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	<title>Sucht- und Präventionsforschung Archive - Hochschulnetzwerk NRW</title>
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		<title>Analyse von Suchtmittel-Werbung bei EM-Spiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 08:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht- und Präventionsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Hochschule NRW]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Suchthilfe-Studierende der katho analysierten beim Viertelfinalspiel der Europa-Meisterschaft 2024 die Werbeeinblendungen für Alkohol und Glücksspiele mit besonderem Fokus auf Dominanz und Positionierung der Werbung im Spielverlauf [...].</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h3>Studierende kommen zu alarmierendem Ergebnis</h3>
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<p>Anstatt auf der Fanmeile kamen die Studierenden des Master-Studiengangs Sucht­therapie zum Deutschlandspiel am Freitagabend im Seminarraum der katho zusammen. Gemeinsam analysierten sie eine oft übersehene Problematik bei Fußballübertragungen: Suchtmittelwerbung. Die Studierenden, die begleitend zu ihrem Studium in Einrichtungen der Suchthilfe bereits als Sozialarbeiter_innen tätig sind, dokumentierten im Fünf-Minuten-Takt die Werbeeinblendungen für Alkohol und Glücksspiele in Werbespots und Fußballplatzbanden. Denn neben der Biermarke Bitburger ist auch der Sportwettenanbieter Betano offizieller Sponsor der Fußball-EM. In der Analyse zeigte sich, dass Alkoholwerbung in unmittelbarer Nähe zu den Spielpausen wie Halbzeitpause, Abpfiff der regulären Spielzeit, Halbzeit der Verlängerung und Gesamtabpfiff gezeigt wurde. Außerdem gab es ab der 20. Spielminute nur noch drei fünfminütige Zeitfenster, in denen kein Werbebanner für Glücksspiele eingeblendet wurde.</p>
<p><strong>Platzierung von Bierwerbung nach Uefa-Slogan ist alarmierend</strong></p>
<p>Frischknecht, der gemeinsam mit Sebastian Müller (Leiter der Suchtambulanz der Caritas München und Oberbayern) die Auswertung begleitete, spricht angesichts der Ergebnisse von einem suchtpolitischen Versagen: „Durch Alkoholkonsum in Deutschland entstehen den Krankenkassen und indirekt der Volkswirtschaft jährlich 60 Milliarden Euro Kosten – ganz zu schweigen von dem persönlichen Leid, das durch den Alkoholkonsum in den Familien entsteht.“ Für ihn ist unverständlich, weshalb die Bitburger-Brauerei direkt im Anschluss an den Uefa-Slogan „Because Every Child Is A Champion“ Werbung für ihr Bier machen darf. Auch ein seit Jahren von Bundesdrogenbeauftragtem Burkhardt Blienert und anderen Politiker_innen gefordertes Werbeverbot blieb bisher aus.</p>
<p>Alarmierend findet Frischknecht auch die Positionierung der Alkoholwerbung im Spielverlauf – immer vor den Abpfiffen mit Pausencharakter. Aus Sicht des Suchtforschers werbepsychologisch der beste Sendeplatz für Bierwerbung – nicht nur, weil genug Zeit ist, sich ein Bier zu holen, sondern auch, weil mit den Abpfiffen die Anspannung während eines Fußballspiels nachlässt und sich der Alkoholkonsum direkt mit der Entspannungswirkung ‚ankonditionieren‘ lässt. Frischknecht: „Es würde mich sehr wundern, wenn die Werbepsycholog_innen diesen Sendeplatz nicht absichtlich ausgesucht hätten.“</p>
<p><strong>„Abhängige Menschen sind die besten Kunden“</strong></p>
<p>Auch von der Häufigkeit der Glücksspiel-Werbung zeigten sich Müller und Frischknecht überrascht: Beide hätten weitaus mehr Alkoholwerbung und weniger Glücksspielwerbung erwartet. „Hieran zeigt sich, dass die Politik lieber Lobby-Interessen vertritt als das Wohl von Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen“, so das Fazit des Suchtforschers. Bereits seit Jahrzehnten wirke die Glücksspielindustrie in die Gesetzgebung hinein. Im Glücksspielstaatsvertrag steht, dass Glücksspiel zur Befriedigung des natürlichen Spieltriebs benötigt wird. „Natürlich hat der Mensch einen natürlichen Spieltrieb, aber Glücksspiele haben in diesem Zusammenhang nichts verloren“, findet Frischknecht. Denn anders als beim Fußball, bei dem man mit seinen Mitspieler_innen gegen andere Teams im Wettkampf stehen will, Erfolge feiern und Verluste in der Gemeinschaft verarbeiten will, entstünde durch Glücksspiele ein Abhängigkeitspotenzial – insbesondere durch von der Glücksspiel-Industrie „hochgezüchteten Spiele, die menschliche Bedürfnisse gesundheitsschädlich ausnutzen, denn abhängige Menschen sind die besten Kunden“.</p>
<p>Auf ihre Arbeit übertragen entwickelten die Studierenden im Anschluss an das Spiel die Idee, eine solche Analyse-Übung mit ihren Patient_innen durchzuführen. Damit könnte ihnen bewusster werden, an wie vielen Stellen sie von der Suchtmittelindustrie unbewusst beeinflusst werden. „Dies könnte Suchterkrankten auf ihrem Weg der Abstinenz helfen, wachsamer durch die Welt zu gehen und Schuldzuweisungen besser zu verarbeiten – denn dass Alkohol und Glücksspiele überall so angepriesen werden, ist nicht ihre Schuld“, fasst Frischknecht zusammen.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://katho-nrw.de/news/detailansicht/suchtpolitisches-versagen-studierende-analysieren-em-viertelfinalspiel" rel="noopener" target="_blank">https://katho-nrw.de/news/detailansicht/suchtpolitisches-versagen-studierende-analysieren-em-viertelfinalspiel</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Holger Walz<br />
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
<a href="mailto:h.walz@katho-nrw.de" target="_blank" rel="noopener">h.walz@katho-nrw.de</a><br />
0221 7757508<br />
und an: <a href="mailto:presse@katho-nrw.de" target="_blank" rel="noopener">presse@katho-nrw.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/analyse-von-suchtmittel-werbung-bei-em-spiel/">Analyse von Suchtmittel-Werbung bei EM-Spiel</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gestiegener Substanzkonsum im Corona-Lockdown</title>
		<link>http://hn-nrw.org/gestiegener-substanzkonsum-im-corona-lockdown/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2022 14:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht- und Präventionsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Hochschule NRW]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch einen erhöhten Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis im Corona-Lockdown waren Menschen psychisch stärker belastet als jene, die in dieser Zeit wenig oder keine Substanzen zu sich nahmen. Das zeigt eine Studie der katho[...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/gestiegener-substanzkonsum-im-corona-lockdown/">Gestiegener Substanzkonsum im Corona-Lockdown</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><h3>Bundesweite Studie der katho zu Auswirkungen der Pandemie</h3>
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<p>Forscher_innen der katho haben in einer bundesweiten Studie zu psychischer Gesundheit und Substanzkonsum im ersten Lockdown der Corona-Pandemie 2.369 Personen befragt. Von ihnen steigerten rund 28 Prozent im Lockdown ihren Alkoholkonsum, 29 Prozent ihren Tabakkonsum und 21 Prozent ihren THC-Konsum – und waren in der Folge signifikant stärker psychisch belastet als Personen, die im selben Zeitraum ihren Substanzkonsum gesenkt oder gar nichts konsumiert hatten. Vor allem Menschen mit gesteigertem Alkoholkonsum waren von Depressionen und Ängsten betroffen: Sie litten signifikant mehr unter Einsamkeit und hatten häufiger Suizidgedanken. Zudem hatten sie mehr finanzielle Einbußen wegen des Lockdowns und waren durch die soziale Distanzierung subjektiv stärker belastet als Personen, die im selben Zeitraum ihren Alkoholkonsum gesenkt hatten oder gar nichts getrunken hatten.</p>
<p>„Zwar haben rund 30 Prozent der Befragten ihren Alkoholkonsum während des Lockdowns gesenkt, aber ähnlich viele wiederum ihren Konsum gesteigert“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Daniel Deimel. „Dass diese Menschen psychisch stärker belastet waren, interpretieren wir als eine Folge eines dysfunktionalen Bewältigungsmusters und der Probleme mit der Affektregulation im Zusammenhang mit dem Lockdown“, so Deimel weiter.</p>
<p><strong>Risikopatient_innen litten stärker unter Depressionen, Ängsten und Suizidgedanken</strong></p>
<p>In einer weiteren Analyse stellten die Forscher_innen fest, dass Risikogruppen für einen schweren Covid-19-Verlauf psychisch belasteter waren, als Menschen ohne eine entsprechende Vorerkrankung. Das zeigte sich an erhöhten Raten von Depressionen, Ängsten und Suizidgedanken. Zu der Risikogruppe gehörten Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus, chronische Atemwegserkrankungen, Koronare-Herzkrankheit, ein geschwächtes Immunsystem oder Tumorerkrankungen. 47 Prozent der Studienteilnehmer_innen waren Teil der Risikogruppe. Das Robert Koch-Institut rechnet mit einem Anteil von 52 Prozent der Gesamtbevölkerung, die zur Risikogruppe gehören. Vorerkrankte Menschen haben sich während des Lockdowns verstärkt Sorgen um ihre eigene Gesundheit gemacht und von mehr Einsamkeit berichtet. Dies wiederum verstärkte eine depressive Symptomatik.</p>
<p><strong>Mehr psychosoziale und psychotherapeutische Angebote nötig</strong></p>
<p>Rund 36 Prozent der Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf berichteten von einer moderaten depressiven Symptomatik und 30 Prozent von klinisch relevanten Symptomen einer Angststörung. „Gerade das Gefühl von Einsamkeit während des Lockdowns hat das Risiko für depressive Symptome insbesondere bei vulnerablen Personengruppen erhöht“, sagt Prof.in Dr.in Christine Firk, Mitautorin der Studie.</p>
<p>Die Forscher_innen fordern daher mehr psychosoziale und psychotherapeutische Angebote, um die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit auffangen zu können. Denn die Folgen von psychischen Beeinträchtigungen und Störungen sind mit hohem individuellem Leid und hohen gesellschaftlich Kosten verbunden.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br /><a href="https://katho-nrw.de/news/detailansicht/bundesweite-studie-gestiegener-substanzkonsum-im-corona-lockdown-fuehrte-verstaerkt-zu-depressionen-angst-und-einsamkeit" target="_blank" rel="noopener">https://katho-nrw.de/news/detailansicht/bundesweite-studie-gestiegener-substanzkonsum-im-corona-lockdown-fuehrte-verstaerkt-zu-depressionen-angst-und-einsamkeit</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartner:</strong><br />Holger Walz<br />Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen<br /><a href="mailto:h.walz@katho-nrw.de" target="_blank" rel="noopener">h.walz@katho-nrw.de</a><br />0221 7757508</div>
</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/gestiegener-substanzkonsum-im-corona-lockdown/">Gestiegener Substanzkonsum im Corona-Lockdown</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bundesweite Studie zu Substanzkonsum zum Sex</title>
		<link>http://hn-nrw.org/bundesweite-studie-zu-substanzkonsum-zum-sex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 14:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht- und Präventionsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Hochschule NRW]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=13452</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für viele Suchtpatient_innen sind sexuelle Settings ein Rückfallrisiko, denn über 80 Prozent sprechen in ihrer Therapie nicht über Sexualität. Spezifische Behandlungsansätze fehlen bislang [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/bundesweite-studie-zu-substanzkonsum-zum-sex/">Bundesweite Studie zu Substanzkonsum zum Sex</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>Substanzkonsum zum Sex ist bei Suchtpatient_innen weit verbreitet</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none"><img decoding="async" width="1024" height="680" title="191022_Sucht_katho" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/10/191022_Sucht_katho.jpg" alt class="img-responsive wp-image-13453" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/10/191022_Sucht_katho-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/10/191022_Sucht_katho-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/10/191022_Sucht_katho-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/10/191022_Sucht_katho-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/10/191022_Sucht_katho.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Katholische Hochschule NRW</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><strong>Aachen/ Köln, den 19. Oktober 2022.</strong> 57 Prozent der befragten Patient_innen, die sich wegen einer Abhängigkeitserkrankung in einer Suchttherapie befinden, konsumieren Alkohol, Kokain oder Amphetaminen zum Sex. Dabei nutzen Frauen Stimulanzien häufiger als Männer. Das zeigt eine Studie, die Forschende der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) durchgeführt haben und die vom Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) gefördert wurde. Für viele Suchtpatient_innen sind sexuelle Settings ein Rückfallrisiko, denn über 80 Prozent sprechen in ihrer Therapie nicht über Sexualität. Spezifische Behandlungsansätze fehlen bislang.</p>
<p>In einer bundesweiten Studie, die vom Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) gefördert wurde, wurden in zehn Suchtkliniken 490 Patient_innen zum sexualisierten Substanzkonsum befragt. 57 Prozent der Befragten gaben an, dass sie „öfters“ oder „sehr oft“ Substanzen zum Sex konsumiert haben. Dabei praktizierten Frauen dies häufiger als Männer. Insbesondere sog. Stimulanzien wie Kokain oder Amphetamin werden zum Sex konsumiert. Wichtige Motive für den sexualisierten Substanzkonsum liegen in der Steigerung des sexuellen Erlebens, zum Beispiel indem die Konsument_innen mit der Einnahme ihr sexuelles Bedürfnis verstärken oder ein erhöhtes sexuelles Selbstbewusstsein und eine gesteigerte sexuelle Leistungsfähigkeit empfinden. Für andere Suchtpatient_innen hingegen ist bedeutsam, durch die Drogen Sexualität und Intimität überhaupt erst erlebbar zu machen, indem Ängste und negative Gefühle überwunden werden. Das Vorliegen von sexuellen Funktionsstörungen bei Männern oder Missbrauchserfahrungen erhöhen die Nutzung von Substanzen zum Sex.</p>
<p>und 17 Prozent der befragten Patient_innen gaben an, dass sexuelle Settings mit einem subjektiv erhöhten Risiko einhergehen, wieder mit der Substanz rückfällig zu werden. Obwohl Sexualität und sexuelle Settings für viele Suchtpatient_innen eine hohe Relevanz haben, wird dieser Lebensbereich nur selten in der Therapie thematisiert. So gaben 82 Prozent der befragten Patient_innen an, dass gar nicht oder nur sehr wenig in der Therapie über Sexualität gesprochen wird. „Dies hängt einerseits mit einer Unsicherheit der behandelnden Therapeut_innen zusammen, adäquat über Sexualität sprechen zu können, und zum anderen mit fehlenden spezifischen Behandlungskonzepten in der Suchttherapie“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Daniel Deimel vom Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP) an der katho.</p>
<p>Denn sexualisierter Substanzkonsum war bisher nur in Form von Chemsex bei Männern, die Sex mit Männern haben, ein relevantes Thema in der Suchtberatung und Suchttherapie. „Wir konnten nun erstmalig zeigen, dass der Konsum von Alkohol und anderen Drogen zum Sex deutlich verbreiteter ist als angenommen und auch bei heterosexuellen Patient_innen eine Rolle spielt“, so Deimel. „In einem weiteren Schritt müssen wir nun in der Suchtberatung und der Suchttherapie spezifische Beratungs- und Behandlungsansätze entwickeln, um dem Beratungsbedarf von Suchterkrankten für den sexualisierten Substanzkonsum gerecht zu werden.“</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://katho-nrw.de/news/detailansicht/bundesweite-studie-substanzkonsum-zum-sex-ist-bei-suchtpatient-innen-weit-verbreitet-spezifische-therapieansaetze-fehlen-bislang" target="_blank" rel="noopener">https://katho-nrw.de/news/detailansicht/bundesweite-studie-substanzkonsum-zum-sex-ist-bei-suchtpatient-innen-weit-verbreitet-spezifische-therapieansaetze-fehlen-bislang</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Holger Walz<br />
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
<a href="mailto:h.walz@katho-nrw.de" target="_blank" rel="noopener">h.walz@katho-nrw.de</a><br />
0221 7757508</div>
</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/bundesweite-studie-zu-substanzkonsum-zum-sex/">Bundesweite Studie zu Substanzkonsum zum Sex</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erhöhte Vulnerabilität für psychische Erkrankungen</title>
		<link>http://hn-nrw.org/erhoehte-vulnerabilitaet-fuer-psychische-erkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 08:01:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht- und Präventionsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Hochschule NRW]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=13331</guid>

					<description><![CDATA[<p>Depressionen, Substanzkonsum, Suizidalität und posttraumatischer Stress: Menschen, die der Sexarbeit nachgehen, haben eine erhöhte Vulnerabilität, psychische Erkrankungen auszubilden [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/erhoehte-vulnerabilitaet-fuer-psychische-erkrankungen/">Erhöhte Vulnerabilität für psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-12 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><h3>Europaweites Review zu psychischer Gesundheit von Sexarbeiter*innen</h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="1920" height="1275" title="14092022_katho_Pixabay_Tamalee" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/09/14092022_katho_Pixabay_Tamalee.jpg" alt class="img-responsive wp-image-13332" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/09/14092022_katho_Pixabay_Tamalee-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/09/14092022_katho_Pixabay_Tamalee-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/09/14092022_katho_Pixabay_Tamalee-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/09/14092022_katho_Pixabay_Tamalee-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/09/14092022_katho_Pixabay_Tamalee-1200x797.jpg 1200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/09/14092022_katho_Pixabay_Tamalee.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-11"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© Pixabay / Tamalee</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-14 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-12"><p><strong>Aachen, den 14. September 2022.</strong> Depressionen, Substanzkonsum, Suizidalität und posttraumatischer Stress: Menschen, die der Sexarbeit nachgehen, haben eine erhöhte Vulnerabilität, psychische Erkrankungen auszubilden. Das zeigt eine Übersichtsarbeit, die Forschende der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) kürzlich in der Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“ veröffentlicht haben. Anlaufstellen mit fachlich versiertem Personal, die die betroffenen Sexarbeiter_innen in weiterführende Behandlungen vermitteln, könnten die belastende Situation verbessern.</p>
<p>In der Arbeit mit dem Titel „Psychische Gesundheit von Sexarbeiter_innen in Europa: ein Scoping-Review“ analysierten die Forschenden zwölf europäische Studien aus Großbritannien, Schottland, Irland, Dänemark, den Niederlanden, Spanien, Portugal und der Schweiz, die die psychische Gesundheit von 1.895 Sexarbeiter_innen in den Fokus nahmen. Im Ergebnis berichteten 56 bis 75 Prozent der befragten Sexarbeiter_innen über mindestens eine psychische Störung. Besonders häufig treten bei den Befragten Depressionen, Substanzkonsum, Suizidalität und posttraumatischer Stress auf.</p>
<p>„Nicht Sexarbeit an sich führt zu einem schlechteren Gesundheitszustand, sondern einige Vulnerabilitätsfaktoren nehmen offenbar Einfluss auf die gesundheitliche Situation“, sagt Mitinitiatorin der Studie Anna Mühlen. Als belastende Faktoren konnten der Migrationshintergrund von Sexarbeiter_innen, mögliche Gewalterfahrungen, der Arbeitsumfang, der Kontext, indem die Sexarbeit stattfindet, sowie eine geringe soziale Unterstützung ausgemacht werden.</p>
<p>Die Forscher_innen fordern niedrigschwellige Anlaufstellen mit fachlich versiertem Personal, die die betroffenen Sexarbeiter_innen in weiterführende Behandlungen vermitteln. Zudem sollten Ansätze entwickelt werden, die auf eine Förderung der psychischen Gesundheit von Sexarbeiter_innen abzielen. Die Politik müsse diese Personengruppe in den Fokus nehmen und unterstützen: „Ein Verbot von Sexarbeit ist nicht zielführend, da hierdurch Sexarbeiter_innen in die Illegalität gedrängt werden und die Zugänge für eine psychosoziale Beratung und Unterstützung massiv erschwert werden“, sagt Prof. Dr. Daniel Deimel vom Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP) der katho.</p>
<p><strong>Origialmeldung:<br /></strong><a href="https://katho-nrw.de/news/detailansicht/europaweites-review-sexarbeiter-innen-haben-eine-erhoehte-vulnerabilitaet-fuer-psychische-erkrankungen" target="_blank" rel="noopener">https://katho-nrw.de/news/detailansicht/europaweites-review-sexarbeiter-innen-haben-eine-erhoehte-vulnerabilitaet-fuer-psychische-erkrankungen</a></p>
<div>
<div><strong>Ansprechpartner:<br /></strong>Holger Walz<br />Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br /><a href="mailto:h.walz@katho-nrw.de" target="_blank" rel="noopener">h.walz@katho-nrw.de</a><br />und <a href="mailto:presse@katho-nrw.de" target="_blank" rel="noopener">presse@katho-nrw.de</a><br />0221 7757508</div>
</div>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/erhoehte-vulnerabilitaet-fuer-psychische-erkrankungen/">Erhöhte Vulnerabilität für psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>FH-Projekt „Weiblichkeit und Sucht“</title>
		<link>http://hn-nrw.org/fh-projekt-weiblichkeit-und-sucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2022 08:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht- und Präventionsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Bielefeld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=12978</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ergebnisse des Projekts  sollen dazu genutzt werden, künftig passendere Hilfsangebote zu etablieren [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/fh-projekt-weiblichkeit-und-sucht/">FH-Projekt „Weiblichkeit und Sucht“</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-16 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-13"><h3><b>Das Ziel: Erkennen, was die Betroffenen in unterschiedlichen Lebensphasen brauchen</b></h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-17 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-5 hover-type-none"><a href="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/08/08082022_FH-Bielefeld_P.-Pollmeier_Weiblichkeit-und-Sucht.jpg" class="fusion-lightbox" data-rel="iLightbox[25052022_FH-Münster_Pulverbeschichtung_web]" data-caption="© FH Bielefeld / P. Pollmeier" data-title="08082022_FH-Bielefeld_P.-Pollmeier_Weiblichkeit-und-Sucht" title="08082022_FH-Bielefeld_P.-Pollmeier_Weiblichkeit-und-Sucht"><img decoding="async" width="1024" height="680" alt="Jürgen Gröninger vom Laserzentrum der FH Münster (l.) traf Mitarbeiter der Firma BK-Pulverbeschichtung. Die Hochschule arbeitet zusammen mit dem Steinfurter Unternehmen im Forschungsprojekt „Laserabtrag lokaler Fehlstellen“ (kurz: „LaLoFe“)." src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/08/08082022_FH-Bielefeld_P.-Pollmeier_Weiblichkeit-und-Sucht.jpg" class="img-responsive wp-image-12980" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/08/08082022_FH-Bielefeld_P.-Pollmeier_Weiblichkeit-und-Sucht-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/08/08082022_FH-Bielefeld_P.-Pollmeier_Weiblichkeit-und-Sucht-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/08/08082022_FH-Bielefeld_P.-Pollmeier_Weiblichkeit-und-Sucht-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/08/08082022_FH-Bielefeld_P.-Pollmeier_Weiblichkeit-und-Sucht-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/08/08082022_FH-Bielefeld_P.-Pollmeier_Weiblichkeit-und-Sucht.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></a></span></div><div class="fusion-text fusion-text-14"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© FH Bielefeld / P. Pollmeier</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-18 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-19 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-15"><p><strong>Bielefeld, den 08. August 2022. </strong> Über Suchterkrankungen wird nach wie vor zu wenig gesprochen – vor allem, wenn sie Frauen betreffen. Dabei ist es für eine erfolgreiche Therapie entscheidend zu wissen, wie Sozialisierung, Lebensereignisse und Suchtbiografie zusammenhängen. Um das Thema näher zu beleuchten, haben Prof. Dr. Katja Makowsky und Dr. Havva Mazı vom Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule (FH) Bielefeld in ihrem Projekt „Weiblichkeit und Sucht – Resilienz bei suchterkrankten Frauen und ihre Bewältigungsstrategien im Lebenslauf (WuS)“ sieben suchterkrankte Frauen zu ihren Erfahrungen und Erlebnissen interviewt. Diese hielten sich zum Zeitpunkt der Befragungen in der psychosomatischen Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen Brilon-Wald auf, mit der die FH in diesem Projekt kooperiert. Das Ergebnis: Krankheitseinsicht, soziale Unterstützung, die Distanz zu Suchtmitteln und die Kontrolle über das eigene Leben sind essenzielle Beweggründe und Ressourcen für die Frauen.</p>
<p><strong>Subjektive Strategien der Suchtbewältigung sind vielfältig</strong></p>
<p>„Unser Ziel war es, zu erkennen, was Frauen benötigen, um sich aus ihrer Sucht zu befreien“, erklärt Projektleiterin Makowsky. „Denn bestimmte Hilfsangebote können nur in bestimmten Phasen der Krankheitsbewältigung angenommen werden. Diese Phasen müssen daher richtig erkannt und genutzt werden.“ So zeigen Betroffene in unterschiedlichen Phasen verschiedene Umgangsweisen mit der Sucht, die von Wut über Selbst-Isolierung bis hin zur proaktiven Bewältigung reichen können.</p>
<p>Um herauszufinden, wie biografische Ereignisse die Frauen geprägt und sich auf die Suchterkrankung ausgewirkt haben, wurden die mitgeschnittenen Interviews einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Im Vordergrund standen dabei die subjektiven „weiblichen“ Bewältigungsstrategien. Das langfristige Ziel: Unterstützungsangebote liefern, die speziell auf die Bedürfnisse und Lebensphasen von Frauen zugeschnitten sind, damit sie wieder aktiver am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.</p>
<p><strong>Essenziell: die Krankheitseinsicht und der Schritt, sich in eine Suchtbehandlung zu begeben</strong></p>
<p>„Die mit Abstand wichtigste Ressource ist, dass die Frauen ihre Krankheit auch als solche erkennen und sich in Behandlung begeben“, so die stellvertretende Projektleiterin Dr. Havva Mazı. Dabei können unterschiedliche Beweggründe eine Rolle spielen. Eine aus der Türkei stammende Frau möchte mithilfe der Therapie ihre Familienverhältnisse aufrechterhalten und ihre Kinder schützen, wie sie im Interview beschreibt: „Mein Ehemann sagte mir immer: ‚Schau mal, du kennst die Situation selbst, wie es sich auf die Kinder auswirkt. Mach‘ das, was du kannst. Schreck‘ die Kinder nicht ab. Sonst würden sie in Zukunft nicht mehr zu uns kommen, und darüber wärest du sehr traurig.‘“</p>
<p>Auch für eine der deutschstämmigen Frauen waren Ehe und Familie die vorrangige Motivation, die Therapie zu beginnen: „Ich bin 62 und sozusagen Rentnerin, und ich muss mich irgendwie völlig neu ausrichten. Nein, ich meine, ich muss gar nichts, ich kann auch einfach weitersaufen. Aber damit geht alles kaputt. Ich gehe kaputt, meine Ehe geht kaputt, und ich bin jetzt 36 Jahre mit meinem Mann zusammen.“</p>
<p><strong>„Ein Leben muss doch auch einen Sinn haben.“</strong></p>
<p>Auch die Suche nach einem Sinn im Leben gibt den Frauen Kraft, um sich, teils zum wiederholten Male, auf eine Therapie einzulassen. „Ich möchte gerne herausfinden, wie ich ein sinnhaftes Leben führen kann“, sagt eine. „Es ist ja nicht damit getan zu sagen: ‚So, ich trinke jetzt nicht mehr.‘ Also das Trinken alleine ist es ja nicht. Ich möchte ja auch ein Leben leben. Mein Leben leben und nicht am Ende meines Lebens feststellen, dass ich das Leben eines anderen gelebt habe. Wie soll ich das beschreiben? Ein Leben muss doch auch einen Sinn haben.“</p>
<p>Eine andere junge Frau berichtet, dass sie in der Fürsorge für ihren schwerbehinderten Halbbruder einen Sinn gefunden hat: „Er hängt auch sehr an mir, das weiß ich. Deswegen möchte ich auf jeden Fall mein Leben auf die Reihe kriegen und auch für ihn da sein. Und das möchte ich nicht mit Drogen oder Alkohol.“</p>
<p><strong>Soziale Kontakte und Unterstützung: Familie und Freunde können bei der Suchtbewältigung helfen</strong></p>
<p>Der Lebenspartner, Familienangehörige und Freunde spielen bei der Bewältigung der Suchterkrankung eine große Rolle. Sie können motivierend einwirken, im Alltag unterstützen und beispielsweise die Teilnahme an längeren Therapien erleichtern. Eine der Frauen berichtet: „Mittlerweile geht es mir besser. Ich denke einerseits, weil ich jetzt hier in der Klinik bin, aber auch, weil mein Freund mich unterstützt, wo er nur kann. Er ist immer für mich da, genauso wie meine Mutter.“</p>
<p><strong>Eine weitere Ressource: Gestaltung von gesunden Beziehungen</strong></p>
<p>Mehrere der Frauen berichten, dass sie die Beziehungen zu ihrer Umwelt verbessern wollen, sich aber schnell überfordert fühlen. Dr. Havva Mazı: „Eine der Frauen hat zum Beispiel Probleme damit, wieder eine Beziehung zu ihrer Mutter und ihrer Schwester aufzubauen, weil sie die beiden bestohlen hat und sich deswegen schämt.“ In der Therapie möchte sie daran arbeiten. Haustiere sieht sie dabei als eine gute Möglichkeit: „Für den Anfang erst mal eine Katze. Das fehlt mir irgendwie: jemand, den ich verwöhnen kann, mit dem ich reden kann und der auf mich wartet und sich freut, wenn ich nach Hause komme.“</p>
<p><strong>Hobbys und ein strukturierter Alltag schaffen Distanz zu Suchtmitteln</strong></p>
<p>Ein entscheidender Faktor für den Therapieerfolg ist die Distanz zu Suchtmitteln. Vor allem alkoholabhängige Frauen haben es schwer, da Alkohol überall und zu jeder Zeit verfügbar ist. Daher haben die Gestaltung der Freizeit sowie ein strukturierter Alltag große Bedeutung. So erzählt eine junge Patientin: „Sport hilft mir zum Beispiel gut, weil ich dann die Anspannung loswerde. Wenn mich das Verlangen überkommt, dann muss ich mich ablenken, zum Beispiel mit Musik oder eben Sport.“ Eine andere: „Kochen, die Wohnung aufräumen, die Wäsche waschen – das sind vielleicht alles Kleinigkeiten, aber die müssen strukturiert sein über den Tag. Damit ich nicht irgendwann am Tag Leerlauf habe und wieder an die Sucht denke.“</p>
<p><strong>Verantwortung übernehmen für die eigenen Kinder</strong></p>
<p>Ein weiterer Beweggrund für viele Frauen, sich aus ihrer Sucht zu befreien: Verantwortung übernehmen und Kontrolle gewinnen. So berichtet eine der befragten Alkoholikerinnen, die zweifache Mutter ist, während ihrer Schwangerschaften nicht getrunken zu haben. Ähnlich erging es einer 21-jährigen Mutter, die ihre ersten beiden Kinder mit 15 und 18 Jahren bekam. Beide Kinder musste sie aufgrund ihrer Suchterkrankung zur Adoption freigeben. Nun hat sie sich für eine Therapie entschieden, da sie mit ihrem dritten Kind im siebten Monat schwanger ist und ihr Kind selbst großziehen möchte.</p>
<p>Professionelle Betreuer können Frauen dabei helfen, die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen, etwa in Finanzfragen. „Ich muss wieder lernen, mit Geld umzugehen“, sagt eine. „Am Ersten des Monats, wenn das Geld kommt, fahre ich mit meiner Betreuerin immer direkt zur Bank. Dann mache ich meine ganzen Überweisungen.“</p>
<p><strong>Qualitative Inhaltsanalyse zeigt auf: Die Frauen haben ähnliche Strategien</strong></p>
<p>Havva Mazı zeigt sich von den Gesprächen mit den Frauen tief beeindruckt: „Es ist faszinierend zu sehen, wie sie es schaffen, trotz der widrigen Umstände, in denen sie sich befinden, immer wieder aufzustehen, ihre Lebensfreude nicht zu verlieren und bestrebt sind, ein geregeltes Leben zu führen.“ Trotz der sehr unterschiedlichen Suchtbiografien falle auf, dass die Frauen ähnliche Bewältigungsstrategien verfolgen.</p>
<p>Die vorläufigen Ergebnisse des Projekts „Weiblichkeit und Sucht“ sollen nun genutzt werden, um künftig passendere Hilfsangebote zu etablieren. Und ein Folgeprojekt ist bereits in Arbeit. Es soll Unterstützungsbedarfe von suchterkrankten Schwangeren und Müttern mit Kindern im Alter bis drei Jahren ermitteln sowie mögliche Hindernisse für die Annahme von Hilfsangeboten identifizieren.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://www.fh-bielefeld.de/presse/pressemitteilungen/fh-projekt-weiblichkeit-und-sucht-das-trinken-alleine-ist-es-ja-nicht" target="_blank" rel="noopener">https://www.fh-bielefeld.de/presse/pressemitteilungen/fh-projekt-weiblichkeit-und-sucht-das-trinken-alleine-ist-es-ja-nicht</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
FH Bielefeld<br />
Leiter Hochschulkommunikation<br />
Dr. phil. Lars Kruse<br />
+49 (0)521 106 7754<br />
<a href="mailto:presse@fh-bielefeld.de" rel="noopener" target="_blank">presse@fh-bielefeld.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/fh-projekt-weiblichkeit-und-sucht/">FH-Projekt „Weiblichkeit und Sucht“</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interventionstherapeutisches Angebot</title>
		<link>http://hn-nrw.org/interventionstherapeutisches-angebot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Student]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 12:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht- und Präventionsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Hochschule NRW]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hn-nrw.de/?p=12376</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jugendliche, die zu einem mit Risiken verbundenen Verhalten oder problematischem Drogenkonsum neigen, können jetzt an einer Studie der Katholischen Hochschule NRW teilnehmen, die die Selbstreflexion anregen soll. [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-20 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-16" style="--awb-text-transform:none;"><h3>Ein Forschungsprojekt der katho unterstützt Jugendliche bei der Selbstkontrolle</h3>
<h3></h3>
<h3></h3>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-21 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-6 hover-type-none"><a href="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/05/100522_katho_Grafik-SOLVE_1_TH-Köln_katho.jpg" class="fusion-lightbox" data-rel="iLightbox[71c20fbd21ff63f2d23]" data-caption="@ katho/TH Köln" data-title="100522_katho_Grafik-SOLVE_1_TH-Köln_katho" title="100522_katho_Grafik-SOLVE_1_TH-Köln_katho"><img decoding="async" width="1024" height="680" src="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/05/100522_katho_Grafik-SOLVE_1_TH-Köln_katho.jpg" alt class="img-responsive wp-image-12377" srcset="http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/05/100522_katho_Grafik-SOLVE_1_TH-Köln_katho-200x133.jpg 200w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/05/100522_katho_Grafik-SOLVE_1_TH-Köln_katho-400x266.jpg 400w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/05/100522_katho_Grafik-SOLVE_1_TH-Köln_katho-600x398.jpg 600w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/05/100522_katho_Grafik-SOLVE_1_TH-Köln_katho-800x531.jpg 800w, http://hn-nrw.org/wp-content/uploads/2022/05/100522_katho_Grafik-SOLVE_1_TH-Köln_katho.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 640px) 100vw, 400px" /></a></span></div><div class="fusion-text fusion-text-17" style="--awb-text-transform:none;"><p style="text-align: right;"><span style="color: #878787;">© katho/TH Köln<br />
</span></p>
</div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-22 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-23 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-18" style="--awb-text-transform:none;"><p><strong>Köln, den 25. April 2022</strong>. „Wir haben ein Spiel entwickelt, das bestimmte Aspekte des Draufgängertums widerspiegelt. Es handelt sich um einen sogenannten Endless-Runner, bei dem die Spielfigur einen Hindernisparcours durchquert und immer schneller wird. Es folgt ein Sinneseindruck auf den<br />
nächsten. Darüber hinaus durchleben die Spielerinnen und Spieler aber auch typische soziale Probleme in verschiedenen Chat-Szenarien, für die sie Lösungen finden müssen“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Emmanuel Guardiola vom Cologne Game Lab der TH Köln. Der spielerische Ansatz in Kombination mit einem interventionstherapeutischen Angebot soll die Jugendlichen zur Verhaltensänderung motivieren. Insbesondere steht die Frage im Raum, wie man die eigenen persönlichen Bedürfnisse nach Aufregung und Spontanität mit überlegtem Handeln verknüpfen kann. „Mit der nun anstehenden Feldstudie prüfen wir, inwieweit wir mit unserem Konzept Erfolg haben und tatsächlich zu Verhaltensänderungen anregen können“, ergänzt Nuri Wieland vom Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP) der katho.</p>
<p><strong>Fallstudie mit Spiel und Gespräch</strong></p>
<p>Das Studiendesign: Bei einem ersten Termin beantworten die Teilnehmenden einen Fragebogen, sprechen mit einer Psychologin und laden das Spiel mit dem Namen „Stop and Think“ auf ihr Smartphone. Anschließend haben sie etwa fünf Tage Zeit zum Spielen. Es folgen ein zweites Gespräch und ein weiterer Fragebogen. Mit etwas zeitlichem Abstand wird dann noch einmal der telefonische Kontakt gesucht, um die Langzeitwirkung zu ermitteln.<br />
Mitmachen können Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren, die impulsiv oder draufgängerisch sind. Beide Verhaltensweisen werden mit einem kurzen Test geprüft. Zudem müssen sie ein gutes deutsches Sprachniveau mitbringen und dürfen nicht wegen Suchtproblemen in Behandlung sein. Eine Vorerfahrung mit Alkohol, Tabak, Cannabis oder anderen Drogen ist nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden erhalten jeweils Gutscheine im Wert von 60 Euro.</p>
<p>Jugendliche, Eltern oder Fachkräfte einer Einrichtung können sich bei Interesse melden bei der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho), Nuri Wieland und Michelle Rohde:<br />
Telefon: 0221-7757-157 oder -158<br />
Mobil/SMS: 0157 73616646<br />
solve@katho-nrw.de</p>
<p>Das Projekt SOLVE wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.</p>
<p><strong>Originalmeldung:</strong><br />
<a href="https://katho-nrw.de/news/detailansicht/handyspiel-soll-jugendliche-draufgaenger-innen-bei-der-selbstkontrolle-unterstuetzen-teilnehmende-fuer-studie-gesucht" target="_blank" rel="noopener">https://katho-nrw.de/news/detailansicht/handyspiel-soll-jugendliche-draufgaenger-innen-bei-der-selbstkontrolle-unterstuetzen-teilnehmende-fuer-studie-gesucht</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
katho<br />
Holger Walz<br />
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
<a href="mailto:h.walz@katho-nrw.de" target="_blank" rel="noopener">h.walz@katho-nrw.de</a><br />
0221-7757508<br />
<a href="mailto:presse@katho-nrw.de" target="_blank" rel="noopener">presse@katho-nrw.de</a></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="http://hn-nrw.org/interventionstherapeutisches-angebot/">Interventionstherapeutisches Angebot</a> erschien zuerst auf <a href="http://hn-nrw.org">Hochschulnetzwerk NRW</a>.</p>
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