholung der Onlinebefragung ist für 2027/2028 geplant. Damit soll untersucht werden, ob im Rahmen des Projekts messbare Veränderungen erzielt wurden und ob sich das Erlebnis der Besuchenden in den Schwerpunkträumen durch die umgesetzten Maßnahmen verbessert hat.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong>: Zum Projektteam gehören für das Hauptvorhaben der Kreis Lippe – Birgit Griese-Lödige, Yasmin Günteberg und Anna van den Boom – sowie die Biologische Station Lippe – Luisa Glocker und Vivian Holzhauer. Um die wissenschaftliche Begleitforschung kümmert sich die TH OWL – Professor Dr. Boris Stemmer und Evelyn Behre – sowie die Hochschule Osnabrück – Professor Dr. Sebastian Vogel und Alissa Schäffner – sowie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe – Dr. Dorothee Boesler und Dr. Olaf Gisbertz. Die Projektleitung für das Hauptvorhaben obliegt Birgit Griese-Lödige, die Projektleitung für die wissenschaftliche Begleitforschung Professor Boris Stemmer.</p>
<p>Das Vorhaben wird vom Bundesamt für Naturschutz aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.</p>
<p><strong>Origialmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-owl.de/news/artikel/detail/gruene-infrastruktur-in-laendlichen-regionen-projektergebnisse-liegen-vor/" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-owl.de/news/artikel/detail/gruene-infrastruktur-in-laendlichen-regionen-projektergebnisse-liegen-vor/</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartnerin:</strong><br />
Bianca Lukas<br />
Komm. Dezernatsleitung<br />
Dezernat Kommunikation &amp; Marketing<br />
Sachgebietsleitung Marketing<br />
+49 5261 702 &#8211; 5945<br />
<a href="mailto:bianca.lukas@th-owl.de" target="_blank" rel="noopener">bianca.lukas@th-owl.de</a></div>
</div>
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		<title>Nachhaltigkeit in 20 Minuten</title>
		<link>https://hn-nrw.org/nachhaltigkeit-in-20-minuten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 10:56:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[FH Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem 3D-Drucker werden Kunststoff-Stränge zu präzisen Formen verschmolzen. Für die Studierenden der Ingenieur- und Designdisziplinen der FH Aachen ist das ein echter Mehrwert, denn Kosten und Aufwand für die Herstellung von Modellen oder Prototypen können so erheblich verringert werden. Was aber passiert mit all den gedruckten Bauteilen, wenn [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-24 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-19"><h3>Ein interdisziplinäres Projekt der Fachbereiche der FH Aachen sorgt für nachhaltigeren 3D-Druck</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-25 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-7 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© FH Aachen | Pia Schieren" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_03_30_Filament-Extrusionsstrecke_02_von_10_eeb08998bb.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19033" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_03_30_Filament-Extrusionsstrecke_02_von_10_eeb08998bb-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_03_30_Filament-Extrusionsstrecke_02_von_10_eeb08998bb-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_03_30_Filament-Extrusionsstrecke_02_von_10_eeb08998bb-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_03_30_Filament-Extrusionsstrecke_02_von_10_eeb08998bb-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/05/csm_2026_03_30_Filament-Extrusionsstrecke_02_von_10_eeb08998bb.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-20"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© FH Aachen | Pia Schieren</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-26 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-27 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-21"><p><strong>Aachen, 28. April 2026. </strong>In einem 3D-Drucker werden Kunststoff-Stränge zu präzisen Formen verschmolzen. Für die Studierenden der Ingenieur- und Designdisziplinen der FH Aachen ist das ein echter Mehrwert, denn Kosten und Aufwand für die Herstellung von Modellen oder Prototypen können so erheblich verringert werden. Was aber passiert mit all den gedruckten Bauteilen, wenn die Prüfung vorbei ist und das Modell nicht mehr gebraucht wird? Das durch den Nachhaltigkeitsfonds der FH Aachen geförderte Projekt “RePrint” zeigt nun, wie Recycling ganzheitlich implementiert werden kann.</p>
<p><strong>Vier Fachbereiche, ein Ziel</strong></p>
<p>Die gute Nachricht: Der 3D-Druck-Prozess kann umgekehrt werden. Allerdings ist das mit einigem Aufwand verbunden. Die Fachbereiche Architektur, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau und Mechatronik sowie Medizintechnik und Technomathematik haben sich gemeinsam dieser Herausforderung gestellt. Sie konnten eine Lösung entwickeln, die einen vollumfänglichen Materialkreislauf im 3D-Druck ermöglicht und darüber hinaus die zukünftige Nutzung von recyceltem Material belohnt. Herzstück des Recycling-Prozesses ist eine sogenannte Filament-Extrusionsstrecke. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein großer Aufbau verschiedener maschineller Schritte, die 3D-Druck-Reste zurück in gebrauchsfertiges Material, sogenanntes Filament, verwandelt. Stefan Fischer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachbereichs Architektur, berichtet: “Wir haben früher schon versucht, das Material zu recyceln, aber wir haben es nicht geschafft, auch nur eine einzige Rolle Filament in zufriedenstellender Qualität herzustellen.” Die bisherige Aufbereitungsmaschine war nicht für die zerkleinerten Kunststoffreste aus dem Fachbereich ausgelegt.</p>
<p><strong>Einmal 3D-Druck und zurück</strong></p>
<p>Denn bevor die Extrusionsstrecke zum Einsatz kommen kann, stehen für Fischer und sein Team einige Vorbereitungen an. Das nicht mehr benötigte Material wird in seiner Farb- und Formenvielfalt in großen Plastikbehältern gesammelt und von Hand nach Farbe und Art des Kunststoffs sortiert. Von hier aus wird es in einer dafür vorgesehenen Maschine zerkleinert. Heraus kommen wenige Millimeter große Stücke, die an scharfkantigen Kunstschnee erinnern. Um optimal für die Weiterverarbeitung vorbereitet zu sein, werden die Stückchen nun vorsichtig getrocknet.<br />
Jetzt ist die Extrusionsstrecke bereit für ihren großen Auftritt: Vorsichtig lässt Fischer die Materialkrümel in einen Trichter an der Extrusionsstrecke rieseln. In der Maschine werden die Krümel bei rund 180 Grad Celsius geschmolzen und nach kurzem Anlaufen spinnt sich ein dünner Plastikfaden aus der Düse des Geräts. Ein Laser prüft den Durchmesser des Filaments, bevor es auf eine Rolle aufgewickelt wird. Innerhalb von 20 Minuten kann so aus den weißen Krümeln eine vollständige Rolle gebrauchsfertiges Filament gewonnen werden. Ein aufwändiger Prozess mit einem klaren Ziel: “Wir möchten in Zukunft so wenig neues Material wie möglich für den 3D-Druck nutzen müssen. Das hier ist echte Nachhaltigkeit”, so Fischer.</p>
<p><strong>Kreislauf mit Verantwortung</strong></p>
<p>Neben der Filament-Extrusionsstrecke sind weitere Maßnahmen für einen reibungslosen Materialkreislauf geplant. Recyclingstationen sollen das Vorsortieren der nicht mehr benötigten 3D-Drucke erleichtern. Hierbei können die Studierenden selbst ihre alten Modelle fachgerecht demontieren. Dazu sind Tische in den Fluren der Fachbereiche geplant, an denen Sortierbehälter für die unterschiedlichen Materialien und Deko-Elemente sowie Werkzeug und Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt werden. Die Studierenden tragen also ein Stück der Verantwortung und können einen Beitrag zum Kreislaufprozess leisten.<br />
Auch ist eine Online-Plattform in Planung, auf der die Studierenden ihre Modelle und Prototypen als Druckaufträge hochladen können. Sie können dabei auch das gewünschte Material für den 3D-Druck einstellen. Hierbei soll der recycelte Kunststoff unter anderem durch seinen niedrigen Preis zu bevorzugter Nutzung animieren.</p>
<p><strong>Förderung durch die Hochschule</strong></p>
<p>Der Nachhaltigkeitsfonds der FH Aachen bietet finanzielle Förderung für besonders nachhaltige Forschungs- und Projektideen. Ziel ist es, innovative Vorhaben zu ermöglichen, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte verantwortungsvoll miteinander verbinden und sich an den globalen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen orientieren. RePrint wurde in diesem Rahmen mit einer Summe von rund 64.000 Euro unterstützt.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.fh-aachen.de/newsroom/artikel/nachhaltigkeit-in-20-minuten?tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=1&amp;tx_news_pi1%5Bsearch%5D%5BfilterTimestamp%5D=&amp;cHash=06817916aea9c8642bcdc46c7330efad" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-aachen.de/newsroom/artikel/nachhaltigkeit-in-20-minuten?tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=1&amp;tx_news_pi1%5Bsearch%5D%5BfilterTimestamp%5D=&amp;cHash=06817916aea9c8642bcdc46c7330efad</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
FH Aachen<br />
Mitarbeiter Presseabteilung<br />
Arnd Gottschalk<br />
+49 (0)241 6009 51090<br />
<a href="mailto:gottschalk@fh-aachen.de" target="_blank" rel="noopener">gottschalk@fh-aachen.de</a></div>
</div>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Spatenstich für Forschungsgewächshaus</title>
		<link>https://hn-nrw.org/spatenstich-fuer-forschungsgewaechshaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 11:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[FH Südwestfalen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>uf dem Campus der Fachhochschule Südwestfalen in Soest entsteht ein Forschungsgewächshaus im Förderprojekt „Zentrum für klimaangepasste und nachhaltige Landnutzung und Lebensmittelproduktion“ – kurz ZEKAN-2L. Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, kam zum Spatenstich am 30. April. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-28 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-22"><h3>Spatenstich im Rahmen des Förderprojekts ZEKAN-2L an der FH Südwestfalen</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-29 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-8 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© Sandra Pösentrup | FH Südwestfalen" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/260430Spatenstich_4.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18976" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/260430Spatenstich_4-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/260430Spatenstich_4-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/260430Spatenstich_4-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/260430Spatenstich_4-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/260430Spatenstich_4.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-23"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© FH Südwestfalen | Sandra Pösentrup</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-30 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-31 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-24"><p><strong>Soest</strong><strong>, 30. April 2026. </strong>Auf dem Campus der Fachhochschule Südwestfalen in Soest entsteht ein Forschungsgewächshaus im Förderprojekt „Zentrum für klimaangepasste und nachhaltige Landnutzung und Lebensmittelproduktion“ – kurz ZEKAN-2L. Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, kam zum Spatenstich am 30. April.</p>
<p>Bei dem geplanten Gebäude handelt es sich um ein Gewächshaus mit erweitertenFunktionsräumen. Es wird besondere Kammern für Klimasimulationen und die Arbeit mit potenziell risikoreichen biologischen Materialien wie invasiven Organismen beherbergen. Hier führt der Fachbereich Agrarwirtschaft künftig pflanzenbauliche Versuche mit unterschiedlichen Fragestellungen unterzukünftigen Klimaszenarien durch. Der Bau des Forschungsgewächshauses erfolgt hauptsächlich mit Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des EFRE/ JTF Programms NRW zum Aufbau von Forschungsinfrastruktur.</p>
<p>„Das Projekt ZEKAN-2L ist ein Leuchtturmprojekt der Agrarwirtschaft, das wir gerne fördern“, so Ministerin Gorißen. „Das neue Gewächshaus ermöglicht es, landwirtschaftliche Kulturen bei verschiedenen Szenarien des Klimawandels anzubauen und deren Auswirkungen und Anpassungsfähigkeit zu erforschen. Das Zentrum für klimaangepasste und nachhaltige Landnutzung und Lebensmittelproduktion leistet nicht nur einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe, sondern stärkt auch den Hochschulstandort Soest, der für die wissensbasierte und nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen von außerordentlicher Bedeutung ist.“</p>
<p>Auf der Südwestseite verglast, auf der Nordostseite geschlossen wird das eingeschossige Forschungsgebäude etwa 60 Meter lang und 20 Meter breit sein. Im Unterschied zu Standardgewächshäusern ist ein besonders Merkmal der Anlage, dass die Verglasung durchlässig für Frequenzbereiche ist, die nahe an der Strahlungszusammensetzung unter Freiluftbedingungen liegen.</p>
<p>Isolierung und Verglasung sind so gewählt, dass Energie- und Wärmeverluste auf ein Minimum reduziert werden. Passivbauweise, Selbstversorgung mit Solarstrom, eine intelligente automatisierte Belüftungs-, Beschattungs- und Beleuchtungstechnik sowie ressourcenschonendes Bauen sorgen für Nachhaltigkeit in Errichtung und Betrieb des Gewächshauses.</p>
<p>„Das Gebäude umfasst sowohl Vorbereitungsräume als auch unterschiedlich große Gewächshauskammern, in denen zeitgleich ganz unterschiedliche Fragestellungen bearbeitet werden können“, erklärt Projektleiterin Prof. Dr. Tanja Schäfer. „Jede Kammer kann durch automatische Steuerungs- und Lüftungstechnik separat geführt werden. So können pflanzenbauliche Versuche mit variiertem Pflanzenschutzmitteleinsatz, unterschiedlichem Düngungsregime, variierter Wasserversorgung oder erhöhter CO2-Konzentration gefahren werden.</p>
<p>“Die unterschiedliche Verglasung und angepasste Beleuchtung haben Auswirkungen auf die Menge an Inhaltsstoffen. Inwieweit dies positiv oder negativ für die Verwendung der Pflanzen als Nahrungsmittel ist, wird nach der Ernte dann im Labor des Fachbereichs untersucht. „Mit sogenannten Rhizotronen kann die Wurzelentwicklung der Pflanzen bei unterschiedlichem Wasser- oder Nährstoffniveau im Forschungsgewächshaus beobachtet und vermessen werden ohne die Pflanze im weiteren Wachstum zu stören“, so Schäfer.</p>
<p>Im Forschungsgewächshaus ist auch ein sogenanntes Apikultur-Abteilvorgesehen. Hier können Bienenvölker bei unterschiedlichen Klimaszenarien beobachtet werden. Studierende werden nach Einweisung in die jeweiligen Forschungsfragen einbezogen und es finden auch regelmäßig Lehrveranstaltungen statt.</p>
<p><strong>Förderprojekt ZEKAN-2L</strong></p>
<p>Mit ZEKAN-2L soll in den kommenden Jahren am Fachbereich Agrarwirtschaft ein Zentrum zur Untersuchung drängender Fragestellungen rund um die Landnutzung entstehen. Globale Herausforderungen wie der Klimawandel, der Rückgang der Biodiversität sowie die Belastung natürlicher Ressourcen rücken die Frage nach angepassten Landnutzungssystemen in den gesellschaftlichen Fokus.</p>
<p>Im Projekt wird eine Forschungsinfrastruktur geschaffen, um in Zukunft diese Frage mit moderner Analytik erforschen zu können. Neben dem Forschungsgewächshaus entsteht ein Labor für Umwelt- und Lebensmittelanalytik. Geforscht wird zudem in Freiland-Reallaboren. Gleichzeitig setzt das Projekt auf Machine-Learning-basierte Verfahren und KI-Anwendungen, um generierte Versuchsdaten aus Laboreinheiten, Freiland-Reallaboren und dem Forschungsgewächshaus zu nutzen.</p>
<p>Darüber hinaus sollen die gewonnenen Erkenntnisse dazu dienen, innovative und nachhaltige Geschäftsmodelle für die Landwirtschaft und die vor- und nachgelagerten Bereiche der Wertschöpfungsstufen zu identifizieren.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.fh-swf.de/de/ueber_uns/presse/article_detail_preview_4407.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-swf.de/de/ueber_uns/presse/article_detail_preview_4407.php</a></p>
<p><strong>Ansprechperson:</strong><br />
FH Südwestfalen<br />
Dezernatsleitung Hochschulkommunikation<br />
Christian Klett<br />
+49 (0)2371 566 1029<br />
klett.christian@fh-swf.de</p>
</div></div></div></div></div>
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		<item>
		<title>Quartierspeicher im Fokus</title>
		<link>https://hn-nrw.org/quartierspeicher-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 06:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18962</guid>

					<description><![CDATA[<p>Strom dort nutzen, wo er erzeugt wird: Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchte ein interdisziplinäres Team unter der Leitung der TH Köln, wie Photovoltaikanlagen und ein zentraler Quartierspeicher in einem Neubaugebiet zusammenwirken können, um die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Das Ergebnis: Der technische [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-32 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-25"><h3>Quartierspeicher im Fokus: TH Köln untersucht gemeinschaftliche Stromversorgung im Wohngebiet</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-33 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-9 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt | TH Köln" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18963" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-26"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt | TH Köln</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-34 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-35 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-27"><p><strong>Köln, 28. April 2026. </strong>Vorhaben der TH Köln liefert Grundlagen für gemeinschaftliche Stromversorgung Strom dort nutzen, wo er erzeugt wird: Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchte ein interdisziplinäres Team unter der Leitung der TH Köln, wie Photovoltaikanlagen und ein zentraler Quartierspeicher in einem Neubaugebiet zusammenwirken können, um die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Das Ergebnis: Der technische Betrieb des Speichers ist möglich, jedoch beeinträchtigen neue Gesetze die Wirtschaftlichkeit.</p>
<p>„Neben einzelnen Heimspeichern gewinnt die zentrale Energiespeicherung zunehmend an Bedeutung. Zum einen steigt dadurch der Anteil der selbst genutzten, lokal erzeugten Energie, zum anderen kann die insgesamt benötigte Speicherkapazität reduziert werden. Im Projekt haben wir die Grundlagen erarbeitet, wie ein gemeinschaftlich genutzter Quartierspeicher mit möglichst geringem technischem und administrativem Aufwand errichtet und betrieben werden kann“, erläutert Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt vom Institut für Elektrische Energietechnik der TH Köln.</p>
<p>Modell stand ein geplantes Wohngebiet im nordrhein-westfälischen Bergneustadt: auf den Dächern von 36 zu errichtenden Häusern sollen Photovoltaik-Anlagen einen wesentlichen Teil der Energieversorgung abdecken. Der erzeugte Strom kann vorrangig direkt verbraucht werden, um beispielsweise Wärmepumpen zu betreiben oder Elektroautos zu laden. Überschüssige Energie wird zunächst in einen Batteriespeicher geleitet, um sie bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Darüber hinausgehende Strommengen werden in das öffentliche Netz eingespeist.</p>
<p><strong>Technische und wirtschaftliche Potenziale</strong></p>
<p>Die Untersuchung erfolgte anhand simulierter Analysen zu Energieerzeugung und -verbrauch in einem vergleichbaren Wohngebiet. Dabei wurden verschiedene Optionen zum Betrieb des Speichers hinsichtlich ihrer technischen Realisierbarkeit, wirtschaftlichen Effizienz und rechtlichen Rahmenbedingungen bewertet. „Gemeinschaftlich genutzte Anlagen weisen gegenüber Heimspeichern eine höhere Auslastung auf, wodurch sich deutliche Vorteile bezüglich Ressourcennutzung und Effizienz ergeben. Mithilfe eines integrierten Energiemanagements können steuerbare Verbraucher wie Ladestationen und Wärmepumpen zeitlich verschoben werden, um das Netz zu entlasten und Gebühren einzusparen“, erklärt Waffenschmidt. Zudem bieten alternative Betriebsstrategien zusätzliche wirtschaftliche Potenziale. „Dazu zählen etwa Lastspitzenkappung, also die gezielte Reduzierung hoher Verbräuche, um Netzentgelte zu senken, oder die Bereitstellung von Primärregelleistung, um die Frequenz zu stabilisieren“, so der Projektleiter.</p>
<p>Neben der technischen Analyse widmete sich das Vorhaben der Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die für den breiten Einsatz von Quartierspeichern erforderlich wären. So erarbeitete das Projetteam Vorschläge, wie bestehende regulatorische Vorgaben zu Messkonzepten, Abrechnungsverfahren und Netzentgelten vereinfacht werden können.</p>
<p><strong>Rechtliche Hürden</strong></p>
<p>Während der Projektlaufzeit wurden jedoch neue gesetzliche Vorgaben erlassen, wodurch sich zusätzliche rechtliche Hürden ergaben, wie der wissenschaftliche Mitarbeiter Jonas Quernheim ausführt. „Insbesondere die ursprünglich geplante Einstufung eines Quartierspeichers als sogenannte Kundenanlage wäre für das Projekt wirtschaftlich günstig gewesen. Durch neue gesetzliche Regelungen wird eine solche Konstellation jedoch nicht mehr als Kundenanlage, sondern als reguliertes Energieversorgungsnetz eingestuft, wodurch Abgaben und Entgelte in voller Höhe anfallen. Heimspeicher sind von dieser Regelung ausgenommen, da sie in der Regel im jeweiligen Gebäude installiert und nicht quartiersweit vernetzt sind. Sie stellen daher oft die wirtschaftlich attraktivere Alternative dar.“</p>
<p><strong> Grundlagen für gemeinschaftliche Stromspeicher</strong></p>
<p>Trotz der regulatorischen Hürden ist es gelungen, wesentliche Grundlagen für eine lokale Energieversorgung zu definieren. „Mit unseren Erkenntnissen haben wir Konzepte für zukünftige Vorhaben vorgelegt, die auf technischer Ebene funktionieren. Jetzt ist die Politik gefragt, um praktikable rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen.</p>
<p>Die Energiewende wird nur gelingen, wenn die Menschen den regenerativ erzeugten Strom vor Ort einfacher speichern und nutzen können“, ist Waffenschmidt überzeugt. Die Projektergebnisse wurden als Handbuch aufbereitet, das technische, rechtliche und organisatorische Handlungsmöglichkeiten für künftige Quartierspeicherprojekte enthält.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Projekt „Quartierspeicher für eine Klimaschutzsiedlung“ wurde von Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt vom Institut für Elektrische Energietechnik der TH Köln geleitet. Unterstützt wurde er vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Jonas Quernheim. Projektpartner waren der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. und die Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer &amp; Coll. Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Rechtsanwalt Dr. Markus Behnisch. Als assoziierte Partner agierten die Eikamp GbR als Projektentwickler und Erschließungsträger sowie die Stadtwerke Solingen GmbH, die das Strom- und Wärmekonzept des Quartiers in der Praxis umsetzen wollen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt förderte das Vorhaben über die zweijährige Laufzeit mit rund 120.000 Euro.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/quartierspeicher-vorhaben-der-th-koeln-liefert-grundlagen-fuer-gemeinschaftliche-stromversorgung_135662.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/quartierspeicher-vorhaben-der-th-koeln-liefert-grundlagen-fuer-gemeinschaftliche-stromversorgung_135662.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
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		<title>Hochwertiges Textilrecycling möglich</title>
		<link>https://hn-nrw.org/hochwertiges-textilrecycling-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 09:36:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion & Fertigung]]></category>
		<category><![CDATA[HS Niederrhein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18928</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Forschungsprojekt „Knitcycle“ an der Hochschule Niederrhein (HSNR) zeigt: Hochwertiges Textilrecycling ist technisch möglich. In Kooperation mit dem Flachstrickspezialisten Bache Innovative konnten Strickgarne entwickelt werden, die aus bis zu 100 Prozent Recyclingmaterial bestehen [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-36 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-28"><h3>HSNR-Projekt entwickelt Garne aus 100 Prozent Recyclingmaterial</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-37 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-10 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© FTB | HS Niederrhein" src="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026-04-15-Knitcycle-Projektabschluss_a76118009b-1.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18930" srcset="https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026-04-15-Knitcycle-Projektabschluss_a76118009b-1-200x133.jpg 200w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026-04-15-Knitcycle-Projektabschluss_a76118009b-1-400x266.jpg 400w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026-04-15-Knitcycle-Projektabschluss_a76118009b-1-600x398.jpg 600w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026-04-15-Knitcycle-Projektabschluss_a76118009b-1-800x531.jpg 800w, https://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/csm_2026-04-15-Knitcycle-Projektabschluss_a76118009b-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-29"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© FTB | HS Niederrhein</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-38 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-39 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-30"><p><strong>Krefeld, 15. April 2026. </strong>Das Forschungsprojekt „Knitcycle“ an der Hochschule Niederrhein (HSNR) zeigt: Hochwertiges Textilrecycling ist technisch möglich. In Kooperation mit dem Flachstrickspezialisten Bache Innovative konnten Strickgarne entwickelt werden, die aus bis zu 100 Prozent Recyclingmaterial bestehen und erneut zu hochwertigen Textilien verarbeitet werden können.</p>
<p>Weltweit landen derzeit rund 87 Prozent der Textilabfälle auf Deponien oder werden verbrannt. Gleichzeitig wird recyceltes Material häufig nur für minderwertige Anwendungen eingesetzt. Genau hier setzt das Projekt an: Ziel war es, die Recyclingfähigkeit von Strickprodukten bereits in der Design- und Entwicklungsphase gezielt zu verbessern – im Sinne eines „Design for Recycling“.</p>
<p>Im Fokus der Forschung standen unter anderem Materialauswahl, Produktgestaltung und Bindungskonstruktionen. Ergänzend wurden zentrale Parameter des mechanischen Recyclingprozesses untersucht, insbesondere mithilfe einer Reißmaschine, die durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wurde.</p>
<p>Unterstützt wurde das Projekt von den assoziierten Partnern Textechno H. Stein GmbH &amp; Co. KG, die Unterstützung bei der Analyse und Bewertung der Faserqualität gaben, sowie Turns Faserkreisläufe, die ihre Expertise im Bereich des hochwertigen Recyclings einbrachten. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Bereits in der Produktentwicklung getroffene Entscheidungen haben erheblichen Einfluss auf die spätere Wiederverwertbarkeit von Textilien.</p>
<p>Ein zentrales Ergebnis des Projekts ist die Entwicklung neuer Strickgarne, die vollständig aus recycelten Fasern bestehen und dennoch die Anforderungen an hochwertige Textilien erfüllen. Damit ist es erstmals gelungen, den Materialkreislauf im Strickbereich weitgehend zu schließen.</p>
<p>„Die Branche steht vor einem grundlegenden Wandel: Hochwertiges Recycling ist möglich, derzeit aber noch deutlich kostenintensiver als die Herstellung von Neuware. Genau hier braucht es Innovationen und ein Umdenken entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, sagt Professorin Ellen Bendt, die das Projekt an der HSNR leitete.</p>
<p>Insbesondere für regionale Produzenten ergeben sich neue Perspektiven: Produktionsreste und textile Abfälle könnten künftig effizienter wiederverwertet und in den Materialkreislauf zurückgeführt werden. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung bestehen, Recyclingprozesse wirtschaftlicher zu gestalten und breiter zu etablieren.</p>
<p>Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen nun in einem Folgeprojekt weiter vertieft werden. Angesichts begrenzter Ressourcen wird die mehrfache Nutzung von Materialien künftig eine zentrale Rolle für die textile Industrie spielen.</p>
<p>Über das Projekt Knitcycle: Das Forschungsprojekt „Knitcycle“ wurde am hochschuleigenen Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) der Hochschule Niederrhein durchgeführt. Es beschäftigte sich mit innovativen Ansätzen zur Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Strickprodukten im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) förderte das Projekt über zwei Jahre mit insgesamt rund 290.000 Euro.</p>
<p><strong>Originalmeldung:<br /></strong><a href="https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/hochwertiges-textilrecycling-moeglich-hsnr-projekt-entwickelt-garne-aus-100-prozent-recyclingmaterial/" target="_blank" rel="noopener">https://www.hs-niederrhein.de/startseite/news/news-detailseite/hochwertiges-textilrecycling-moeglich-hsnr-projekt-entwickelt-garne-aus-100-prozent-recyclingmaterial/</a><strong><br /></strong></p>
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<p><strong>Ansprechpartner:<br /></strong>Hochschule Niederrhein<br />Pressesprecher<br />Tim Wellbrock<br />+49(0)2151 822-3610<br /><a href="mailto:tim.wellbrock@hs-niederrhein.de" target="_blank" rel="noopener">tim.wellbrock@hs-niederrhein.de</a></p>
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</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hn-nrw.org/hochwertiges-textilrecycling-moeglich/">Hochwertiges Textilrecycling möglich</a> erschien zuerst auf <a href="https://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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