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	<title>TH Köln Archive - Hochschulnetzwerk NRW</title>
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		<title>Schutzschild für das Stromnetz</title>
		<link>http://hn-nrw.org/schutzschild-fuer-das-stromnetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 08:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die Infrastruktur bei Kurzschlüssen im Höchstspannungsnetz zuverlässig zu schützen, untersucht die TH Köln als Teil des Forschungskonsortiums „CURL380“ die Nutzung von supraleitenden Strombegrenzern. [...]</p>
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</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="680" title="© Adobe Stock / pimpakarn" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/07/Stromnetz.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19373" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/07/Stromnetz-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/07/Stromnetz-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/07/Stromnetz-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/07/Stromnetz-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/07/Stromnetz.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-2"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Adobe Stock / pimpakarn</span></p>
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<p>Im Zuge der Energiewende speisen immer mehr dezentrale Erzeuger Strom in das rund 37.000 Kilometer lange Höchstspannungsnetz ein. Im Fehlerfall kann dies zu Kurzschlussströmen führen, die konventionelle Sicherungsmaßnahmen zunehmend an ihre Belastungsgrenzen bringen und zu bedeutenden Auswirkungen im Stromnetz führen können. „Als Alternative bietet sich der Einsatz supraleitender Materialien an, die mit ihren spezifischen Fähigkeiten Fehlerströme sicher reduzieren können – daher der Name Strombegrenzer“, erklärt Prof. Dr. Christof Humpert vom Institut für Elektrische Energietechnik der TH Köln.</p>
<p><strong>Materialeigenschaften statt komplexer Elektronik</strong></p>
<p>Das Herzstück der Technologie sind Hochtemperatur-Supraleiter (HTS), die in Spulen von mehreren Kilometern Länge in flüssigem Stickstoff betrieben werden. Überschreitet die Stromdichte im Fehlerfall einen kritischen Wert, verliert das Material schlagartig seine supraleitende Eigenschaft – ein physikalischer Vorgang, der als „Quench“ bezeichnet wird. Das Bauteil wird normalleitend, baut einen hohen Widerstand auf und reduziert den Kurzschlussstrom um einen gewünschten Betrag. Hierbei basiert die Sicherung nicht auf aufwändiger Elektronik, sondern auf den Eigenschaften des Materials, was sie sehr zuverlässig macht. Nach dem Fehler kühlt der Supraleiter ab, regeneriert sich und ist ohne Materialverschleiß wieder einsatzbereit.</p>
<p><strong>Neue Bauteile im Fokus der Forschung</strong></p>
<p>Strombegrenzer, die auf dieser Methode basieren, könnten in große Schaltanlagen oder Umspannwerke integriert werden. Ein neuralgischer Punkt sind dabei die Durchführungen, durch die die unter Hochspannung stehenden Leitungen in den stark gekühlten Innenraum des Begrenzers gelangen. Hier setzt ein Teilvorhaben der TH Köln an. Zunächst werden verschiedene Epoxidharz-Materialien mit Blick auf ihre Spannungsfestigkeit sowie die mechanischen Eigenschaften bei sehr geringen Temperaturen untersucht. Zudem werden mehrere Hochspannungsdurchführungen mit unterschiedlich dimensionierten Isolierstrecken aufgebaut, um die Skalierbarkeit der Konstruktion mit steigender Spannungsbelastung zu analysieren. „Die Herausforderung liegt darin, dass diese Bauteile trotz der extremen Temperaturunterschiede zwischen dem Außenraum und dem flüssigen Stickstoff dauerhaft die enormen Spannungen isolieren müssen“, so Humpert.</p>
<p>Im Rahmen des Projekts führt das Team außerdem umfangreiche Simulationen zur räumlichen Spannungsverteilung durch und untersucht, wie sich Überspannungsimpulse – etwa durch Blitzeinschläge oder Schaltvorgänge im Netz – innerhalb der supraleitenden Spulen ausbreiten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Isolierung zwischen den aufgewickelten Hochtemperatursupraleitern.</p>
<p><strong>Testkryostat für praxisnahe Forschung</strong></p>
<p>Um die theoretischen Modelle zu validieren, baut das Team an der TH Köln einen Testkryostat auf, der bei vier Metern Höhe und einem Durchmesser von etwa zwei Metern rund 10.000 Liter Flüssigstickstoff enthalten wird. Darin führt das Konsortium die abschließende Prüfung der kryogenen 380 kV Hochspannungsdurchführung durch. „Zudem untersuchen wir die Spannungsfestigkeit von Flüssigstickstoff bei großen Abständen bis circa 70 Zentimeter, um den sicheren Betrieb eines Strombegrenzers im Höchstspannungsnetz zu gewährleisten. Diese Experimente wurden bisher noch nie durchgeführt“, sagt Humpert.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Verbundprojekt „CURL380 – Schlüsseltechnologie für Supraleitende Strombegrenzer für die Anwendung in Höchstspannungsnetzen von 380 kV“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bis März 2028 mit rund 2,8 Millionen Euro gefördert. Neben der TH Köln sind beteiligt: das Karlsruher Institut für Technologie (Gesamtprojektleitung, Modulentwicklung), die HSP Hochspannungsgeräte GmbH (Durchführung), Siemens Energy (Gesamtsystem) und die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH, Amprion GmbH, Tennet TSO GmbH und TransnetBW GmbH (Anwendungsuntersuchung, d. h. die Übertragungsnetzbetreiber zeigen den technischen Bedarf auf und bewerten die Einsatzmöglichkeiten eines künftigen Produktes zur Kurzschlussstrombegrenzung aus dem Forschungsvorhaben).</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/schutzschild-fuer-das-stromnetz-forschungsprojekt-entwickelt-technologie-fuer-supraleitende-strombegrenzer_137275.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/schutzschild-fuer-das-stromnetz-forschungsprojekt-entwickelt-technologie-fuer-supraleitende-strombegrenzer_137275.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner:<br />
</strong>TH Köln<br />
Christian Sander<br />
Team Presse und Öffentlichkeitsarbeit<br />
+49 221-8275-3582<br />
<a href="mailto:christian.sander1@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">christian.sander1@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Historische Kleidung mit KI erleben</title>
		<link>http://hn-nrw.org/historische-kleidung-mit-ki-erleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 22:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daten & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleidung ist zwar alltäglich, zugleich aber auch hochkomplex: Sie prägt Identität, vermittelt soziale Zugehörigkeit und spiegelt gesellschaftliche sowie kulturelle Entwicklungen wider. Historische Kleidungsstücke sind heute allerdings nur eingeschränkt erfahrbar.[...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><h3>Projekt HistoVeaR: Historische Kleidung mittels KI mit neuem Leben gefüllt</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="1_HistoVeaR_Ilja-Bur~ologne-Game-Lab" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/1_HistoVeaR_Ilja-Burologne-Game-Lab.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19313" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/1_HistoVeaR_Ilja-Burologne-Game-Lab-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/1_HistoVeaR_Ilja-Burologne-Game-Lab-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/1_HistoVeaR_Ilja-Burologne-Game-Lab-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/1_HistoVeaR_Ilja-Burologne-Game-Lab-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/1_HistoVeaR_Ilja-Burologne-Game-Lab.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Ilja Burzev / Cologne Game Lab</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-6"><p><strong>Köln, 22. Juni 2026. </strong>Kleidung ist zwar alltäglich, zugleich aber auch hochkomplex: Sie prägt Identität, vermittelt soziale Zugehörigkeit und spiegelt gesellschaftliche sowie kulturelle Entwicklungen wider. Historische Kleidungsstücke sind heute allerdings nur eingeschränkt erfahrbar. Viele Objekte sind fragil, dürfen nicht mehr getragen werden oder sind nicht vollständig erhalten. Im Forschungsprojekt „HistoVeaR“ entwickelt ein interdisziplinäres Forschungsteam neue digitale Verfahren, um historische Kleidung realistisch zu rekonstruieren, zu simulieren und in Virtual Reality zugänglich zu machen, sowie digital rekonstruierte Kleidungsstücke für Anwendungen in Games und Visual Effects für Film und Fernsehen aufzubereiten.</p>
<p><strong>Neues Forschungsprojekt der World of VR GmbH, Universität Paderborn und TH Köln</strong></p>
<p>„Kleidung entfaltet ihre Wirkung erst im Zusammenspiel mit dem menschlichen Körper – durch Bewegung, Materialverhalten und Form“, sagt Prof. Dr. Kerstin Kraft von der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. „Genau diese Dimension geht in Museen, aber auch in digitalen Produktionen wie Spielen oder Filmen häufig verloren.“ Ziel des Projekts HistoVeaR sei es daher, historische Kleidungsstücke auf Basis von Originalobjekten als digitale Zwillinge umzusetzen, die sich in Echtzeit bewegen, physikalisch korrekt reagieren und interaktiv genutzt werden können.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Konzeption und Umsetzung eines durchgängigen Prozesses, welcher die kontaktlose Digitalisierung, KI-gestützte Simulation und Animation historischer Kleidung ermöglicht. Dabei sollen nicht nur Schnitt und Optik, sondern auch Materialeigenschaften wie Gewicht, Steifigkeit oder Faltenwurf realitätsnah abgebildet werden. „Eine besondere Herausforderung stellt die Kollisionserkennung dar – also das realistische Zusammenspiel zwischen Körper und Kleidung sowie zwischen mehreren Stofflagen, etwa bei Unterkonstruktionen oder mehrteiligen Gewändern“, so Prof. Dr. Arnulph Fuhrmann vom Institut für Medien- und Phototechnik der TH Köln.</p>
<p><strong>Benutzer*innenfreundliches Toolset für kreative Industrien</strong></p>
<p>Das Vorhaben wird vom Kölner XR-Unternehmen World of VR, der TH Köln und der Universität Paderborn umgesetzt, welche die textile und kulturhistorische Expertise einbringt und unter anderem die originalen Kleidungsstücke auswählt, Schnittmuster erstellt sowie die Grundlage für die digitale Rekonstruktion legt. Die World of VR GmbH entwickelt ein modulares, kontaktloses Scansystem sowie ein 3D-Scanverfahren zur Erfassung von Geometrie, Oberflächenstruktur und Farbigkeit der Kleidungsstücke sowie der dazugehörigen Avatare. An der TH Köln wird ein echtzeitfähiges, KI-basiertes Simulations-, Anpassungs- und Animationssystem entstehen, das die Integration der digital erfassten Kleidung in VR-, Spiele- und Filmumgebungen ermöglicht.</p>
<p>„Mit HistoVeaR wollen wir einen Beitrag dazu leisten, kulturelles Erbe besser zugänglich zu machen und gleichzeitig neue Werkzeuge für kreative Industrien bereitstellen“, erklärt Prof. Björn Bartholdy vom Cologne Game Lab der TH Köln. „Das geplante System soll flexibel einsetzbar sein und qualitativ hochwertige Ergebnisse bei möglichst geringem manuellem Aufwand ermöglichen – für potenzielle Nutzer*innen also niedrigschwellig anwendbar sein.“ In einem Museum könnten sich Besucher*innen beispielsweise mit Hilfe einer VR-Brille in einer virtuellen Simulationsumgebung historische Kleidungsstücke anziehen, sich im Spiegel ansehen und im Raum bewegen, wie Bartholdy weiter erläutert.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt „KI-rekonstruierte historische Kleidung in Virtual Reality für Museen, Spiele und Filmproduktionen“ (HistoVeaR) wird unter der Konsortialleitung des Kölner Mixed Reality Spezialisten World of VR GmbH realisiert (Projektleitung: Tobias Kemper). Zum Konsortium gehören Prof. Dr. Arnulph Fuhrmann vom Institut für Medien- und Phototechnik, Prof. Björn Bartholdy vom Cologne Game Lab (beide TH Köln) und Prof. Dr. Kerstin Kraft von der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn.</p>
<p>Das Vorhaben wird im Rahmen des Innovationswettbewerbs „NEXT.IN.NRW“ vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen bis Ende Mai 2028 mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert und von der Europäischen Union kofinanziert.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br /><a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/historische-kleidung-mittels-ki-in-virtual-reality-erleben_137185.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/historische-kleidung-mittels-ki-in-virtual-reality-erleben_137185.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner:<br /></strong>TH Köln<br />Marcel Hönighausen<br />Team Presse und Öffentlichkeitsarbeit<br />+49 221-8275-5205<br /><a href="mailto:marcel.hoenighausen@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">marcel.hoenighausen@th-koeln.de</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br /></strong>Universität Paderborn<br />Nina Reckendorf<br />Stellvertretende Teamleitung<br />Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing<br />+49 5251-60-3981<br /><a href="mailto:reckendorf@zv.uni-paderborn.de" target="_blank" rel="noopener">reckendorf@zv.uni-paderborn.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/historische-kleidung-mit-ki-erleben/">Historische Kleidung mit KI erleben</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pionierin im Service Design</title>
		<link>http://hn-nrw.org/pionierin-im-service-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 11:23:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehre und Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=19279</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mager wurde 1995 als Professorin an die Köln International School of Design (KISD) der TH Köln berufen. Jetzt verabschiedete sich Prof. Mager mit der Konferenz „Service Design Now – Celebrating Service Design at KISD“ in den Ruhestand.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>TH Köln verabschiedet langjährige Professorin der KISD</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© KISD / Photo AG" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Mager-Abschied.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19331" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Mager-Abschied-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Mager-Abschied-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Mager-Abschied-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Mager-Abschied-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/Mager-Abschied.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© KISD / Photo AG</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><strong>Köln, 11. Juni 2026. </strong>Als Birgit Mager 1995 als Professorin an die Köln International School of Design (KISD) der TH Köln berufen wurde, begründete sie auch das Lehrgebiet Service Design an der Hochschule – also die systematische kunden- und nutzerorientierte Gestaltung von Dienstleistungen und den dazugehörigen Systemen.</p>
<p><strong>Jetzt verabschiedete sich Prof. Mager mit der Konferenz „Service Design Now – Celebrating Service Design at KISD“ in den Ruhestand.</strong></p>
<p>Service Design war und ist eine Antwort auf den Wandel der Wirtschaft hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft. „Wir leben in komplexen Systemen, in denen im Grunde alles als Dienstleistung betrachtet werden kann. Was wäre zum Beispiel ein Auto ohne Tankstellen, Versicherung, Fahrschulen, Polizei, Wartung oder Waschanlage? Service Design ist der systematische Ansatz für die Choreographie von Prozessen, Technologien und Interaktionen innerhalb komplexer Systeme, um gemeinsam Werte für die verschiedenen Beteiligten zu schaffen“, erläutert Mager.</p>
<p>„Mit Prof. Mager verlässt eine Pionierin ihrer Profession unsere Hochschule. Sie hat die theoretischen Grundlagen der Disziplin maßgeblich geprägt und in diversen Drittmittelprojekten an der KISD den Forschungsstand zum Service Design vorangetrieben. Wenn Unternehmen heute einen konsequenten Nutzer*innenfokus praktizieren, ist das auch ihr Verdienst“, sagt Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Präsidentin der TH Köln.</p>
<p>Während der Konferenz zur Verabschiedung Magers reflektierten rund 100 Mitglieder der Service-Design-Community die Veränderungen des Fachgebiets, tauschten Perspektiven aus Praxis und Wissenschaft aus und erkundeten zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten. Themen waren unter anderem die Anwendung von Service Design im Bereich Human Resources, die zunehmend wichtige Rolle von Service Design im öffentlichen Sektor und wie Künstliche Intelligenz Service Design Ausbildung beeinflusst.</p>
<p>Mager hat weltweit als Gastprofessorin gelehrt und diverse Forschungsprojekte in ihrem Fachgebiet durchgeführt, etwa für das Bundesministerium für Forschung und Wissenschaft sowie in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern wie der Deutschen Bank, Siemens und der Telekom. Zudem ist sie Mitbegründerin und Präsidentin des International Service Design Network, Herausgeberin des internationalen Journal of Service Design „Touchpoint“, Ehrenmitglied des Deutschen Design Clubs und Trägerin der Sir Misha Black Medal.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/pionierin-des-service-design-geht-in-ruhestand_136925.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/pionierin-des-service-design-geht-in-ruhestand_136925.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Referat Kommunikation und Marketing<br />
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
Christian Sander<br />
0221-8275-3582<br />
<a href="mailto:pressestelle@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">pressestelle@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Interaktion mit KI im öffentlichen Raum</title>
		<link>http://hn-nrw.org/interaktion-mit-ki-im-oeffentlichen-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 05:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daten & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bahnhöfe, Rathäuser oder Museen sind anspruchsvoll für KI-Systeme: Menschen stehen unter Zeitdruck, bewegen sich in Gruppen, stellen spontane Fragen und reagieren anders als in Laborsituationen. Ein Forschungsteam der TH Köln hat im Projekt „Skilled“ untersucht, wie KI-basierte soziale Roboter und virtuelle Avatare in realen [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-12 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><h3>Unterstützung realer Umgebungen im Projekt „Skilled“ der TH Köln</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© TH Köln | Dr. Ana Kirschbaum" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/skilled_ana_kirschbaum_web-1.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19336" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/skilled_ana_kirschbaum_web-1-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/skilled_ana_kirschbaum_web-1-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/skilled_ana_kirschbaum_web-1-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/skilled_ana_kirschbaum_web-1-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/skilled_ana_kirschbaum_web-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-11"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© TH Köln | Dr. Ana Kirschbaum</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-14 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-12"><p><strong>Köln, 11. Juni 2026. </strong>Bahnhöfe, Rathäuser oder Museen sind anspruchsvoll für KI-Systeme: Menschen stehen unter Zeitdruck, bewegen sich in Gruppen, stellen spontane Fragen und reagieren anders als in Laborsituationen. Ein Forschungsteam der TH Köln hat im Projekt „Skilled“ untersucht, wie KI-basierte soziale Roboter und virtuelle Avatare in realen Umgebungen gestaltet sein müssen, um Menschen sinnvoll zu unterstützen.</p>
<p>„Beim Start unseres Projekts im Jahr 2021 konnten sozial interaktive KI-Lösungen meist nur einfache Frage-Antwort-Szenarien abbilden. Seitdem haben sich die technologischen Möglichkeiten, insbesondere durch generative KI und verbesserte Sprachverarbeitung, rasant weiterentwickelt“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Anja Richert vom Cologne Cobots Lab (CCL) der TH Köln. „Bislang gibt es jedoch nur wenige belastbare Erkenntnisse darüber, wie verkörperte KI-Systeme – also soziale Roboter oder virtuelle Avatare – im öffentlichen Raum zuverlässig mit Menschen interagieren. Genau hier setzt unsere Forschung an.“</p>
<p>Das interdisziplinäre Team der TH Köln entwickelte ein KI-basiertes Assistenzsystem für Verkehrsknotenpunkte und Museen sowie für eine Stadtverwaltung und den Einsatz in einer Mensa. Allen Einsatzorten gemeinsam war die spontane Begegnung mit heterogenen Nutzer*innen in unkontrollierten Situationen außerhalb des Labors.</p>
<p><strong>Fünf Jahre Feldforschung zu KI im öffentlichen Raum</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt standen technische und soziale Herausforderungen gleichermaßen: Die Forschenden untersuchten unter anderem, wie Umgebungslärm, Gruppendynamiken, unterschiedliche Erwartungen und Vorkenntnisse sowie soziale Zuschreibungen die Interaktion mit KI-Systemen prägen. Die Feldstudien zeigten: Reale Umgebungen stellen Anforderungen, die sich im Labor nur unzureichend simulieren lassen – insbesondere dann, wenn mehrere Menschen gleichzeitig mit einem System interagieren oder wenn Zeitdruck und Ablenkung hinzukommen.</p>
<p><strong>Feldtests in Museen, bei einer Stadtverwaltung und an Verkehrsknotenpunkten</strong></p>
<p>Im Ozeaneum Stralsund der Stiftung Deutsches Meeresmuseum erarbeitete das Team die Anforderungen an einen digitalen Museumsbegleiter und entwickelte diesen in enger Kooperation mit dem Personal vor Ort. Dabei flossen nicht nur die Bedarfe der Besucher*innen, sondern auch die Perspektiven der Mitarbeitenden in die Systementwicklung ein. In zwei Versuchen mit insgesamt mehr als 300 Proband*innen wurden zentrale Hürden sichtbar, vor allem die Dynamik von Gruppeninteraktionen. „Die Stralsunder Studien lieferten einen zentralen Befund: KI-Systeme, die ausschließlich auf Einzelpersonen ausgerichtet sind, stoßen in freien Interaktionen strukturell an ihre Grenzen“, erläutert Projektkoordinatorin Dr. Ana Kirschbaum, die anschließend zum Thema KI-basierte Gruppeninteraktionen promovierte.</p>
<p>An der Hamburger U-Bahn-Station Stephansplatz dokumentierten die Forschenden in Langzeitbeobachtungen mehr als 2.000 Interaktionen. Dabei zeigte sich auch, dass weiblich dargestellte virtuelle Avatare sexistischen Reaktionen ausgesetzt sein können. Solche sozialen Dynamiken lassen sich laut Forschungsteam unter kontrollierten Laborbedingungen nur schwer erfassen, da sich Testpersonen dort häufig anders verhalten als im Alltag.</p>
<p>Im Rathaus der Kreisstadt Bergheim im Rhein-Erft-Kreis erarbeiteten die Forschenden gemeinsam mit Mitarbeitenden eine Wissensdatenbank zum Rathausbetrieb – vom Bürgerbüro über das Jugendamt bis zum Standesamt. Auf dieser Grundlage wurde ein KI-System trainiert, das in acht Sprachen Auskunft zu Verwaltungsleistungen geben und das Personal gezielt entlasten konnte. Auch am Frankfurter Flughafen wurden in Kooperation mit der Fraport AG und DB Systel virtuelle Avatare zur Unterstützung des Personals vor Ort erprobt.</p>
<p>Im Deutschen Museum Bonn führte das Projektteam insgesamt fünf Feldstudien mit mehr als 500 Proband*innen sowie vier unterschiedlichen Robotern und virtuellen Avataren durch. Untersucht wurden unter anderem verbale und nonverbale Kommunikation, der Einfluss verschiedener Verkörperungen auf die Akzeptanz von KI-Systemen, die Verarbeitung von Mimik, Gestik und Tonfall zur Verbesserung der Interaktionsqualität sowie die Bindung zwischen Menschen und Maschinen.</p>
<p><strong>Erkenntnisse für Pflege, Bildung und Industrie</strong></p>
<p>Das Projekt zeigt, wie wichtig Feldforschung ist, um die komplexen Anforderungen an empathische KI-Systeme im öffentlichen Raum zu verstehen. Die Erkenntnisse zu verkörperter und kontextsensitiver Interaktion bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für andere Anwendungsbereiche – etwa Pflege, Bildung oder Industrie. „Unsere Ergebnisse tragen dazu bei, dass KI-Systeme nicht nur im Labor überzeugen, sondern auch mitten im gesellschaftlichen Leben funktionieren“, sagt Richert.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Forschungsvorhaben „Skilled – Sozioempathische KI-basierte Dialoge“ wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Anja Richert vom Cologne Cobots Lab der TH Köln durchgeführt. Die Projektkoordination lag bei Dr. Ana Kirschbaum. Derzeit bringen Michael Schiffmann und Oliver Chojnowski ihre im Rahmen des Projekts entstandenen Promotionsvorhaben zu Ende. Praxispartner war die DB Systel GmbH, die das Projekt im Rahmen der Förderlinie FH-kooperativ unterstützte. Assoziierte Praxispartner waren die Fraport AG, die Hamburger Hochbahn AG, das Deutsche Meeresmuseum Stralsund, die Kreisstadt Bergheim sowie das Deutsche Museum Bonn. Das Projekt wurde von einem Wissenschafts- und Praxisbeirat sowie von Expert*innen aus Recht und Ethik begleitet, um Datenschutz und ethische Standards sicherzustellen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt förderte das Vorhaben im Programm „Forschung an HAW“ mit rund drei Millionen Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/wie-menschen-mit-ki-im-oeffentlichen-raum-interagieren_136836.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/wie-menschen-mit-ki-im-oeffentlichen-raum-interagieren_136836.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Bevölkerung als Impulsgeber bei der Katastrophenbewältigung</title>
		<link>http://hn-nrw.org/bevoelkerung-als-impulsgeber-bei-der-katastrophenbewaeltigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=19257</guid>

					<description><![CDATA[<p>Treten Krisen wie Epidemien oder Extremwetterereignisse ein, ist die Bevölkerung meist die passive Empfängerin der angeordneten Maßnahmen. Ein europaweites Forschungskonsortium möchte das ändern und Feedback aus der Zivilgesellschaft zum Standard in der Katastrophenbewältigung machen. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-16 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-13"><h3>Beteiligung der TH Köln am Projekt PREPSHIELD: Forschung zu Bevölkerungsbetetiligung bei der Katastrophenbewältigung</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-17 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-5 hover-type-none"><img decoding="async" width="2560" height="1700" title="© Adobe Stock | A-Quantix" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/AdobeStock_1847713680-scaled.jpg" alt class="img-responsive wp-image-19258" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/AdobeStock_1847713680-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/AdobeStock_1847713680-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/AdobeStock_1847713680-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/AdobeStock_1847713680-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/AdobeStock_1847713680-1200x797.jpg 1200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/06/AdobeStock_1847713680-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-14"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Adobe Stock | A-Quantix</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-18 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-19 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-15"><p><strong>Köln, 08. Juni 2026. </strong>Treten Krisen wie Epidemien oder Extremwetterereignisse ein, ist die Bevölkerung meist die passive Empfängerin der angeordneten Maßnahmen. Ein europaweites Forschungskonsortium möchte das ändern und Feedback aus der Zivilgesellschaft zum Standard in der Katastrophenbewältigung machen. Nun wurden mehrere Stabsrahmenübungen mit der neuen Methodik erfolgreich abgeschlossen.</p>
<p>„Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass unsere Gesellschaft nicht gut auf eine derart große Notlage vorbereitet war. Um künftige Krisen besser und im Einklang mit den Bedürfnissen einzelner Gruppen und der Gemeinschaft insgesamt zu bewältigen, entwickelt das Projekt PREPSHIELD einen neuen Ansatz, durch den möglichst viele Menschen die zu treffenden Entscheidungen mit beeinflussen können. Wir erhoffen uns so bessere Ergebnisse und eine höhere Akzeptanz für gegebenenfalls einschränkende Maßnahmen“, sagt Prof. Dr. Ompe Aimé Mudimu, Projektleiter am Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG) der TH Köln.</p>
<p>Um eine solche Kooperation zu ermöglichen, wurden zwei digitale Lösungen entworfen. Zum einen eine cloudbasierte Plattform, um Wissen innerhalb des Krisenstabs und mit der Bevölkerung auszutauschen, Entscheidungen zu treffen und Krisenmanagement bürgernah zu gestalten. Zum anderen entstand eine App, die vor allem bei Gesundheitskrisen seriös informieren und datenschutzkonform Daten zu Wohlbefinden, Symptomen und Mobilität der Nutzer*innen erheben soll. Diese technologischen Lösungen wurden mit Kommunikationsstrategien, Governance-Ansätzen und neuartigen Übungsformaten kombiniert.</p>
<p><strong>Drei Pilotübungen, drei Maßstäbe</strong></p>
<p>Für die praxisnahe Erprobung der neuen Methodik plante das IRG drei Krisenstabsübungen mit verschiedenen Dimensionen: in Hamburg auf lokaler Ebene, in der Piemonte-Region in Italien auf regionaler Ebene und schließlich in Bukarest in Rumänien auf nationaler Ebene. Dabei kam ein neues gestaffeltes Modell mit Feedbackschleife zum Einsatz. Pro Planspiel agierten zwei Gruppen: das klassische Krisenmanagementteam aus Verwaltung, Organisationen sowie Politik und ergänzend eine Bürger*innenvertretung. Beide arbeiteten zeitversetzt, aber aufeinander bezogen am gleichen Szenario.</p>
<p>„Entscheidungen des Krisenmanagementteams fließen auf diese Weise strukturiert in die gesellschaftliche Bewertungsrunde ein. Das Feedback der Bürger*innen wird wiederum an das Krisenmanagementteam zurückgespielt. Dies spiegelt die reale Dynamik von Krisenlagen wider, in denen institutionelle Entscheidungen und gesellschaftliche Reaktionen zwar zeitlich versetzt, aber wechselseitig abhängig sind. Das erzeugt einen Lernmechanismus, der in klassischen Planspielen schlicht nicht vorhanden ist“, erklärt Dr. Lennart Landsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRG.</p>
<p><strong>Rückmeldung der Bürger*innen ändert Arbeit des Krisenstabs</strong></p>
<p>Während bei der ersten Übung in Hamburg vor allem der strukturierte Dialog zwischen professionellen Krisenmanagementteams und Bürger*innen erprobt wurde, wurden bei der Übung in Turin die technologischen Entwicklungen des Konsortiums erstmals vollständig in den Übungsablauf integriert. Den Höhepunkt bildete die Veranstaltung im Bukarester Innenministerium, bei der alle Elemente – Krisenmanagementteam, Bürger*innen vertretung, Cloud-Plattform, App und Feedback-Methodik – auf nationaler Ebene und im internationalen Rahmen mit Teilnehmenden aus über zehn Ländern zusammengeführt wurden.</p>
<p>„Die direkte Einbindung von Bürger*innen als gleichberechtigte Perspektivgeberinnen in den Übungsprozess ist für die Katastrophenvorsorge ein Novum. In Bukarest haben wir beispielsweise erlebt, wie die Bürger*innen das Thema der stärkeren Einbindung jüngerer Generationen in Krisenentscheidungen eingebracht haben – und wie dieses Feedback die Diskussion auf der institutionellen Seite tatsächlich beeinflusst hat. Das ist genau das, was wir mit dem Format erreichen wollen“, sagt Niklas Tschäschke, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRG. Die bisher gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die Weiterentwicklung der PREPSHIELD-Methodik sowie in die Planung kommender Onlineübungen ein, die das Format in den digitalen Raum übertragen und skalieren sollen.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt „Preparedness for Society in Health Crises and Disasters“ (Prepshield) ist ein europaweites Vorhaben unter der Leitung der Università degli Studi del Piemonte Orientale. Neben dem Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der TH Köln sind beteiligt: Rijksuniversiteit Groningen, University of Oslo, Universitat Zurich, CS Group, Sopra Steria Group, Research University Institute of Communication and Computer Systems, Ministerul Afacerilor Interne – Departamentul pentru Situații de Urgență, Romanian Red Cross, Freie und Hansestadt Hamburg, Kirchengemeinde Martin Luther King-Steilshoop und Euroquality SAS. Die europäische Kommission fördert Prepshield über das Horizon-Programm mit 3,9 Millionen Euro bis Mitte 2027.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/bevoelkerung-als-impulsgeber-bei-der-katastrophenbewaeltigung_136766.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/bevoelkerung-als-impulsgeber-bei-der-katastrophenbewaeltigung_136766.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Quartierspeicher im Fokus</title>
		<link>http://hn-nrw.org/quartierspeicher-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 06:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18962</guid>

					<description><![CDATA[<p>Strom dort nutzen, wo er erzeugt wird: Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchte ein interdisziplinäres Team unter der Leitung der TH Köln, wie Photovoltaikanlagen und ein zentraler Quartierspeicher in einem Neubaugebiet zusammenwirken können, um die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Das Ergebnis: Der technische [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-20 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-16"><h3>Quartierspeicher im Fokus: TH Köln untersucht gemeinschaftliche Stromversorgung im Wohngebiet</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-21 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-6 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt | TH Köln" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18963" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/Quartierspeicher-Fotd-Waffenschmidt.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-17"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt | TH Köln</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-22 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-23 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-18"><p><strong>Köln, 28. April 2026. </strong>Vorhaben der TH Köln liefert Grundlagen für gemeinschaftliche Stromversorgung Strom dort nutzen, wo er erzeugt wird: Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchte ein interdisziplinäres Team unter der Leitung der TH Köln, wie Photovoltaikanlagen und ein zentraler Quartierspeicher in einem Neubaugebiet zusammenwirken können, um die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Das Ergebnis: Der technische Betrieb des Speichers ist möglich, jedoch beeinträchtigen neue Gesetze die Wirtschaftlichkeit.</p>
<p>„Neben einzelnen Heimspeichern gewinnt die zentrale Energiespeicherung zunehmend an Bedeutung. Zum einen steigt dadurch der Anteil der selbst genutzten, lokal erzeugten Energie, zum anderen kann die insgesamt benötigte Speicherkapazität reduziert werden. Im Projekt haben wir die Grundlagen erarbeitet, wie ein gemeinschaftlich genutzter Quartierspeicher mit möglichst geringem technischem und administrativem Aufwand errichtet und betrieben werden kann“, erläutert Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt vom Institut für Elektrische Energietechnik der TH Köln.</p>
<p>Modell stand ein geplantes Wohngebiet im nordrhein-westfälischen Bergneustadt: auf den Dächern von 36 zu errichtenden Häusern sollen Photovoltaik-Anlagen einen wesentlichen Teil der Energieversorgung abdecken. Der erzeugte Strom kann vorrangig direkt verbraucht werden, um beispielsweise Wärmepumpen zu betreiben oder Elektroautos zu laden. Überschüssige Energie wird zunächst in einen Batteriespeicher geleitet, um sie bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Darüber hinausgehende Strommengen werden in das öffentliche Netz eingespeist.</p>
<p><strong>Technische und wirtschaftliche Potenziale</strong></p>
<p>Die Untersuchung erfolgte anhand simulierter Analysen zu Energieerzeugung und -verbrauch in einem vergleichbaren Wohngebiet. Dabei wurden verschiedene Optionen zum Betrieb des Speichers hinsichtlich ihrer technischen Realisierbarkeit, wirtschaftlichen Effizienz und rechtlichen Rahmenbedingungen bewertet. „Gemeinschaftlich genutzte Anlagen weisen gegenüber Heimspeichern eine höhere Auslastung auf, wodurch sich deutliche Vorteile bezüglich Ressourcennutzung und Effizienz ergeben. Mithilfe eines integrierten Energiemanagements können steuerbare Verbraucher wie Ladestationen und Wärmepumpen zeitlich verschoben werden, um das Netz zu entlasten und Gebühren einzusparen“, erklärt Waffenschmidt. Zudem bieten alternative Betriebsstrategien zusätzliche wirtschaftliche Potenziale. „Dazu zählen etwa Lastspitzenkappung, also die gezielte Reduzierung hoher Verbräuche, um Netzentgelte zu senken, oder die Bereitstellung von Primärregelleistung, um die Frequenz zu stabilisieren“, so der Projektleiter.</p>
<p>Neben der technischen Analyse widmete sich das Vorhaben der Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die für den breiten Einsatz von Quartierspeichern erforderlich wären. So erarbeitete das Projetteam Vorschläge, wie bestehende regulatorische Vorgaben zu Messkonzepten, Abrechnungsverfahren und Netzentgelten vereinfacht werden können.</p>
<p><strong>Rechtliche Hürden</strong></p>
<p>Während der Projektlaufzeit wurden jedoch neue gesetzliche Vorgaben erlassen, wodurch sich zusätzliche rechtliche Hürden ergaben, wie der wissenschaftliche Mitarbeiter Jonas Quernheim ausführt. „Insbesondere die ursprünglich geplante Einstufung eines Quartierspeichers als sogenannte Kundenanlage wäre für das Projekt wirtschaftlich günstig gewesen. Durch neue gesetzliche Regelungen wird eine solche Konstellation jedoch nicht mehr als Kundenanlage, sondern als reguliertes Energieversorgungsnetz eingestuft, wodurch Abgaben und Entgelte in voller Höhe anfallen. Heimspeicher sind von dieser Regelung ausgenommen, da sie in der Regel im jeweiligen Gebäude installiert und nicht quartiersweit vernetzt sind. Sie stellen daher oft die wirtschaftlich attraktivere Alternative dar.“</p>
<p><strong> Grundlagen für gemeinschaftliche Stromspeicher</strong></p>
<p>Trotz der regulatorischen Hürden ist es gelungen, wesentliche Grundlagen für eine lokale Energieversorgung zu definieren. „Mit unseren Erkenntnissen haben wir Konzepte für zukünftige Vorhaben vorgelegt, die auf technischer Ebene funktionieren. Jetzt ist die Politik gefragt, um praktikable rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen.</p>
<p>Die Energiewende wird nur gelingen, wenn die Menschen den regenerativ erzeugten Strom vor Ort einfacher speichern und nutzen können“, ist Waffenschmidt überzeugt. Die Projektergebnisse wurden als Handbuch aufbereitet, das technische, rechtliche und organisatorische Handlungsmöglichkeiten für künftige Quartierspeicherprojekte enthält.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Projekt „Quartierspeicher für eine Klimaschutzsiedlung“ wurde von Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt vom Institut für Elektrische Energietechnik der TH Köln geleitet. Unterstützt wurde er vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Jonas Quernheim. Projektpartner waren der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. und die Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer &amp; Coll. Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Rechtsanwalt Dr. Markus Behnisch. Als assoziierte Partner agierten die Eikamp GbR als Projektentwickler und Erschließungsträger sowie die Stadtwerke Solingen GmbH, die das Strom- und Wärmekonzept des Quartiers in der Praxis umsetzen wollen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt förderte das Vorhaben über die zweijährige Laufzeit mit rund 120.000 Euro.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/quartierspeicher-vorhaben-der-th-koeln-liefert-grundlagen-fuer-gemeinschaftliche-stromversorgung_135662.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/quartierspeicher-vorhaben-der-th-koeln-liefert-grundlagen-fuer-gemeinschaftliche-stromversorgung_135662.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/quartierspeicher-im-fokus/">Quartierspeicher im Fokus</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Förderbewilligung erteilt: Projektstart „WärmeEngel&#8220;</title>
		<link>http://hn-nrw.org/foerderbewilligung-erteilt-projektstart-waermeengel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 07:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18890</guid>

					<description><![CDATA[<p>Überschüssige Wärme sinnvoll nutzen und das Klima schützen: das ist das Prinzip des „WärmeEngels“. Ziel des Projekts ist es, die Abwärme aus den mit Deponie- und Biogas betriebenen Blockheizkraftwerken am Entsorgungszentrum Leppe in Lindlar nutzbar [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/foerderbewilligung-erteilt-projektstart-waermeengel/">Förderbewilligung erteilt: Projektstart „WärmeEngel&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-24 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-19"><h3>Projekt „WärmeEngel“ startet im Oberbergischen Kreis</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-25 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-7 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="© Adobe Stock | stockpro | KI generiert" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18891" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_72f8cfc7-9436-4296-8b77-6a8827f29151.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-20"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Adobe Stock | stockpro</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-26 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-27 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-21"><p><strong>Köln, 11. März 2026. </strong>Überschüssige Wärme sinnvoll nutzen und das Klima schützen: das ist das Prinzip des „WärmeEngels“. Ziel des Projekts ist es, die Abwärme aus den mit Deponie- und Biogas betriebenen Blockheizkraftwerken am Entsorgungszentrum Leppe in Lindlar nutzbar zu machen und mit Hilfe eines innovativen Speichersystems zu transportieren. Dieses soll zur Beheizung des Berufskollegs Dieringhausen in Gummersbach eingesetzt werden, mit dem Ziel, die CO2-Emissionen öffentlicher Gebäude zu reduzieren.</p>
<p>WärmeEngel funktioniert nach dem Prinzip von Taschenwärmern: Wärme wird in mobilen Latentwärmespeichern aufgenommen, per LKW transportiert und vor Ort in die Heizsysteme eingespeist. Im Rahmen des Demonstrationsprojekts soll das Berufskolleg Dieringhausen dann größtenteils mit grüner Wärme versorgt werden. Mit einem jährlichen Wärmebedarf von 910.000 kWh gehört es zu den größten öffentlichen Wärmeverbrauchern im Oberbergischen Kreis. Das Berufskolleg liegt rund 16 Kilometer vom Entsorgungszentrum Leppe entfernt.</p>
<p>„Jetzt, da die Förderung steht, können wir den WärmeEngel offiziell starten. Unser Ziel ist klar: wir wollen zeigen, wie mobile Energielösungen im ländlichen Raum funktionieren und gleichzeitig den CO2-Ausstoß öffentlicher Gebäude deutlich senken.“, sagt Frank Herhaus, Dezernent für Planung, Regionalentwicklung und Umwelt des Oberbergischen Kreises.</p>
<p>Der Bergische Abfallwirtschaftsverband übernimmt die Bereitstellung der Abwärme, die Beladung der mobilen Speicher am Entsorgungszentrum Leppe sowie die komplette Logistik des Wärmetransports. „Die Förderzusage bestätigt: Unsere überschüssige Abwärme kann jetzt gezielt genutzt werden. Wir bringen Energie genau dorthin, wo Sie gebraucht wird. Ein wichtiger Beitrag für die regionale Energiewende“, sagt Elena Eßer vom BAV.</p>
<p>Die TH Köln ist für die Entwicklung der Mess- und Bewertungskonzepte verantwortlich. Dazu zählen die Implementierung der Messtechnik an Wärmequelle und -senke, die Datenauswertung sowie die anschließende energetische Gesamtbewertung des Systems. „Mit der Bewilligung können wir nun zeigen, dass klimaneutrale Wärme auch ohne klassische Wärmenetzte bereitgestellt werden kann – ein innovatives Modell für ländliche Regionen“, so Prof. Dr. Thorsten Schneiders von der TH Köln.</p>
<p>Nach erfolgter Förderbewilligung wird aktuell ein Ingenieurbüro beauftragt, um die notwendigen baulichen Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Der offizielle Projektstart ist der 1. März 2026, die baulichen Maßnahmen am Entsorgungszentrum Leppe und am Berufskolleg Dieringhausen sollen bis Mitte nächsten Jahres realisiert werden. Damit kann der WärmeEngel als mobiles Wärmetransportsystem nun offiziell ins Rollen kommen.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Projekt WärmeEngel findet im Rahmen der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand im Förderaufruf „Das Beste aus beiden Welten – klimagerechte, urbane Energielösungen“ statt und trägt dazu bei, Energielösungen für den ländlichen Raum praktisch umzusetzen. Das gemeinsame Vorhaben des Oberbergischen Kreises, des Bergischen Abfallwirtschaftsverbands (BAV) und der TH Köln umfasst rund 1,5 Millionen Euro. Nach erfolgreicher Antragstellung wurde hierfür ein Zuwendungsbescheid aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erteilt. Die Förderung beträgt 80% und wird von der Europäischen Union sowie dem Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/projekt-waermeengel-startet-im-oberbergischen-kreis_134309.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/projekt-waermeengel-startet-im-oberbergischen-kreis_134309.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/foerderbewilligung-erteilt-projektstart-waermeengel/">Förderbewilligung erteilt: Projektstart „WärmeEngel&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bessere Beratung für Familien von pflegebedürftigen Kindern</title>
		<link>http://hn-nrw.org/bessere-beratung-fuer-familien-von-pflegebeduerftigen-kindern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 06:50:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Strukturen]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18868</guid>

					<description><![CDATA[<p>Familien mit pflegebedürftigen Kindern stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen [...]. Um Familien passgenau zu unterstützen und spürbar zu entlasten, entwickelt die TH Köln in einem neuen Projekt ein Tandem-Beratungskonzept mit [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/bessere-beratung-fuer-familien-von-pflegebeduerftigen-kindern/">Bessere Beratung für Familien von pflegebedürftigen Kindern</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-28 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-22"><h3>Projektstart: TH Köln entwickelt Konzept für neuartige Pflegeberatung</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-29 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-8 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" alt="Das Propjektteam, bestehend aus 10 Personen, steht an Ansatz einer Wendeltreppe und alle blicken lächelnd in die Kamera." src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross.jpg" class="img-responsive wp-image-18869" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/03/fittosize_705_397_12964c9942b342c89d0b74e5b2470dab_pflege_bild_gross.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-23"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© <span class="copyright">Heike Fischer | TH Köln</span></span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-30 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-31 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-24"><p><strong>Köln, 10. März 2026. </strong>Familien mit pflegebedürftigen Kindern stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen: Sie müssen medizinische Versorgung, Pflege sowie Unterstützungsangebote koordinieren und gleichzeitig den Alltag bewältigen. Um Familien passgenau zu unterstützen und spürbar zu entlasten, entwickelt die TH Köln in einem neuen Projekt ein Tandem-Beratungskonzept mit interdisziplinären Fachkräften.</p>
<p>„In Deutschland mangelt es an speziell auf Kinder ausgerichteter Pflegeberatung nach Paragraph 7a des Sozialgesetzbuches XI. Darin ist geregelt, dass pflegebedürftige Personen in Deutschland einen Anspruch auf individuelle Pflegeberatung haben“, sagt Prof. Dr. Isabel Zorn vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln. „Ein auf die Lebensrealitäten pflegebedürftiger Kinder und deren Familien ausgerichtetes Angebot ist allerdings enorm wichtig, um psychosoziale, organisatorische und gesundheitsbezogene Belastungen zu reduzieren, Ressourcen zu aktivieren und Selbstwirksamkeit zu stärken.“</p>
<p>Das Projekt verfolgt daher einen lebensweltorientierten Ansatz, der den Alltag und die individuellen Erfahrungen der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Damit das gelingt, werden in Köln als Modellregion interdisziplinäre Beratungsteams bestehend aus Pflegeberater*innen und Fachkräften der Sozialen Arbeit (Tandems) gebildet, die systemische, kreative und digitale Methoden miteinander verbinden und im Beratungsalltag mit Familien erproben. Dadurch sollen die spezifischen Bedürfnisse der Beteiligten aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden, um schließlich auf die jeweilige Situation zugeschnittene individuelle Lösungen zu entwickeln.</p>
<p><strong>Vernetzung und Bildung als wichtige Projektbausteine</strong></p>
<p>Die Beratungstandems führen Gespräche mit pflegenden Familien in Köln, die wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden, um die Ansätze kontinuierlich weiterzuentwickeln. Zudem wird ein sektorübergreifendes Netzwerk mit relevanten Akteur*innen des Gesundheits-, Eingliederungs- und Sozialbereichs aus Köln aufgebaut, um eine kindspezifische, regional verankerte Unterstützungslandschaft zu etablieren. Um den Bürokratieaufwand für Beratende und Pflegende zu verringern, soll darüber hinaus generative Künstliche Intelligenz als Unterstützungstool erprobt werden.</p>
<p>„Wir möchten gemeinsam mit dem Verein Süße Zitronen e. V. zeigen, wie lebensweltorientierte Pflegeberatung konkret aussehen kann – vernetzt, kreativ und nah an den Bedürfnissen der Familien“, erklärt Zorn. „Wenn es gelingt, tragfähige Strukturen aufzubauen, können nicht nur pflegebedürftige Kinder und deren Familien profitieren, sondern auch die beteiligten Fachstellen.“ Die Praxiserfahrungen zur Zusammenarbeit von Pflegeberatung und Sozialer Arbeit, zur Verwendung der kreativen Methoden in der Beratung und zum Einsatz von generativer KI zur Erleichterung des Alltags der Familien werden durch das Institut ISIS e.V. wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Auf dieser Basis werden Bildungsmodule für Pflegeberater*innen sowie Empfehlungen entwickelt.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt „Lebensweltorientierte Pflegeberatung: Methoden und Netzwerkarbeit für Entlastung und Resilienz für pflegebedürftige Kinder und ihre Familien“ wird an der TH Köln von Prof. Dr. Isabel Zorn vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik geleitet. Projektpartner sind der Süße Zitronen e. V. und der Gemeinnütziges Institut für Supervision, Institutionsberatung und Sozialforschung ISIS e.V. Das Projekt wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, den Landesverbänden der Pflegekassen in NRW und dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. in NRW bis Ende November 2028 mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/bessere-beratung-fuer-familien-von-pflegebeduerftigen-kindern_134297.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/bessere-beratung-fuer-familien-von-pflegebeduerftigen-kindern_134297.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/bessere-beratung-fuer-familien-von-pflegebeduerftigen-kindern/">Bessere Beratung für Familien von pflegebedürftigen Kindern</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beton aus der Asche</title>
		<link>http://hn-nrw.org/beton-aus-der-asche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 08:02:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=18832</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Hausmüllverbrennungsasche auf CO2 trifft, könnte ein neuer Rohstoff für die Baubranche entstehen. Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht daher ein neues Verfahren, um Kohlendioxid dauerhaft zu binden. Das Endprodukt soll als Ersatzbaustoff im Straßenbau oder in der Betonherstellung verwendet werden. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/beton-aus-der-asche/">Beton aus der Asche</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-32 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-25"><h3>Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht neues Verfahren, um Kohlendioxid dauerhaft zu binden</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-33 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-9 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="web_aufbereitungsanlage" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/03/web_aufbereitungsanlage.jpg" alt class="img-responsive wp-image-18833"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-26"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© refer GmbH</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-34 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-35 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-27"><p><strong>Köln, 25. Februar 2026. </strong>Wenn Hausmüllverbrennungsasche auf CO2 trifft, könnte ein neuer Rohstoff für die Baubranche entstehen. Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht daher ein neues Verfahren, um Kohlendioxid dauerhaft zu binden. Das Endprodukt soll als Ersatzbaustoff im Straßenbau oder in der Betonherstellung verwendet werden.</p>
<p>Jedes Jahr fallen in Deutschland rund sechs Millionen Tonnen Rostasche aus der Verbrennung von Siedlungsabfällen an. Diese werden in spezialisierten Aufbereitungsanlagen behandelt, um Metalle zurückzugewinnen und durch gezielte Sieb- und Sortierschritte zu einer gereinigten Fertigasche zu verarbeiten. „Die darin enthaltenen mineralischen Anteile sind in der Lage, CO2 aufzunehmen und dauerhaft zu binden – die sogenannte Karbonatisierung. Wir möchten in unserem Projekt ein praxisnahes Karbonatisierungsverfahren entwickeln und prüfen, ob sich unser Endprodukt zum Einsatz im Straßenbau oder bei der Betonherstellung eignet“, erläutert Prof. Dr. Björn Siebert vom Institut für Baustoffe, Geotechnik, Verkehr und Wasser der TH Köln.</p>
<p><strong>Verschiedene Ansätze in der Versuchsanlage</strong></p>
<p>Dazu soll eine technische Versuchsanlage entstehen, die von den beiden wissenschaftlichen Projektpartnern TH Köln und RWTH Aachen am Entsorgungszentrum Leppe aufgebaut wird. Dieses wird vom Konsortialführer, dem Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV), in der Nähe von Lindlar betrieben. Als Industriepartnerin stellt die refer GmbH das Ausgangsmaterial, aufbereitete Hausmüllverbrennungsaschen aus ihrer Rostascheaufbereitungsanlage, zur Verfügung.</p>
<p>Die zentrale technische Frage lautet, mit welcher Methode das CO2 am effizientesten in der Asche gebunden werden kann. „Wir verfolgen zwei Ansätze, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile haben: Die Nasskarbonatisierung unter Wasser ermöglicht die Aufnahme von mehr Kohlendioxid, benötigt aber Energie für die anschließende Trocknung. Bei der feuchten Karbonatisierung mit wenig Feuchtigkeit bildet sich auf der Oberfläche der Asche eine relativ dichte, karbonisierte Schicht, sodass weniger CO2 gespeichert wird, da es nicht ins Innere eindringen kann“, so Prof. Dr. Axel Wellendorf vom Institut für Allgemeinen Maschinenbau der TH Köln.</p>
<p><strong>Einsatz im Straßenbau oder in der Betonproduktion</strong></p>
<p>Zunächst testen die Partner unterschiedliche Karbonatisierungsverfahren und bauen dafür eine flexible, praxisnahe Versuchsanlage auf, mit der sich die Prozesse unter möglichst realistischen Bedingungen einstellen und vergleichen lassen. Anschließend rückt die Anwendung des gewonnenen Materials in den Fokus: „Unser Ziel ist es, Rohstoffe zu substituieren, die sonst unter großem Energieeinsatz gewonnen werden. In ungebundener Form könnte unsere karbonatisierte Asche zum Beispiel Kies oder Sand im Straßenbau oder bei Erdbaumaßnahmen ersetzen“, sagt Siebert.</p>
<p>Parallel prüfen die Forschenden das Potenzial für die CO2-intensive Betonherstellung. Hier könnte die Asche als Bindemittel wirken. Voraussetzung für diesen Einsatzzweck ist eine definierte, gleichbleibende Materialqualität. Daher werden im Projekt auch Versuche zur weiteren Aufbereitung oder sortenreinen Zerkleinerung durchgeführt. „Wenn es uns gelingt, karbonatisierte Asche zur Verfügung zu stellen, die den entsprechenden Normen und Umweltanforderungen entspricht, wäre dies ein wichtiger Schritt für die Kreislaufwirtschaft und den Klimaschutz“, betont Wellendorf.</p>
<p><strong>Über das Projekt</strong></p>
<p>Das Vorhaben KARMA (Karbonatisierung von Müllverbrennungsaschen) konnte sich im Förderwettbewerb „CCU-Modellregionen NRW“ des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie durchsetzen und erhält bis Mitte 2028 gut eine Million Euro. Unter CCU versteht man Carbon Capture and Utilization, also die Abscheidung und Nutzung von CO₂.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/beton-aus-der-asche_133902.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/beton-aus-der-asche_133902.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/beton-aus-der-asche/">Beton aus der Asche</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sicherheit und Datensouveränität</title>
		<link>http://hn-nrw.org/sicherheit-und-datensouveraenitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matilda Groote]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 08:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daten & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[TH Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cloud-Infrastrukturen eröffnen Betrieben zwar neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, stellen jedoch insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor Herausforderungen [...]. In dem neuen Forschungsprojekt „DREAM“ arbeitet die TH Köln daher an dezentralen Angeboten für KMU [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-36 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-28"><h3>TH Köln untersucht Technologien für dezentrale IT-Lösungen im Mittelstand</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-37 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-10 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" alt="Vier erwachsene Personen stehen in einem modernen, hellen Innenraum mit Betonstützen und einer Galerie. Zwei Personen halten gemeinsam ein rundes, lilafarbenes Objekt mit einer schildähnlichen Form in der Mitte. Alle blicken in die Kamera und wirken freundlich. Im Hintergrund sind Geländer, Deckenleuchten und offene Ebenen des Gebäudes zu sehen." title="dream_01_bg" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/02/dream_01_bg.jpg" class="img-responsive wp-image-18771" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/02/dream_01_bg-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/02/dream_01_bg-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/02/dream_01_bg-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/02/dream_01_bg-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2026/02/dream_01_bg.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-29"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Monika Probst | TH Köln</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-38 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-39 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-30"><p><strong>Köln, 11. Februar 2026. </strong>Cloud-Infrastrukturen eröffnen Betrieben zwar neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, stellen jedoch insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor Herausforderungen hinsichtlich Cybersicherheit, Datenschutz und Anbieterabhängigkeit. In dem neuen Forschungsprojekt „DREAM“ arbeitet die TH Köln daher an dezentralen Angeboten für KMU.</p>
<p>„Durch Cloud-Anwendungen werden IT-Ressourcen wie Server, Speicher, Netzwerke oder Software bereitgestellt. Dadurch können Unternehmen von überall auf Daten sowie Programme zugreifen und damit sowohl effizienter als auch agiler zusammenarbeiten“, sagt Prof. Dr. Hoai Viet Nguyen vom Advanced Media Institute der TH Köln. „Trotz dieser Vorteile verwenden weniger als 40 Prozent der deutschen Unternehmen solche Dienste. Grund dafür ist vor allem die Sorge um die digitale Souveränität, da viele Infrastrukturen von US-Marktführern nicht über ein angemessenes Datensicherheits- und Datenschutzniveau verfügen“, so Nguyen weiter.</p>
<p>Im Forschungsprojekt DREAM sollen daher dezentrale Software-Architekturen und Technologien erforscht werden, mit denen die Sicherheit und Datensouveränität bei der Cloud-Nutzung gesteigert sowie die Abhängigkeit von marktdominierenden Angeboten reduziert werden können. Im Fokus stehen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, da die Nutzung von Cloud-Diensten diese aufgrund begrenzter personeller, technischer und rechtlicher Ressourcen vor besondere Herausforderungen stellt.</p>
<p><strong>Projektergebnisse werden kostenfrei bereitgestellt werden</strong></p>
<p>Das Vorhaben wird von der TH Köln gemeinsam mit der HK Business Solutions GmbH (HKBS), der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der luckycloud GmbH umgesetzt. Das Team der TH Köln ist dabei für die Entwicklung und Evaluation von Technologie-Bausteinen für den Betrieb dezentraler Datenräume verantwortlich. Projektkoordination und Praxisanbindung liegen bei der HKBS. Die JLU entwickelt ebenfalls Technologie-Bausteine, untersucht Nutzungs- sowie Anwendungsperspektiven und leitet die Evaluation der Ergebnisse. Als unabhängiger Cloud-Provider bringt die luckycloud GmbH ihre Erfahrung ein und unterstützt den Transfer der Ergebnisse in die Praxis.</p>
<p>„Wir wollen im Rahmen des Projekts eine Grundlage schaffen, auf der kleine und mittelständische Unternehmen digitale Dienste sicher einsetzen und langfristig flexibel bleiben können“, erklärt Nguyen. „Dazu sollen die Projektergebnisse in Form von Demonstratoren, Leitfäden und Werkzeugen kostenfrei bereitgestellt werden, um KMU den Einstieg in souveräne Cloud-Technologien zu erleichtern.“<br />
Über das Projekt</p>
<p>Das Forschungsprojekt „Dezentrale Datenräume für mehr Sicherheit und Souveränität bei der Cloud-Nutzung“ (DREAM) wird an der TH Köln von Prof. Dr. Hoai Viet Nguyen vom Advanced Media Institute und Prof. Dr. Matthias Böhmer vom Cologne Institute for Digital Ecosystems geleitet. Das Vorhaben wird im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)“ vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt noch bis Oktober 2028 mit rund 1,28 Millionen Euro gefördert.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/mehr-sicherheit-und-datensouveraenitaet-in-der-cloud_133379.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.th-koeln.de/hochschule/mehr-sicherheit-und-datensouveraenitaet-in-der-cloud_133379.php</a></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:<br />
</strong>TH Köln<br />
Sybille Fuhrmann<br />
Leiterin Hochschulkommunikation<br />
0221 8275 3051<br />
<a href="mailto:sybille.fuhrmann@th-koeln.de" target="_blank" rel="noopener">sybille.fuhrmann@th-koeln.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/sicherheit-und-datensouveraenitaet/">Sicherheit und Datensouveränität</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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